A bis Z zur WM in Südafrika

Daheim bei Hempels

Von Oliver Wittenburg
Donnerstag, 10.06.2010 | 19:55 Uhr
Wer außer Diego könnte den angeblich völlig ausgebrannten Messi wieder flottmachen?
© Getty
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Die WM in Südafrika kann losgehen. Im A bis Z finden sich einigermaßen sinnvolle und völlig nutzlose Informationen über einen englischen Hobbygärtner, das kleine Einmaleins des Fluchens und argentinische Sexpraktiken. Dazu: Wissenswertes aus der WM-Historie und ein Bekenntnis zum Retro-Stil.

A wie Abstinenzen: Zum Anfang gleich mal eine mögliche Topelf derer, die nicht in Südafrika dabei sind (aus welchen Gründen auch immer), die man vielleicht aber ganz gerne gesehen hätte: Adler - Zanetti, van Buyten, Ferdinand, Schirkow - Ballack, Frings, Modric, Ronaldinho - Ibrahimovic, Arschawin. Ryan Giggs stand für eine Nominierung nicht zur Verfügung.

B wie Boateng: Einer der im WM-Vorfeld am meisten gehörten Namen. Dabei lief der ghanaische Nationalspieler Kevin-Prince seinem Halbbruder, dem deutschen Nationalspieler Jerome, den Rang ab. Die Resonanz auf KPB und sein Foul an Ballack war ungeheuer. Inzwischen erklärten beide, miteinander gebrochen zu haben. Einmal müssen sie aber noch gemeinsam ran, am 23. Juni, wenn es zwischen Deutschland und Ghana vielleicht noch um den Achtelfinaleinzug geht.

Crunchtime und sein A bis Z: Die kranke Story von den Fußball-Söldnern

C wie Cristiano Ronaldo: Zwischen seinen Auftritten in der Seleccao und im Verein liegen Welten. In den letzten 130 Liga-Spielen für Real und ManUnited traf der teuerste Fußballer der Welt 92 Mal. Für Portugal schoss er zuletzt am 11. Februar 2009 ein Tor. Einen Elfer gegen Finnland. In der WM-Qualifikation ging er ganz leer aus. Drängt sich nicht gerade als Superstar der WM auf.

D wie Doggy Style: Dass es bei den Argentiniern etwas entspannter zugeht als anderswo, hat sich rumgesprochen. Wie locker die Sitten aber sind, ist schon frappierend. Cheftrainer Maradona forderte einst die Journalisten zum Oralverkehr auf, Sportdirektor Carlos Bilardo träumt vom Sex mit dem Matchwinner seiner Mannschaft im WM-Finale. Von "hinten nehmen lassen" könne ihn der. Man will sich's nicht vorstellen. Oliver Bierhoff würde so was nie vorschlagen.

Welche Top-Nation scheidet schon in der Vorrunde aus? Jetzt durchrechnen!

E wie England: Im Mutterland des Fußballs ist man hin- und hergerissen zwischen Titelträumen und Versagensängsten. Seit 1966 hechelt England einem Titel hinterher, doch der Kader scheint so gut wie lange nicht mehr. Eins sollte man aber dringend vermeiden: Fluchen (siehe F), denn da kennt die FIFA kein Pardon, und Elfmeterschießen. Dreimal kam's zum Shootout und dreimal schied England aus. Deutschland trat vier Mal an - und gewann immer.

F wie F***: Das brasilianische Schiedsrichtergespann, das auf die fabelhaften Namen Carlos Simon, Altemir Hausmann und Roberto Braatz hört, bereitet sich auf die Partie USA gegen England mit einem Sprachkurs vor. Sie lernen, auf Englisch zu fluchen. "Wir müssen schließlich wissen, was die Spieler sagen", erklärt Hausmann. Hier schon mal ein Auszug aus ihrem Lexikon. In diesen Fällen ist dringend eine Verwarnung auszusprechen, denn so was will man auf dem Fußballplatz nicht hören.

Engl.: Oh no, come on! - deutsch: Menno!

Engl.: Sucks! - deutsch: Saugt!

G wie Gras: Der englische Fußball-Fan Dan Taylor aus Sutton Coldfield hat in seinem Wohnzimmer einen Rasen verlegt, weiße Linien draufgemalt und eine Eckfahne aufgestellt. "Ich würde ihn gerne so lange wie möglich behalten", sagte der 30-Jährige der "BBC". "Ich achte darauf, dass er genug Licht und Wasser kriegt - und hoffe natürlich, dass England den Titel holt."

H wie Hunderterklub: Michael Ballack bleibt wegen seiner Verletzung vorerst bei 99 Länderspielen hängen. Dafür könnte Miro Klose, wenn er immer zum Einsatz kommt, im Achtelfinale die 100 vollmachen. Kameruns unverwüstlicher Rigobert Song geht mit 135 Länderspielen an den Start, Italiens Oldie Fabio Cannavaro hat 132. Dass man kein Methusalem sein muss, um zum Klub der Hunderter zu gehören zeigen andere: Landon Donovan (USA, 28 Jahre, 120 Spiele) oder Iker Casillas (Spanien, 29, 102).

I wie Irrsinn: Noch irrer als Gerd Müllers 40 Bundesliga-Treffer oder Michel Platinis neun Tore bei der EM 1984 mutet an, was Frankreichs Nationalspieler Just Fontaine 1958 in Schweden veranstaltete. Auf den letzten Drücker wegen der Verletzung eines Teamkollegen in den Kader gerutscht, traf der damals 24-Jährige von Stade Reims 13 Mal. Beim 6:3 gegen Deutschland im Spiel um Platz 3 markierte er gleich vier Tore und holte einen Elfer raus.

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J wie Jabulani: Zu jeder WM gibt es einen neuen Ball. Spätestens seit 2002 (Fevernova) ist ausgiebiges Lästern über das Spielgerät en vogue. Jetzt ist das nicht anders. Der Jabulani macht, was er will, schreien Aktive und Ex-Aktive wie aus einem Hals. Und gerade in größerer Höhe wie in Johannesburg (1753 über N.N.) sei er unberechenbar. Dabei haben sich die Entwickler soviel Mühe gegeben. Der Jabulani sei ja noch "runder" als seine eher kantigen Vorgänger. Wir halten es mit denen, die Ahnung von der Materie haben und sagen: "Macht endlich wieder einen vernünftigen Ball! Aus Leder! Einen, der einfach rund ist und nicht runder!"

K wie Kartenspiel: Die meisten werden sich noch an das Achtelfinale zwischen Portugal und der Niederlande bei der WM 2006 erinnern. Das Spiel, das Maniche für die Portugiesen entschied, stand unter dem Motto 'hacken, heucheln, heulen' und wurde vom russischen Schiri Nikolai Ivanow in Grund und Boden gepfiffen. 12 Mal zeigte der Mann Gelb, vier Mal Gelb-Rot. Vier Jahre zuvor hatte Antonio Jesus Lopez Nieto aus Spanien beim WM-Spiel Deutschland - Kamerun (2:0) übrigens genauso prächtig hingelangt. 14 Mal Gelb gab's da, zudem Gelb-Rot für Carsten Ramelow und Patrick Suffo.

L wie Lionel Messi: Kaum zu glauben, aber Messi spielt seine erste richtige WM! In Deutschland vor vier Jahren war er noch Teenager und im Team von Jose Pekerman nichts weiter als Ersatz, kam nur in der Vorrunde zum Einsatz und dabei gerade mal 90 Minuten. Glaubt man allerdings Argentiniens Fitnesscoach, dann dürfte Messi körperlich gar nicht in der Lage sein, der Superstar des Turniers zu werden, denn er sei "völlig ausgebrannt".

M wie Macbeth: Namen sind Schall und Rauch, heißt es. Doch das ist freilich Mumpitz. Namen sind wie Musik oder manchmal auch wie ein guter Witz. Im Rennen um den besten Spielernamen favorisieren wir Siphiwe Tshabalala, Macbeth Sibaya (beide Südafrika) und George Welcome (Honduras). Auch gut: Edson Buddle (USA) und Shane Smeltz (Neuseeland). Den Sprung in Südafrikas WM-Kader verpasst hat leider Topfavorit Kermit Erasmus.

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