WM 2010

Spanien will WM-Revanche gegen Frankreich

SID
Mittwoch, 03.03.2010 | 09:39 Uhr
Fernando Torres erzielte in 71 Länderspielen für Spanien 23 Tore
© Getty
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Neben den Klassikern Deutschland gegen Argentinien und Frankreich gegen Spanien erwarten die Fans insgesamt 30 Spiele, bei denen zehn WM-Teilnehmer aufeinandertreffen werden (ab 16 Uhr im LIVE-TICKER).

30 Spiele, sieben WM-Duelle und leidenschaftlicher Kampf um die Plätze im Kader für die Endrunde: Am heutigen Mittwoch stehen in einem Mammutprogramm auf Europas Fußball-Plätzen wichtige Tests zur Standortbestimmung für die Teilnehmer an der Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) an. Und die Nationaltrainer wollen am Mittwoch sehen, auf welches Personal sie endgültig setzen können.

Wer kommt ins Achtelfinale? Der WM-Tabellenrechner

Torres: "Wir wollen unbedingt gegen sie spielen"

Neben dem Klassiker zwischen Deutschland und Argentinien steht vor allem das Duell zwischen Vizeweltmeister Frankreich und Europameister Spanien im Stade de France in Paris im Mittelpunkt des Interesses. "Wir wollen unbedingt gegen sie spielen, besonders, nachdem sie uns bei der letzten WM ausgeschaltet haben", sagte Stürmerstar Fernando Torres.

Der Torjäger vom FC Liverpool, der nach einem Monat Pause wegen einer Knieverletzung wieder ins Geschehen eingreift, will offensichtlich Revanche für die 1:3-Niederlage im WM-Achtelfinale 2006 in Hannover.

"Wir sind immer motiviert, wenn wir gegen sie spielen. Seit wir die Europameisterschaft gewonnen haben, muss Frankreich auf uns in einer anderen Art und Weise schauen", sagte Torres, der das Siegtor im EM-Finale gegen die DFB-Elf erzielte.

Fünf WM-Teilnehmer im direkten Duell

In fünf weiteren Begegnungen treffen WM-Teilnehmer direkt aufeinander: Weltmeister Italien spielt in Monte Carlo gegen Kamerun, die Elfenbeinküste in London gegen Südkorea, Algerien gegen Deutschlands Gruppengegner Serbien.

Die von Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld geführte Schweiz trifft auf Uruguay und die Niederlande auf die USA. Otto Rehhagel testet zudem mit Griechenland gegen den Senegal und England gegen Afrikameister Ägypten.

Am Montag bekamen die Azzurri zunächst ihre Dienstbekleidung erstmals zu sehen. In Coverciano wurde das neue Trikot der Italiener präsentiert, es ist himmelblau und wirkt im Schulterbereich gepolstert. Dazu kommt dann eine Boxerhose - etwas, das nicht gerade nach dem Geschmack der modebewussten Italiener ist.

Sportlich setzt Lippi, der nach der WM aufhören wird, in Südafrika auf Spieler, die Erfahrung haben und zuverlässig sind. Um die 30 sollen sie sein. Stürmerstar Mario Balotelli (19) von Meister Inter Mailand wird er deshalb nicht mitnehmen, ein Alessandro Nesta (33) kommt wegen zahlreicher Verletzungen in der Vergangenheit nicht mehr in Frage.

Terry-Affäre in England im Mittelpunkt

In England, das sich souverän für die Endrunde qualifiziert hatte, gerät das Sportliche derzeit ein wenig in den Hintergrund. Seit etwa vier Wochen hält die Sex-Affäre um John Terry die Öffentlichkeit in Atem.

Wegen der Liasion mit der Ex-Freundin seines Nationalmannschaftkollegen Wayne Bridge, dem Unterwäsche-Model Vanessa Perroncel, entzog Teammanager Fabio Capello dem Innenverteidiger das Kapitänsamt.

"Ich hoffe, dass er von den Fans gut empfangen wird. Wenn man sich auf dem Weg zu einer WM befindet, dann will man die Fans hinter sich haben. Die volle Unterstützung ist sehr wichtig", sagte Stürmerstar Wayne Rooney vor dem Spiel. "John ist immer noch ein Leader und ein sehr wichtiger Spieler für uns."

Bridge will Team "nicht spalten"

Ob es die England-Supporter im Wembley-Stadion beim Spiel gegen Ägypten genauso sehen, bleibt abzuwarten. Bridge jedenfalls hat die Nase voll. Der Verteidiger erklärte seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft, weil er das Team "nicht spalten" wolle.

Vor dem 2:4 Chelseas gegen Manchester City am vergangenen Wochenende hatte Bridge Terry den Handschlag verweigert, der Blues-Skipper wurde von den Gästefans bei jeder Ballberührung verhöhnt.

Capello hält Bridge aber die Tür offen, zumal er auf der linken Abwehrseite wenig Alternativen hat.

Superstar Messi hoft auf den Befreiungsschlag

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