Milutinovic bricht Zelte im Irak ab

SID
Sonntag, 21.06.2009 | 15:01 Uhr
Bora Milutinovic gab beim Confed-Cup alles für den Irak, wird sein Amt nun aber wohl niederlegen
© Getty
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Nach dem Aus beim Confederations Cup ist Bora Milutinovic als Nationaltrainer des Irak zurückgetreten. Neuseeland feierte dagegen den Punktgewinn.

Trainer-Weltenbummler Bora Milutinovic sucht einen neuen Job: "Ich wünschen meinen Jungs alles Gute für die Zukunft. Sie haben gezeigt, dass sie viel Talent und taktisches Geschick besitzen. Aber vor allem wünsche ich ihnen Freiheit und die Chance, glücklich und friedvoll zu leben", sagte der 64 Jahre alte Coach der irakischen Fußball-Nationalmannschaft und setzte zu einer Abschiedsrede an.

Zuvor war sein Team durch ein torloses Unentschieden im Ellis Park von Johannesburg gegen Neuseeland in der Vorrunde des Confederations Cups in der Gruppe A gescheitert.

Milutinovic-Abschied noch nicht offiziell

Als einziger Trainer betreute Milutinovic fünf unterschiedliche Mannschaften bei WM-Endrundenturnieren. Der serbische Fußballlehrer vermied es zwar, das Ende seiner nur dreimonatigen Tätigkeit beim Asienmeister schon unmittelbar nach dem Confed-Cup-Aus perfekt zu machen, doch alles deutet auf eine Trennung hin.

Entscheidend dürfte für Milutinovic sein, dass die Iraker die Teilnahme an der WM 2010 in Südafrika verpasst haben. Der multilinguale Milutinovic, einer der sympathischsten Trainer auf der Welt, möchte aber gerne zum sechsten Mal auf der WM-Bühne im kommenden Jahr als Chefcoach auftreten.

"Man muss abwarten, aber ich kann nichts ausschließen. Die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr hier in Südafrika wird fantastisch. Und wir müssen alles dafür tun, damit es ein Erfolg wird", sagte Milutinovic.

Nachfolger von Santana als Südafrika-Coach?

Fast hörten sich seine Worte wie eine Bewerbung beim südafrikanischen Verband an. Bei "Bafana, Bafana" steht der brasilianische Coach Joel Santana in den Medien stark in der Kritik.

Milutinovic hatte Mexiko (1986), Costa Rica (1990), die USA (1994), Nigeria (1998) und China (2002) bei WM-Turnieren betreut. Mexiko und die US-Auswahl betreute er jeweils als WM-Gastgeber - sind aller guten Dinge drei für den Serben?

Für einen Verbleib des erfahrenen Fußballlehrers, der erst im April sein Traineramt im Irak antrat, hatte sich zwar der irakische Verbands-Präsident Hussein Said Mohammed stark gemacht: "Ich hoffe, er macht bei uns weiter."

Doch alle Bemühungen dürften vergeblich sein. Das vom Terror gebeutelte Land zeigte bei der Mini-WM in Südafrika ansprechende Leistungen und holte achtbare Ergebnisse (0:0 gegen Südafrika und 0:1 gegen Europameister Spanien), allerdings gelang den Irakern ebenso wie Neuseeland im Turnierverlauf kein Torerfolg.

Neuseeland hat noch Chancen auf WM-Teilnahme

Milutinovic bedankte sich nochmals beim Emirat Katar, dass sich sein Team dort vorbereiten und trainieren konnte. Aufgrund der zahlreichen Terroranschläge im Irak konnte die Nationalmannschaft seit Juli 2002 kein Heimspiel mehr bestreiten.

Zufrieden waren die Kiwis aus Neuseeland, die den ersten Punktgewinn bei einem größeren FIFA-Turnier frenetisch feierten.

"Das war ein Meilenstein für uns", resümierte Trainer Ricky Herbert, der mit seinem Team noch auf einen WM-Startplatz hoffen darf. In den Play-off-Duellen treffen die Neuseeländer als Ozeanien-Champion auf den Sieger des Ausscheidungsspiel in der Asien-Zone zwischen Saudi-Arabien und Bahrain.

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