Massenpanik fordert 22 Tote bei WM-Qualifikation

SID
Sonntag, 29.03.2009 | 23:16 Uhr
Bei einer Massenpanik in Abidjan kamen 19 Menschen ums Leben
© sid
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Vissel Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon

Beim WM-Qualifikations-Spiel zwischen Gastgeber Elfenbeinküste und Malawi hat es eine Massenpanik gegeben. Dabei starben 22 Menschen in Abidjan.

Die Serie der Tragödien bei Fußballspielen auf dem Schwarzen Kontinent reißt ein Jahr vor der Weltmeisterschaft in Südafrika nicht ab.

Eine Massenpanik auf der Tribüne in Abidjan hat während des WM-Qualifikationsspiels zwischen Gastgeber Elfenbeinküste und Malawi (5:0) am Sonntagabend offenbar 22 Todesopfer gefordert.

Dies war die erste Bilanz kurz nach den Auseinandersetzungen unter einem Teil der 50.000 Zuschauer. Dabei war im Stadion Houphouet-Boigny eine Mauer eingestürzt. Zugelassen sind für die Arena nach ersten Angaben nur 35.000 Zuschauer.

Drogba-Doppelpack von Tragödie überschattet

Viele waren gekommen, um die in Europa spielenden Stars der Elfenbeinküste zu bewundern. So Didier Drogba, der zwei Tore erzielte, und seinen Vereinskameraden Salomon Kalou (1) vom FC Chelsea. Ebenfalls eingesetzt wurden Kolo Toure and Emmanuel Eboue vom FC Arsenal.

Erst am 10. Februar waren in Kumasi/Ghana vier Menschen ums Leben gekommen. Sie erstickten beim Schlagerspiel zwischen Asante Kotoko und Hearts of Oak im völlig überfüllten Baba-Yara-Stadion.

Offiziellen Angaben zufolge hatten die Behörden über 60.000 statt der lediglich zugelassenen 44.000 Zuschauer in die Arena gelassen.

Angebliche Hexerei löst Massenpanik aus

Mitte September 2008 waren im Kongo 13 Tote und 54 Verletzte die Folge von Ausschreitungen bei einem Fußball-Spiel in Butembo, einer Stadt im Osten der Demokratischen Republik Kongo.

Die Massenpanik sei ausgelöst worden, als der Torhüter des zurückliegenden Klubs Nyuki versuchte, das Spiel durch Hexerei zu drehen, berichtete das von den Vereinten Nationen unterstützte Radio Okapi.

Drei Monate zuvor waren Anfang Juni neun Menschen beim Qualifikationsspiel zur WM zwischen Liberia und Gambia (1:1) ums Leben gekommen.

Die Zuschauer wurden dreieinhalb Stunden vor Spielbeginn an Zäunen zerquetscht oder zu Tode getrampelt, nachdem UN-Soldaten und die Polizei das völlig überfüllte Stadion in Monrovia aus Sicherheitsgründen geschlossen hatten.

Der Stand in Afrikas WM-Quali

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung