Torres holt das Gewehr raus

SID
Montag, 15.06.2009 | 14:51 Uhr
Fernando Torres (l.) bejubelt mit David Villa seinen ersten Streich
© Getty
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Fernando Torres schreibt mit seinem Hattrick spanische Fußballgeschichte und der Europameister zeigt allen Konkurrenten die eigene Stärke. 5:0 besiegten die Iberer Neuseeland und nahmen dabei sogar viel Tempo heraus.

El Nino eroberte die Herzen der Südafrikaner im Sturm. Nach dem schnellsten Hattrick in der Geschichte der spanischen Fußball-Nationalmannschaft feierten die Fans in Rustenburg Fernando Torres als einen der Ihren.

"Torres, Torres"-Rufe schallten beim 5:0-Auftaktsieg des Europameisters beim Confederations Cup gegen Neuseeland durch das Royal Bafokeng Stadion, rote Trikots und Transparente mit dem Namen des EM-Helden bestimmten das Bild.

Torres fühlt sich fast wie zu Hause

"Es ist großartig. Ich fühle mich fast wie zu Hause", sagte der Stürmerstar des FC Liverpool, der die Rote Furie bei der EM 2008 zum 1:0-Finaltriumph gegen Deutschland geschossen hatte: "Es ist toll, in einer Mannschaft zu stehen, die Fans auf der ganzen Welt gewinnt."

Der blonde Frauenschwarm, dem Südafrikanerinnen jeden Alters zujubelten, hatte selbst am meisten dazu beigetragen, dass die Spanier ein Jahr vor der ersten WM in Afrika begeistert gefeiert wurden.

Torres schreibt Geschichte

Mit drei Toren in nur zwölf Minuten (6., 14. und 17.), dem schnellsten Hattrick in der Historie des Konföderationen-Pokals, setzte der 25-Jährige die ersten Glanzlichter bei der Mini-WM - und gab den Gastgebern einen Vorgeschmack auf die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr.

"Es ist schön, sie glücklich gemacht zu haben", sagte Torres, der mit nun 29 Länderspieltoren die Nummer zwei in der Seleccion hinter Rekordstürmer Raul (44 Treffer) ist: "Wir wollen sie auch bei der WM im nächsten Jahr glücklich machen."

So gut wie Batistuta

Mit seinem zweiten Hattrick für die spanische Nationalmannschaft stellte Torres einen Rekord ein: Der Argentinier Gabriel Batistuta hatte bei der WM 1998 in Frankreich beim 5:0 gegen Jamaika ebenfalls in zwölf Minuten drei Tore in Folge erzielt - ein Kunststück, das bislang keinem anderen Spieler bei einem FIFA-Turnier der Senioren gelungen war.

"Torres holt das Gewehr raus", beschrieb in der Heimat die "Marca" martialisch die Gala des England-Legionärs. Der Held des Abends gab das Lob von allen Seiten aber an seine Kollegen weiter: "Ich schulde es ihnen, sie haben hart für mich gearbeitet."

Weltrekord ausgebaut

Dank Torres, der 20 Minuten vor Schluss unter tosendem Applaus im bestenfalls halbvollen WM-Stadion ausgewechselt wurde, und der weiteren Tore durch Cesc Fabregas (24.) und David Villa (48.) bauten die Spanier nicht nur ihren Weltrekord auf 33 Spiele in Folge ohne Niederlage aus, sondern bescherten auch ihrem Trainer Vicente Del Bosque im elften Spiel den elften Sieg.

Nach der "rauschenden Premiere", die die "AS" sah, denken die Europameister weniger an die nächsten Vorrundenspiele der Gruppe A jeweils in Mangaung/Bloemfontein am Mittwoch (16 Uhr) gegen Asienmeister Irak und am Samstag (20.30 Uhr) gegen Südafrika. "Wir müssen jetzt schon an das Halbfinale denken", sagte Abwehrroutinier Carles Puyol nach der besseren Trainingspartie gegen die harmlosen Kiwis, "da wird es schwerer."

Heftige Kritik von Blatter

Ungewohnt harsch hat unterdessen FIFA-Präsident Joseph S. Blatter die bislang nicht zufriedenstellenden Zuschauerzahlen beim Confederations Cup und die Organisatoren kritisiert.

"Wir sind nicht glücklich über die Anzahl der Zuschauer", sagte der Chef des Weltverbandes. Während das Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Irak immerhin 48.837 Fans im Ellis Park verfolgten, sahen nur 21.649 Besucher den Kantersieg des Europameisters in Rustenburg gegen Neuseeland. Damit war das Royal-Bafokeng-Stadion gerade einmal zur Hälfte gefüllt.

Blatter nahm die südafrikanischen Organisatoren in die Pflicht: "In den nächsten Tagen muss es Action geben. Die afrikanischen Organisatoren müssen zeigen, dass sie etwas unternehmen können, sie müssen etwas tun. Holt die Leute ins Stadion, holt junge Leute dahin, selbst wenn sie nicht zahlen."

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