Bartflaum: Robinho findet sich hässlich

Von SPOX
Donnerstag, 17.06.2010 | 13:45 Uhr
Robinho bereitete gegen Nordkorea Brasiliens zweites Tor von Elano vor
© Getty
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Brasiliens Stürmer hat Probleme mit seinem Gesichtszustand, kann damit aber gut leben. Die französischen Medien fahren immer heftigere Geschütze gegen die Equipe Tricolore auf und Südafrikas Trainer macht sich im Angesichts des Scheiterns lächerlich.

"Ich habe schlicht und einfach vergessen, mich zu rasieren. Hässliches Gesicht, schöner Fußball." (Robinho, Brasilien)

Schön sah er ja nicht aus, der Bartflaum im Gesicht von Robinho. Eine unregelmäßig gewachsene Haarpracht, von Schläfe zu Schläfe gezogen. Ob man dem Brasilianer, der gegen Nordkorea bester Spieler der Selecao war, glauben darf? Wahrscheinlich will er einfach nur männlich aussehen. Im Milchgesichter-Duell hat Robinho immerhin Fernando Torres distanziert. El Nino sah gegen die Schweiz bubihafter denn je aus.

"Vielleicht müsste sich Beckenbauer mal ein Spiel in der Premier League anschauen. Dann würde er sehen, dass sich der englische Fußball in den vergangenen Jahr sehr verändert hat." (Jürgen Klinsmann, TV-Experte)

Jetzt begeht auch Klinsi Gottes- oder eher - Kaiserlästerung. Weil Franz Beckenbauer die Engländer nach deren biederem Auftritt gegen die USA kritisiert hatte, bekam er's jetzt auch mit Klinsmann zu tun. Zuvor hatten Wayne Rooney und Fabio Capello Beckenbauer als "respektlos" bezeichnet.

"Nordkorea inspiriert die französische Nationalmannschaft. Weil das französische Team manchmal wie ein Team auf Platz 105 der Weltranglisten spielt. Noch mehr aber weil ein autoritäres Regime herrscht, distanziert und paranoid. Von offizieller Seite werden Lügen und plumpe Propaganda über eine brüderliche und harmonische Atmosphäre verbreitet: die kleinen Männer in den Trikots hätten sich lieb und werden getragen vom Willen, die heilige Mission zu erfüllen. Wenn man weiß, dass sich Ribery mit Gourcuff so gut versteht wie zwei Cliquen-Anführer in einem Gymnasium, dann darf man diese Propaganda einfach nicht glauben." (L'Equipe, größte französische Sportzeitung)

Olala! Hier wird mit ganz heftigen Geschossen gefeuert. Ausgerechnet das Hausblatt der Equipe Tricolore tut alles, um der Mannschaft an den Karren zu fahren. Angeblich wird Gourcuff von seinen Kollegen geschnitten, weil er gute Manieren hat. Mon dieu, la France, konzentriert euch auf Mexiko! Sonst geht's nächste Woche nach Hause. Und dann raschelt's so richtig im Blätterwald.

Tröte des Tages

"Busacca hat es nicht verdient, hier zu sein. Jeder hat gesehen, dass er der schlechteste Schiedsrichter in Südafrika ist. Ich hoffe, ich sehe sein Gesicht nie mehr." (Carlos Alberto Parreira, Trainer Südafrika)

Noch nie ist ein WM-Gastgeber in der Vorrunde ausgeschieden. Im Angesicht des Scheiterns griff der Coach der Bafana Bafana einen der besten der Schiedsrichterzunft an. Massimo Busacca stellte Südafrikas Torhüter Khune nach einer Notbremse an Luis Suarez vom Platz. Hart aber vertretbar. Parreiras Kritik ist albern. Seine Mannschaft war einfach grottenschlecht und hat es selbst verbockt. Kollege Oscar Tabarez sah's genauso: "Parreiras Sichtweise ist lachhaft. Wir haben dieses Spiel sicherlich nicht durch die Hilfe des Schiedsrichters gewonnen. Wir waren sehr dominant."

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