Deutschland erwischt schwere Vorrunden-Gruppe

Von SPOX
Freitag, 04.12.2009 | 19:38 Uhr
Nelson Mandela sprach über die Video-Leinwände zu den Gästen
© Getty
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Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der Auslosung zur Weltmeisterschaft 2010 in Kapstadt eine schwere Gruppe erwischt. Die Elf von Jogi Löw trifft in der Vorrunden-Gruppe D auf Australien, Ghana und Serbien! Weltmeister Italien hatte unheimliches Losglück, wogegen Mitfavorit Brasilien das schwerste aller Lose erwischte.

Der deutschen Nationalmannschaft ist bei der Auslosung der Vorrunden-Gruppen für die WM 2010 in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) das traditionelle Losglück abhanden gekommen.

Das Team von Bundestrainer Joachim Löw trifft in der Gruppenphase auf Australien, Serbien und Ghana.

Die gesetzte deutsche Mannschaft bestreitet als Kopf der Gruppe D ihr Auftaktspiel am 13. Juni in Durban gegen Australien.

Im zweiten Vorrundenspiel trifft der dreimalige Welt- und Europameister fünf Tage später in Port Elizabeth auf Serbien, ehe die DFB-Auswahl zum Gruppenabschluss am 23. Juni in Johannesburg gegen Ghana antritt.

Zuletzt relativ leichte Gruppen

Die deutsche Auswahl gehörte seit der WM 1966 in England immer zu den Topgesetzten. Lediglich 1970 in Mexiko wurde von der FIFA keine Vorauswahl getroffen.

Bei fast allen vergangenen WM-Auslosungen war Deutschland mit Fortuna im Bunde und erwischte relativ leichte Gruppen. Bei der Heim-WM 2006 hießen die Gegner Costa Rica, Polen und Ecuador, die 2010 alle nicht vertreten sind.

Die Gruppen der WM-Auslosung im Überblick:

Beckham und Gebrselassie ziehen Lose

Neben Englands Fußball-Popstar David Beckham hatte auch der äthiopische Leichtathletik-Olympiasieger Haile Gebrselassie bei der Auslosung attestiert.

Zudem unterstützten Makhaya Ntini, der erste dunkelhäutige Spieler in Südafrikas Kricket-Nationalmannschaft, John Smit als Kapitän des südafrikanischen Rugby-Weltmeisterteams sowie Bafana-Bafana-Abwehrrecke Matthew Booth FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke bei der Zeremonie.

Moderiert wurde die Auslosung von der südafrikanischen Oscar-Preisträgerin Charlize Theron, die auch die Gruppenplätze verlas.

"Privileg und Ehre"

Der südafrikanische Staatspräsident Jacob Zuma und FIFA-Boss Joseph S. Blatter hatten die Live-Show im International Convention Centre (CTICC) von Kapstadt eröffnet.

Nelson Mandela, ehemaliger südafrikanischer Präsident und Friedensnobelpreisträger, wandte sich in einer Videobotschaft an das Publikum.

Für Südafrika sei es "ein Privileg und eine Ehre", das weltgrößte Fußballereignis ausrichten zu dürfen, sagte der 91-Jährige und ergänzte: "Sport hat die Macht, Menschen zu inspirieren und zusammenzuführen. Der Fußball genießt in Afrika große Popularität und nimmt einen besonderen Platz in den Herzen der Menschen ein. Daher ist es so wichtig, dass die WM 2010 zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet."

Maradona nicht dabei

Insgesamt 2000 Gäste, darunter zahlreiche Repräsentanten des Weltverbandes FIFA und der für die Endrunde qualifizierten Nationalverbände, und 1700 Medienvertreter gaben dem "final draw" am Kap der Guten Hoffnung den entsprechenden Rahmen.

Zur Prominenz zählten unter anderem die Friedensnobelpreisträger Frederik W. de Klerk und Erzbischof Desmond Tutu sowie die Fußball-Weltstars Franz Beckenbauer, Michel Platini und Roger Milla.

Nicht dabei war im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen Argentiniens Trainer Diego Maradona. Der argentinische Nationalheld war von der FIFA aufgrund seiner zweimonatigen Sperre wegen obszöner Beschimpfungen von Journalisten zur unerwünschten Person in Kapstadt erklärt worden.

Bombendrohung vor der Auslosung

Im Showteil hatten der Soweto Gospel Choir, die Sängerin Angelique Kidjo sowie Johnny Clegg sowie die Jazzart Dance Company für den passenden Rahmen gesorgt. Nach der Auslosung gab es ein pompöses Finale mit 80 Künstlern, einschließlich des berühmten Ensembles Afrika Umoja.

Vor der Auslosung hatten zwei Bombendrohungen in Kapstadt die örtlichen Sicherheitskräfte auf Trab gehalten. Wie die Polizei offiziell bekannt gab, konnte jedoch nach kurzer Zeit Entwarnung gegeben werden.

"Jede Drohung dieser Art müssen wir ernst nehmen und entsprechend unseren Richtlinien sofort reagieren", sagte Polizeisprecher Vishnu Naidoo. Bei der Loszeremonie waren ingesamt rund 1700 Sicherheitskräfte im Einsatz.

Sein erstes Spiel bestreitet Deutschland am 13. Juni 2010 in Durban gegen Australien. Danach wartet Serbien und als Abschluss der Gruppe Ghana. Das Eröffnungsspiel am 11. Juni wird Gastgeber Südafrika gegen Mexiko bestreiten.

Die deutsche und alle anderen Gruppen durchtippen! Mit dem SPOX-Tabellenrechner!

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