Foda als Brückner-Nachfolger gehandelt

SID
Dienstag, 03.03.2009 | 14:36 Uhr
Karel Brückner war nur sieben Monate als österreichischer Teamchef im Amt
© Getty
Advertisement
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon

Es war längst keine Überraschung mehr, was der neue ÖFB-Präsident Leo Windtner beim Heurigen in Grinzing zu verkünden hatte: Die Zeit von Karel Brückner als Nationaltrainer Österreichs war nach nur sieben Monaten abgelaufen.

Auch wenn es zwei unterschiedliche Versionen über Art und Zeitpunkt der Trennung gab und deshalb schon von einem, wie die "Kurier"-Zeitung berichtet "Abschied made in Hollywood" die Rede war - die Erleichterung in der Alpenrepublik war groß.

ÖFB-Präsident Windtner: "Jetzt greifen wir zum letzten Strohhalm"

"Abschuss beim Heurigen. Das große Missverständnis Karel Brückner. Es begann mit zwei Sensationen und endete in einem Desaster", schrieb die Zeitung "Österreich". "Karel Brückner hat ja mitbekommen, wie bei uns die Stimmung ist. Ich glaube, es waren beide Seiten erleichtert", meinte auch Windtner nach seiner ersten Amtshandlung als Präsident des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB).

Windtner sprach von einer "gewissen Amtsmüdigkeit" beim 69 Jahre alten Tschechen, der wohl aus gesundheitlichen Gründen sein Trainer-Karriere beenden wird. "Es hat sich überhaupt keine Vertrauensbasis zwischen der Nationalmannschaft und dem Trainer entwickelt. Ich habe Elan und Power vermisst. Ich hätte niemals gedacht, wie verunsichert alle sind. Und jetzt greifen wir eben zum letzten Strohhalm, den wir haben", sagte der ÖFB-Boss.

Foda als Nachfolger gehandelt

In den kommenden zehn Tagen will der ÖFB den Nachfolger für Brückner, dessen Vertrag bis zum Ende der WM-Qualifikation gelaufen wäre, benennen. Gehandelt wird in Österreich insbesondere Didi Constantini. "Ich brauche einen Feuerwehrmann - und er ist einer", betonte Windtner.

Aber auch der Deutsche Franco Foda - der frühere Lauterer ist derzeit bei Sturm Graz Trainer - gilt als Kandidat. Und selbst über eine Rückkehr von Josef Hickersberger, der die Österreicher noch bei der EURO im vergangenen Jahr betreut hatte, wird spekuliert.

Herzog wird nicht mehr als Assistent zur Verfügung stehen

Aus dem Rennen soll angeblich der ehemalige Bremer Andreas Herzog sein, zuletzt Assistent von Brückner. Als Co wird Herzog jedoch auch nicht mehr zur Verfügung stehen, wie am Dienstag verlautbart wurde.

Die Erwartungen an den neuen ÖFB-Chefcoach sind auf jeden Fall klar.  "Er muss bei den Spielern Selbstvertrauen und Stolz wecken. Nur dann können wir noch ein Wunder schaffen", sagte Windtner.

WM-Qualifikation so gut wie gelaufen

In der Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika liegt Österreich, das zuletzt nicht über ein 1:1 auf den Färöern hinausgekommen war und 0:2 in Litauen verloren hatte, in der Gruppe 7 mit vier Punkten aus vier Spielen fast schon aussichtslos zurück. Dabei hatte die Amtszeit von Brückner sensationell begonnen.

Mit einem 3:1 über Frankreich und einem 2:2 gegen Italien hatte der langjährige tschechische Nationalcoach für große Euphorie gesorgt - die jedoch genauso schnell wieder verflogen war. Schon seit einigen Wochen wurde der Rauswurf Brückners erwartet, nach dem 0:2 gegen Schweden vor knapp drei Wochen standen die Zeichen endgültig auf Abschied.

Wie es letztendlich zur Trennung kam, darüber gibt es jedoch zwei Versionen. Windtner erklärte, dass er erst am Montag Brückner informiert habe.

Der Tscheche wiederum behauptet, "dass ich selbst bereits am 23. Februar in Verhandlungen mit dem ÖFB um eine vorzeitige Beendigung meines Vertrags ersucht habe. Der ÖFB hat am 23. Februar die Beendigung des Vertrages zum 28. Februar bestätigt, aber nicht veröffentlicht".

Der Kader des österreichischen Nationalteams

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung