Superstar Messi hofft auf den Befreiungsschlag

SID
Dienstag, 02.03.2010 | 12:50 Uhr
Lionel Messi erzielte in 41 Länderspielen 13 Treffer für Argentinien
© Getty
Advertisement
PDC World Championship
Fr15.12.
Wahnsinn im Ally Pally:
Jeden Abend auf DAZN
A-League
FC Sydney -
Melbourne City
Indian Super League
Kerala -
NorthEast Utd
Ligue 1
St. Etienne -
Monaco
Championship
Sheffield Wed -
Wolverhampton
Primera División
FC Sevilla -
Levante
Premier League
Leicester -
Crystal Palace
Premiership
Aberdeen -
Hibernian
Serie A
Inter Mailand -
Udinese
Premier League
Arsenal -
Newcastle
Championship
Sunderland -
Fulham
Primera División
Bilbao -
Real Sociedad
Ligue 1
Rennes -
PSG
Serie A
FC Turin -
Neapel
Premier League
Man City -
Tottenham
Primera División
Eibar -
Valencia
Championship
Cardiff -
Hull
Ligue 1
Caen -
Guingamp
Ligue 1
Dijon -
Lille
Ligue 1
Montpellier -
Metz
Ligue 1
Straßburg -
Toulouse
Ligue 1
Troyes -
Amiens
Premier League
Chelsea -
Southampton (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Cagliari
Premier League
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai

Im Ausland gefeiert, im Heimatland kritisiert: Argentiniens Superstar Lionel Messi polarisiert die Massen, wartet in der Nationalmannschaft aber noch auf den großen Wurf.

Im Länderspiel der argentinischen Nationalmannschaft gegen die DFB-Auswahl am Mittwoch in München (Mi., ab 20. 30 Uhr im LIVE-TICKER) will der zweimalige Weltfußballer endlich auch im weiß-himmelblauen Trikot seines Heimatlandes eine überzeugende Vorstellung abliefern.

Die argentinischen Fans werden in den unzähligen Bars und Kneipen in Buenos Aires wieder genau hinsehen. Mehr als dürftig war die Bilanz des 22 Jahre alten Wirbelwindes vom FC Barcelona in der für die Gauchos so enttäuschend verlaufenen südamerikanischen WM-Qualifikation.

Gerade mal zwei Tore gelangen dem in Rosario geborenen vermeintlichen Heilsbringer in der Eliminatoria. Und ausgerechnet in seiner zwei Autostunden von der Hauptstadt Buenos Aires gelegen Heimatstadt erlebte Messi bei der bitteren 1: 3-Heimniederlage in der Qualifikation gegen den Erzrivalen Brasilien seine bislang größte sportliche Demütigung.

Messi der Sündenbock

Vor allem, als es zum Abschluss des Quali-Marathons eng wurde und sich Argentinien gerade so eben noch als Tabellenvierter das Ticket für die WM in Südafrika sicherte, tauchte Messi ab. Seit dem ist der Floh neben Trainer Diego Maradona in der argentinischen Presse der Sündenbock für das schwache Auftreten der Albiceleste in den vergangenen drei Jahren.

Besonders die Sporttageszeitung "Ole" hat sich auf den Superstar eingeschossen. Seit Wochen analysieren die Medien in Buenos Aires, warum die Leistungen des Stürmers im Klub und Nationaltrikot so eklatant auseinandergehen.

Und in den unzähligen TV-Talkshows, die täglich allein auf vier verschiedenen Sportsendern zu sehen sind, zeigen sie immer wieder die zwei Gesichter des Lionel Messi: Die Tore des Superstars im Trikot des FC Barcelona, der die Katalanen zum Champions-League-Sieg gegen Manchester United köpfte.

Und sie zeigen den enttäuschten, niedergeschlagenen Messi, der im Finale der Copa America 2007 gegen Brasilien genauso farblos blieb wie in den beiden anschließenden Jahren der WM-Qualifikation. "Messi hat nur Barcelona im Kopf", glauben Argentiniens Medien-Vertreter.

Messi ist stolzer Nationalspieler

Messi will das so nicht hinnehmen: "Für die argentinische Nationalmannschaft zu spielen, ist für mich mehr als nur eine Ehre." Trainer Diego Maradona hält seinem einzigen wirklichen Weltstar im Kader die Treue, wohlwissend, dass mit einer erhofften Leistungsexplosion seines Lieblingskickers im Nationaldress auch die Formkurve der gesamten Seleccion nach oben zeigen würde.

"Ich glaube an Lionel. Er wird bei mir immer spielen. Er hat das gewisse Etwas, das nur die Großen haben." Messi kommt wieder einmal mit den besten Empfehlungen nach München: Am Wochenende erzielte er sein 71. Ligator für den FC Barcelona und überholte damit in der Torschützenliste der Katalanen Ronaldinho.

Maradona kritisiert Medien

Zumindest in dieser Wertung liegt er vor dem Brasilianer. Solche Statistiken interessieren Maradona aber nicht. Der frühere Superstar, der beim Training seines Teams am Montag mit dicker Zigarre auf der Anlage der Münchner Löwen auftauchte, ist von seinen Spielern überzeugt, weniger aber von den Medienvertretern.

"Wenn es nach den argentinischen Journalisten geht, sollen wir bei der WM Letzter werden. Aber das Volk gibt uns Unterstützung. Das stimmt uns zuversichtlich, und deshalb sehe ich Parallelen zu 1986", sagte der Coach in München.

Er fügte in Anspielung auf seine eigene Heldentat im WM-Finale 1986 in Mexiko gegen Deutschland (3:2) an: "Ich möchte, dass die Mannschaft Kampfgeist entwickelt und dass die Leute nicht mehr nur an die Hand Gottes denken, sondern Argentinien bald wieder neue WM-Helden hat."

"Einer wollte immer Maradona sein"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung