WM 2010: Splitter aus den Trainingslagern

"Uns ist das Herz rausgerissen worden"

Von SPOX
Freitag, 28.05.2010 | 17:58 Uhr
Ghanas Michael Essien (l.) wird die WM 2010 in Südafrika wegen einer Knieverletzung verpassen
© Getty
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Für Ghana ist der Ausfall von Michael Essien ein echter Weltuntergang. Diego Maradona rechtfertigt die Auswahl seines Kaders. Die Elfenbeinküste glaubt an den Titel. Die Dänen machen den Bundesliga-Hattrick und die Spanier lassen sich den Titel viel kosten.

Reaktionen auf Essiens Aus: Schockzustand in Ghana nach dem WM-Aus von Michael Essien. Für Nationaltrainer Milovan Rajevac fühlt sich der Ausfall an, als sei der Mannschaft "das Herz herausgerissen worden". Leverkusens Hans Sarpei sagte: "In Deutschland glauben viele Leute, die Verletzung von Ballack sei der Weltuntergang. Ich glaube, dass Essien noch ein Stück besser ist als Ballack. Daran kann man ermessen, was sein Ausfall für uns bedeutet." Rajevac muss in den letzten Testspielen gegen die Niederlande und gegen Lettland an einem Alternativplan basteln. Sowohl Kapitän Stephen Appiah als auch der frisch ins Team geholte Kevin-Prince Boateng müssen nun mehr Verantwortung tragen.

Heimatliebe: Diego Maradona hat vielen Spielern in den letzten 19 Monaten und 20 Länderspielen zu einem Einsatz in der Nationalmannschaft Argentiniens verholfen. 108 Spielern um genau zu sein. Zwar gibt es immer wieder Kritik am ehemaligen Weltstar, doch Diego ist überzeugt von sich, seiner Arbeit und dem Team: "Jeder Argentinier hat seine eigene Liste. Ich habe meine jetzt erstellt und lege für jeden meiner 23 Spieler die Hand ins Feuer." Mit dabei sind sechs Spieler aus der argentinischen Liga. So viele Lokalmatadore wie seit der WM 1998 nicht mehr.

Keineswegs angeschlagen: Im Januar war für die Elfenbeinküste im Viertelfinale des Afrika-Cups Schluss, trotz hoher Erwartungen. Ein Nachteil für die WM? Nicht für Abwehrspieler Sol Bamba: "Ich glaube nicht, dass das unser Selbstvertrauen angeschlagen hat. Ich glaube nicht, dass wir mit Selbstzweifeln ins Turnier gehen werden. Für mich war das, was in Angola geschehen ist, ein Weckruf zur rechten Zeit. Ich glaube, wir haben alle aus dieser Erfahrung gelernt."

Buli-Trio fürs Danish-Dynamite: Morten Olsen, seines Zeichens Nationaltrainer Dänemarks, hat am Freitag seinen endgültigen Kader bekannt gegeben. Mit an Bord sind auch drei Deutschland-Legionäre: Daniel Jensen von Werder Bremen, Thomas Kahlenberg vom VfL Wolfsburg und Sören Larsen, derzeit von Toulouse an den MSV Duisburg verliehen. Zwar gewann man das Testspiel gegen Senegal mit 2:0 durch Tore von Christian Poulsen und Thomas Enevoldsen, Innenverteidiger Simon Kjaer verletzte sich aber dabei. Der Spieler des US Palermo wurde dennoch für die WM nominiert, ein Befund über die Schwere der Verletzung steht wohl erst kommende Woche an.

Rekordsumme bei Titel: Der Titelfavorit Spanien fährt große Geschütze auf. Im Falle eines Turniersiegs in Südafrika winken den Spielern 550.000 Euro! Damit klettert Spanien zumindest schon einmal finanziell an die Spitze der 32 Verbände. Bisher hatte Argentinien mit 520.000 die höchste Summe veranschlagt. Das DFB-Team würde 250.000 Euro kassieren. Der Titel selbst sollte aber doch genug Motivation bieten.

Erstmal heiraten: Der neuseeländische Nationalspieler Chris Killen hat das WM-Trainingslager in Österreich verlassen, um in England zu heiraten. Der Stürmer vom FC Middlesbrough verzichtet somit auf das für Samstag angesetzte Länderspiel gegen Deutschlands WM-Gruppengegner Serbien. "Die Hochzeit war schon lange geplant, und die Qualifikation für die WM haben wir erst später erreicht", sagte der 28-Jährige. Für die verbleibenden Testspiele gegen Slowenien und Chile sollte Killen aber wieder zur Verfügung stehen.

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