Harte Nuss für Russland

SID
Dienstag, 09.06.2009 | 15:09 Uhr
Russland verlor sein Quali-Spiel in Deutschland mit 1:2
© Getty
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England träumt schon vom Titel, Russland will den Anschluss an Deutschland halten und Schweden kämpft gegen das Aus.

Auch nach dem Saisonende in den meisten europäischen Ligen kommen die Fußball-Fans in der WM-Qualifikation am Mittwoch (19 Uhr im LIVE-TICKER) noch einmal auf ihre Kosten und können sich auf zum Teil richtungsweisende Spiele im Kampf um die begehrten Tickets für das Turnier in einem Jahr in Südafrika freuen.

So wäre England mit seinem siebten Sieg im siebten Spiel der Gruppe sechs im heimischen Wembley-Stadion gegen Andorra die WM-Teilnahme bei zehn Punkten Vorsprung auf Kroatien praktisch kaum noch zu nehmen.

"Wenn wir am Mittwoch gewinnen, dann sind wir unserem Ziel einen gewaltigen Schritt nähergekommen", sagte Stürmerstar Wayne Rooney, der bereits vom zweiten WM-Titel für die Three Lions nach 1966 träumt. "Wir wollen uns qualifizieren und mit diesem Team etwas gewinnen."

Andorra wohl kein Stolperstein für England

Dass sich Andorra, die Nummer 196 der FIFA-Weltrangliste, als Stolperstein entpuppt, glaubt auf der Insel niemand.

Kapitän John Terry mahnte daher eher im Hinblick auf das entscheidende Spiel am 9. September gegen die Kroaten, die den Engländern den Platz bei der EURO 2008 streitig gemacht hatten: "Wir sind auf einem guten Weg, aber wir wissen, dass wir noch einiges verbessern müssen." In der zweiten Gruppenpartie empfängt die Ukraine die Auswahl aus Kasachstan.

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Russland vor hoher Hürde

In der Gruppe vier könnte die deutsche Nationalmannschaft als großer Gewinner des Spieltages hervorgehen, obwohl sich die Spieler von Bundestrainer Joachim Löw bereits im Sommerurlaub befinden.

Auf Verfolger Russland wartet in Finnland ein unangenehmer Gegner, der bei nur zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei auch noch um seine WM-Chance kämpft.

"Das wird ein schweres Spiel. Aber wir wollen die Gruppe gewinnen, also müssen wir drei Punkte holen", meinte Linksverteidiger Juri Schirkow. Bei einer Niederlage könnte die von Erfolgscoach Guus Hiddink trainierte Sbornaja angesichts von vier Punkten Rückstand die DFB-Auswahl nicht mehr aus eigener Kraft verdrängen.

Schweden kämpfen ums Überleben

Den ersten Platz und damit die direkte Qualifikation für die erste WM-Endrunde in Afrika hat Schweden vor der Begegnung gegen Malta bereits abgehakt.

Die Tre Kronor richtet ihr "Augenmerk auf den zweiten Platz", wie Trainer Lars Lagerbäck erklärte. Doch auch dieser ist derzeit sieben Punkte entfernt und bei einer weiteren Niederlage wohl nicht mehr zu erreichen.

Serbien will Vorsprung auf Frankreich ausbauen

In der Gruppe sieben möchte Tabellenführer Serbien mit einem Sieg bei Fußball-Zwerg Färöer einen großen Schritt Richtung Südafrika machen und gleichzeitig Frankreich unter Druck setzen.

Der Vize-Weltmeister hätte dann bei zwei weniger ausgetragenen Spielen bereits acht Punkte Rückstand auf den ersten Platz.

"Ich habe großen Respekt vor Frankreich. Aber wir haben in unserer Gruppe die dominante Rolle übernommen, und ich glaube an meine Spieler", sagte Serbiens Nationalcoach Radomir Antic selbstbewusst.

Außerdem stehen sich am Mittwoch in der Gruppe neun die bereits qualifizierte Niederlande und Norwegen sowie Mazedonien und Island gegenüber.

Die Gruppen der europäischen WM-Qualifikation

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