WM 2010: Splitter aus den Trainingslagern

Torres wieder fit, Bunjaku mit dabei

Von SPOX
Donnerstag, 27.05.2010 | 16:22 Uhr
Fernando Torres hat bereits 70 Länderspiele absolviert
© Getty
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Ottmar Hitzfeld reagiert auf den Ausfall von Marco Streller und nominiert Albert Bunjaku nach. Bei Spanien kann Fernando Torres endlich wieder trainieren, dafür muss Pedro die Nummer 2 tragen. Auch die Hoffnungsträger von Australien sind wieder mit dabei. Während Rivale Brasilien bereits in Südafrika gelandet ist, macht Argentiniens Coach Diego Maradona eine folgenschwere Ankündigung. Die WM-Splitter...

Bunjaku ersetzt Streller: Der Schweizer Marco Streller hat sich im Trainingslager einen Muskelfaserriss zugezogen und wird für die WM-Endrunde ausfallen. Der ehemalige Stuttgarter hat das Quartier bereits verlassen. Für ihn hat der Coach der Eidgenossen, Ottmar Hitzfeld, den Nürnberger Albert Bunjaku nachnominiert. Bunjaku hat erst zwei Länderspiele für die "Nati" bestritten.

Torres trainiert wieder: Aufatmen bei den spanischen Fußballfans: Nach einer Knieoperation hat Fernando Torres gut zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft in Südafrika erstmals wieder mit der Nationalelf des Europameisters trainiert. Stürmerkollege Pedro dagegen muss bei der WM mit der Rückennummer 2 auflaufen. Für den 22-Jährigen und Javi Martinez, die beiden Neulinge im spanischen Team, waren nur noch die Trikots mit der 20 und der 2 zu vergeben, da alle anderen Spieler bereits für die Nationalmannschaft aufgelaufen sind und ihre Nummern behalten durften. Pedro und Javi Martinez losten - Der Barca-Stürmer verlor. Sein Kommentar: "Gefällt mir nicht, aber nun muss ich sie wohl tragen."

Holland optimistisch: Die Niederländer geben sich optimistisch in Sachen WM-Titel. Für Rafael van der Vaart ist klar: "Der WM-Titel ist das Ziel." Neu ist auch der Teamgeist. "Wir haben eine super Stimmung innerhalb der Mannschaft. Das war ja bei großen Turnieren in der Vergangenheit nicht immer so", ergänzte Khalid Boulahrouz.

Wenn das Wörtchen "wenn" nicht wär': Argentiniens Nationalcoach Diego Armando Maradona hat angekündigt, im Falle eines WM-Triumphes seines Teams unbekleidet durch die Straßen von Buneos Aires zu rennen. "Wenn wir die WM gewinnen, werde ich nackt um den Obelisken laufen", kündigte der Exzentriker in einem Interview mit dem Radiosender "La Metro" an. Der 67 Meter hohe Obelisk ist eines der Wahrzeichen der argentinischen Hauptstadt. Dann hoffen wir doch alle einfach mal noch mehr auf einen deutschen Erfolg.

Brasilien landet am Kap: Die brasilianische Nationalmannschaft ist als zweites Team in Südafrika angekommen. Die Selecao wird ihre Zelte in Randburg, einem nördlichen Teil von Johannesburg, aufschlagen. Nationaltrainer Dunga mahnte nach großer Euphorie im Land vor dem Abflug: "Die Favoritenrolle bringt uns nirgendwo hin. Man muss auf den Platz gehen und das auch unter Beweis stellen." Vor der WM stehen noch zwei Testspiele für die Kicker vom Zuckerhut an: Am 2. Juni in Simbabwe und am 7. Juni in Tansania.

Neuseeland bangt um Brown: Hiobsbotschaft für die All Whites. Der defensive Mittelfeldspieler Tim Brown hat sich im Test gegen Australien (1:2) einen Schulterbruch zugezogen. Der 29-Jährige wurde bereits am Mittwoch operiert, und die Verantwortlichen hoffen noch auf sein Comeback. "Sollte er ausfallen, wäre das ein großer Verlust", klagte Trainer Ricki Herbert.

Australiens Stars wieder an Bord: Harry Kewell und Mark Schwarzer sind ins Training der Socceroos zurückgekehrt. Kewell kehrte nach einer Leistenverletzung ins Mannschaftstraining zurück, Schwarzer hatte zuletzt beim Testspiel gegen Neuseeland wegen einer Überdehnung am Daumen pausieren müssen. Derweil tüfteln die Verantwortlichen nach der Ankunft am Kap an der Taktik für das Spiel gegen Deutschland. "Wir müssen die richtige Balance finden für das Team, das schließlich gegen Deutschland antreten wird", sagte Trainer Verbeek, der zuvor noch getönt hatte, es sei "für einen Niederländer das Beste, die Deutschen niederzumachen".

Zwei Trios aussortiert: Zwei der 30 Schiedsrichter-Trios, die bei der WM eingesetzt werden sollen, wurden bereits aussortiert. Die Assistenten waren jeweils durch den vorläufigen Fitnesstest gefallen Dabei handelt es sich um ein parguayanisches Trio und eins aus Algerien/Ägypten. Dafür dürfen drei Unparteiische aus Uruguay nachrücken.

Van Persie schlägt Mexiko

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