WM 2010

Löw mit dem Auftakt zufrieden

SID
Sonntag, 07.09.2008 | 13:36 Uhr
WM-Qualifikation, 1. Spieltag, Deutschland, Liechtenstein
© Getty
Advertisement
UEFA Europa League
Do19:30
Galatasaray -
Östersund
Serie A
Fr00:30
Fluminense -
Cruzeiro
International Champions Cup
Fr04:05
Man United -
Man City
Club Friendlies
Fr13:30
Inter Mailand -
FC Schalke 04
1. HNL
Fr20:00
Dinamo Zagreb -
Cibalia
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Senhua -
Beijin Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar

Die sechs Tore aus Liechtenstein waren ganz nach dem Geschmack von Joachim Löw, aber noch lange nicht genug. Am Morgen nach dem 6:0 (1:0)-Erfolg gegen die Kicker des Fürstentums schickte der Bundestrainer in St. Gallen die Reservisten gleich wieder auf den Rasen der AFG- Arena.

Denn schon am 10. September steht in Helsinki die erste ernsthafte Bewährungsprobe auf dem langen Weg zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika auf dem Programm. "Mit dem ersten Schritt Richtung WM-Qualifikation können wir zufrieden sein", sagte Löw, "aber Finnland wird natürlich viel schwieriger".

Auch die Mannschaft um den im Nationaltrikot wieder einmal mit zwei Toren und großer Spielfreude auftrumpfenden Deutschland-Poldi schaltete nach der Pflichterfüllung in Vaduz sofort auf die geplante Kür im Olympiastadion von Helsinki um.

Finnland ein anderes Kaliber

"Wir hatten viele Chancen und haben schöne Tore gemacht", erklärte Lukas Podolski nach seinen Länderspieltreffern 29 und 30, "aber jetzt wartet ein anderer Gegner". Die Finnen seien "ein anderes Kaliber", warnte Philipp Lahm.

Auch der selbst gegen die Liechtensteiner Leichtgewichte torlose und weiterhin kriselnde Kapitän Miroslav Klose ermahnte die Teamkollegen: "Ich kenne Helsinki. Da wird etwas anderes auf uns zukommen."

Der Bayern-Angreifer ist der einzige Nationalspieler im aktuellen Kader, der schon vor sieben Jahren beim glücklichen 2:2 in der Qualifikation für die WM-Endrunde 2002 dabei war.

"Wollen den nächsten Dreier"

Bangemachen gilt aber nicht, das souveräne "Warm-up" in Vaduz hat dem ohne Stammkräfte wie Michael Ballack, Torsten Frings und Per Mertesacker angetretenen Vize-Europameister Selbstvertrauen gegeben.

"Wir wollen drei Punkte holen", verkündete Bastian Schweinsteiger. Auch Löw will unbedingt mit sechs Punkten und als Tabellenführer in das am 11. Oktober anstehende Gruppen-Topspiel gegen Russland gehen. "Wir werden versuchen, in Finnland so offensiv zu spielen wie hier und auch das Spiel zu gewinnen", kündigte der Chefcoach an.

Torausbeute stimmte

Abgesehen davon, dass die Torausbeute durch Podolski (21./48.), Simon Rolfes (65.), Schweinsteiger (66.), Thomas Hitzlsperger (76.) und Heiko Westermann (86.) erst nach der Pause stimmte, stimmte für Löw in seinem 30. Länderspiel als Bundestrainer fast alles - am Ende auch das Resultat.

"Ich habe vor dem Spiel gesagt: So, wie die Einstellung sein wird, so wird auch das Ergebnis ausfallen. Wir sind mit der richtigen Einstellung ins Spiel gegangen", lobte er sein Team: "Liechtenstein hat die letzten Jahre in dieser Höhe zu Hause nicht verloren."

In der Tat: Vor exakt elf Jahren hatte die Auswahl des Zwergstaates zuletzt ein Heimspiel höher verloren, 1:8 gegen Rumänien. Und während sich Weltmeister Italien am Wochenende zu einem 2:1 auf Zypern quälte oder England ein mageres 2:0 gegen Andorra bejubeln konnte, startete Löws Rasselbande mit dem höchsten Sieg aller 53 europäischen Nationen in die WM-Qualifikation.

"Habe das Vertrauen des Trainers"

Zahlreiche Akteure durften sich im Dauerregen von Vaduz als Gewinner fühlen - allen voran Podolski. Frust bei Bayern, Lust mit Deutschland, der 23-Jährige ließ Tore sprechen: "Ich fühle mich hier sehr wohl und habe das Vertrauen das Trainers", bemerkte Podolski.

"Er möchte dem Verein sicher zeigen, ich spiele zurecht", sagte Teammanager Oliver Bierhoff. Besonders prächtig harmonierte Podolski mit Piotr Trochowski, der sein bestes Länderspiel machte.

"Er setzt immer mehr um, was er bei uns schon länger im Training gezeigt hat, aber nie so richtig im Spiel", lobte Löw den Hamburger.

Löw lässt Klose nicht fallen

Hitzlsperger und Rolfes überzeugten als Ballack-Frings-Vertreter - ihre Tore waren Zugabe. Die gegen Belgien (2:0) und in Liechtenstein erprobte Elf dürfte auch gegen Finnland wieder erste Wahl sein, zumal Frings nach seinem Nasenbeinbruch endgültig nicht nachkommt. "Sie hat jetzt zweimal gespielt und überzeugt", sagte Löw.

Er lässt auch Klose nicht fallen: "Er wird seine Form auch wieder finden." Zudem fehlt ihm hinten rechts zum formschwachen Clemens Fritz die Alternative Arne Friedrich. Marcell Jansen legt ein Infekt der oberen Atemwege lahm. Und auch für eine Hereinnahme von Christoph Metzelder gibt es keinen Grund.

"Finnland wird sicherlich anders. Aber wir müssen die Abwehr nicht umstellen", erklärte der Stuttgarter Serdar Tasci forsch. So sieht's auch Löw: "Tasci und Westermann haben auch im Verein Spielpraxis. Christoph Metzelder soll erst einmal regelmäßig spielen."

So lief das Spiel gegen Liechtenstein

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung