Fussball

DFB-Gegner Serbien reduziert WM-Kader

SID
Radomir Antic trainierte 2003 den FC Barcelona
© sid

Deutschlands WM-Vorrundengegner Serbien hat den vorläufigen Kader für die WM auf 24 Spieler reduziert. Nationaltrainer Radomir Antic zeigte sich beeindruckt vom DFB-Team.

Serbiens Nationaltrainer Radomir Antic hat den vorläufigen Kader für die Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) auf 24 Spieler reduziert.

Der Vorrundengegner der deutschen Nationalmannschaft reist am 25. Mai mit vier Torhütern, von denen zum Meldeschluss am 1. Juni noch ein Keeper gestrichen wird, in das Trainingslager im österreichischen Leogang.

Mit Neven Subotic (Borussia Dormtund), Gojko Kacar (Hertha BSC Berlin), Zdravko Kuzmanovic (VfB Stuttgart), Zoran Tosic (1. FC Köln) und Antonio Rukavina vom Zweitligisten 1860 München stehen fünf Spieler aus den deutschen Profiligen im Aufgebot der Serben.

Nationaltrainer Antic zeigte sich trotz des Ausfalls von Kapitän Michael Ballack beeindruckt von der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes.

"Deutschland ist als Kollektiv sehr stark"

"Die deutsche Mannschaft ist vor allem als Kollektiv sehr stark. Als Vize-Europameister vedient sie jeden Respekt. Sie haben in der Vergangenheit vor allem bei großen Turnieren aufgrund ihrer Qualität und Mentalität ihre Stärke gezeigt", erklärte Antic, der die deutsche Mannschaft beim 3:0-Sieg in Aachen gegen Malta beobachtet hatte, am Freitag.

Das Fehlen von Michael Ballack werde die deutsche Mannschaft kompensieren können, so Antic weiter.

"Ballack ist der Kapitän und der Leader, aber Bundestrainer Joachim Löw wird die beste Lösung finden."

Antic schwärmt von Cacau

Begeistert war Antic von Stürmer Cacau vom VfB Stuttgart, der gegen Malta seine ersten beiden Treffer im DFB-Dress erzielte: "Er hat mich nicht nur durch seine Tore überzeugt, sondern auch wie er sich mit in den Spielaufbau einbezogen hat."

In der WM-Gruppe D sind die Serben am 18. Juni in Port Elizabeth der zweite Gegner des deutschen Teams.

Darüber hinaus trifft Serbien auf Ghana und Australien.

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