Deutschlands Gruppengegner: Australien

Rache ist ihr Antrieb

SID
Freitag, 04.12.2009 | 19:22 Uhr
Harry Kewell und Australien sind der erste Gruppengegner der DFB-Elf
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
So18:00
Die Highlights vom Sonntag: Freiburg-Frankfurt
2. Liga
So16:00
Die Highlights der Sonntagsspiele
Eredivisie
Live
Ajax -
Groningen
Premier League
Live
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Live
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien

Australien ist erleichtert - endlich keine Play-off-Spiele mehr. Der Umzug der Socceroos in die asiatische WM-Qualifikation brachte das Team des niederländischen Trainers Pim Verbeek auf direktem Wege nach Südafrika.

"Verbeuge dich, Pim. Deine Aufgabe ist erledigt. Es war nicht schön, aber wen interessiert's?", schrieb der "Sunday Telegraph".

Australien kommt über Asien nach Afrika - die Chance zur Revanche ist gekommen. Noch immer ist die Wut der Aussies nicht verraucht. 2006 brachte sie der "späteste" Elfmeter der WM-Geschichte zur Verzweiflung.

Wie grotesk der Italiener Fabio Grosso nach einer absolut regulären Aktion von Lucas Neill zu Boden ging, machte die Aussies rasend. Superstar Francesco Totti verwandelte in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 1:0 (0:0) des späteren Weltmeisters im Achtelfinale.

Man schimpfte "Betrug"

"Niemals war das ein Elfmeter", "Betrug", "Schiebung", schimpften die Socceroos damals. Dabei verlief das Turnier in Deutschland aus australischer Sicht geradezu untypisch. Immerhin fünf Tore in drei Gruppenspielen erzielten die notorisch harmlosen Spieler des 21. der FIFA-Weltrangliste.

2010 ist wieder alles im alten Trott. Mauerfußball und ganz vornedrin baumlange Kerle - das ist das australische Erfolgsrezept, auch in Südafrika. "Die WM ist eine riesengroße Veranstaltung. Ich freue mich darauf", sagte Verbeek, der für seine destruktive Taktik scharf kritisiert wurde. Australien qualifizierte sich bereits nach sechs Spielen ohne
einen Gegentreffer.

Einfache Qualifikation

Am Ende standen nach acht Duellen mit Japan, Bahrain, Usbekistan und Katar 20 Punkte und 12:1 Tore zu Buche. Einfacher ist die Qualifikation nur in Ozeanien. Für Südafrika bleibt die Hoffnung, dass das ewige Versprechen
des australischen Fußballs endlich einschlägt.

Harry Kewell landete inzwischen bei Galatasaray Istanbul, er war in seiner Karriere fast häufiger verletzt als auf dem Platz. "Harry spielt jetzt besser als jemals zuvor", sagte Verbeek und gibt noch einmal Einblick in seine Taktik: "Wenn wir solide in der Defensive stehen und irgendwie ein Tor erzielen, dann reicht uns das voll und ganz."

Kewell: "Viel Einsatz"

Der Star ist mit seinem Trainer auf einer Linie. "Wir haben keineswegs immer unsere optimale Leistung gezeigt, aber wir haben mit viel Einsatz gespielt und gut verteidigt. Manchmal kommt es im Fußball genau darauf an: Einsatz zeigen, richtig verteidigen und das entscheidende Tor erzielen. Genau das ist uns gelungen", sagte Harry Kewell.

Das jetzige Format der Qualifikation sei für die Aussies "besser, denn wir wurden ja immer wieder auf die WM vorbereitet. Letztlich sind es vom Niveau her WM-Spiele, wenn auch nicht gegen Teams wie Italien, Spanien, Brasilien, England und so weiter, aber jedenfalls gegen sehr starke Gegner, die alle darum gekämpft haben, bei der WM dabei zu sein."

Und vor allem gibt es für Australien keine Play-offs mehr - denn seit der ersten WM-Teilnahme 1974 war Australien sechsmal an der letzten Hürde gescheitert.

Serbien kommt mit Bundesliga-Power

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung