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Deutschland ist Confed-Cup-Sieger 2017. Welcher Spieler hat das Turnier für wertvolle Eigenwerbung genutzt? An wem ist die Chance vorbei gegangen? SPOX stellt das Zeugnis aus
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Marc-Andre ter Stegen: Zementierte seinen Platz als Neuer-Vertreter durch starke Auftritte, besonders im Halbfinale gegen Mexiko. Spielerisch und in Sachen Strafraumbeherrschung noch mit Luft nach oben, dennoch ein Gewinner. Note: 2
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Bernd Leno: Begann das Turnier auf Augenhöhe mit ter Stegen, geriet im Zweikampf um die deutsche Nummer zwei durch seine schwache Performance gegen Australien jedoch ins Hintertreffen. Persönlich enttäuschendes Turnier. Note: 5
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Kevin Trapp: Durfte Turniererfahrung sammeln, bekam als einziger Spieler im Kader jedoch keine Einsatzminuten. Ohne Bewertung
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Matthias Ginter: Setzte nur im ersten Spiel aus, danach immer über die volle Distanz im Einsatz. Stark im Zweikampf, sachlich in der Spieleröffnung, zurückhaltend bei Vorstößen. In dieser Form eine solide Alternative. Note: 3
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Niklas Süle: In der Dreierkette flexibel einsetzbar, erledigte er seinen Job sehr souverän, besonders im Gruppenspiel gegen Chile deutlich stärker als Mustafi. Dazu menschlich positiv und ein Typ. Note: 2,5
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Shkodran Mustafi: Rabenschwarzer Abend im zweiten Gruppenspiel gegen Chile, danach erst einmal außen vor. Im Finale dann aber wieder im Team - und diesmal Stabilisator und eine Macht in der Luft. Note: 3,5
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Antonio Rüdiger: Profitierte vom Dreierketten-System und machte deshalb vier der fünf Spiele. Gutes Stellungsspiel, eine reife Zweikampfführung, allerdings auch mit Verbesserungspotential in der Spieleröffnung. Note: 3
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Joshua Kimmich: Als einziger Spieler jede einzige Minute auf dem Platz. Als Rechtsverteidiger vor der Dreierkette mit viel Offensivdrang und starken Flanken, in der Dreierkette engagiert im Spielaufbau. Dazu steigende Führungsqualitäten. Note: 1,5
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Jonas Hector: Defensiv gewohnt souverän, offensiv wechselhaft. Einem richtig guten Auftritt im Gruppenspiel gegen Chile stehen auch weniger auffällige Partien gegenüber. Note: 2,5
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Benjamin Henrichs: Durfte gegen Kamerun eine Viertelstunde reinschnuppern und bereitete direkt einen Treffer vor. Im Halbfinale sogar 90 Minuten auf dem Rasen, wieder brachte er eine Vorlage. Deutete sein Talent an und nutzte seine Chance. Note: 2,5
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Marvin Plattenhardt: Das Wichtigste für den Berliner ist die gesammelte Erfahrung. Durfte gegen Kamerun über die vollen 90 Minuten ran und machte eine gute Partie, ohne besonders zu glänzen. Note: 3,5
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Emre Can: Überzeugte durch seine Physis und seine Einstellung im Zweikampf. Zog damit vor allem im Gruppenspiel gegen Chile dem Gegner den Zahn. In jedem Spiel eingesetzt, ein Assist gegen Mexiko, häufig jedoch ineffizient und nicht fehlerfrei. Note: 3
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Sebastian Rudy: Nach Kimmich mit den meisten Einsatzzeiten - zu Recht, war er doch Ruhepol im Mittelfeld, wichtiger Ballverteiler und konsequent im Zweikampf. Im Halbfinale nicht ganz so stabil, steigerte sein Standing dennoch enorm. Note: 2
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Leon Goretzka: Mauserte sich im Laufe des Turniers zu einem der Shooting Stars. Mit seiner Dynamik, seinen Abschlussqualitäten und seiner Kampfstärke der Auffälligste im deutschen Mittelfeld. Erzielte drei Tore. Einzig im Finale unsicher. Note: 1,5
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Kerem Demirbay: Durfte gegen Kamerun ran, tat sich lange schwer, kam aber nach seinem Traumtor besser ins Spiel. Darüber hinaus nicht mehr eingesetzt. Note: 3
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Julian Brandt: Seine erste Aktion war ein furioses Solo mitsamt Assist gegen Australien, danach jedoch kaum mit Glanzmomenten bei seinen geringer werdenden Einsatzzeiten. Noch zu unkonstant. Note: 3,5
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Julian Draxler: Als bester Spieler des Turnieres ausgezeichnet. Der Kapitän ging als Wortführer und mit Leistung voran, machte weite Wege. Allerdings häufig zu ballverliebt und dadurch noch mit Steigerungspotential in Sachen Effizienz. Note: 2,5
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Amin Younes: Bekam nur 19 Spielminuten, so wenig wie kein Feldspieler sonst. Nutzte diese aber für die Belebung des Offensivspiels und sogar ein Tor gegen Mexiko. Note: 3
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Lars Stindl: Nur gegen Kamerun nicht mit von der Partie. Ansonsten mit einem richtig starken Turnier. Bewegte sich gut, zeigte Persönlichkeit und traf dreimal - unter anderem zum Turniersieg. Note: 1,5
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Timo Werner: Der Leipziger steht nicht nur als Confed-Cup-Sieger da, sondern auch als Torschützenkönig, als entscheidender Mann im Finale - kurzum: als größter Gewinner der deutschen Russland-Reise. Note: 1,5
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Sandro Wagner: Ging nach den starken Länderspielen in der Vorbereitung mit einem Bonus ins Turnier. War jedoch nach einem durchwachsenen Auftritt im ersten Spiel gegen Australien außen vor. Note: 4
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Joachim Löw: Bewies Mut, bei dem Turnier auf eine bunt zusammen gewürfelte Mannschaft und ein neues System zu setzen. Verschaffte beinahe jedem Spieler im Kader Einsatzminuten und krönte sich mit seinem zweiten Titel als Bundestrainer. Note: 1