Bremen-Geschäftsführer Allofs im Interview

"Eine Katastrophe für die Mannschaft"

Von Für SPOX in Hamburg: Stefan Rommel
Freitag, 08.05.2009 | 09:36 Uhr
Klaus Allofs und Thomas Schaaf greifen mit Werder Bremen noch nach zwei Pokalen
© Getty
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Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs zeigte sich nach dem Einzug ins UEFA-Cup-Finale glücklich und sprach der Mannschaft ein dickes Kompliment aus. Weniger zufrieden war er allerdings mit der Tatsache, dass Diego und Hugo Almeida wegen fragwürdiger Gelber Karten im Endspiel fehlen werden.

Frage: Wie groß ist der Stein, der Ihnen persönlich nach dem turbulenten Saisonverlauf nun vom Herzen fällt?

Klaus Allofs: Es gibt immer Höhen und Tiefen. Aber zwei Finalteilnahmen sind schon eine außergewöhnliche Sache und wenn man das zweimal beim Erzrivalen in Hamburg realisieren kann, bekommt das noch eine größere Bedeutung. Deshalb können wir stolz auf diese Mannschaft sein.

Frage: So mancher Werder-Fan war ziemlich fertig mit den Nerven. Wie ging es Ihnen?

Allofs: So wie nach dem Pokalspiel - und das ist nicht gesund. Nach dem 3:1 haben einige durchgepustet, aber es hätte jedem klar sein sollen, dass das Spiel noch nicht beendet ist. Also haben wir noch mal Spannung reingebracht - und das geht dann an die Nerven.

Frage: Sie lagen früh 0:1 zurück und waren fast schon draußen...

Allofs: Wir waren überhaupt nicht draußen. Das war wie in Mailand, als wir zur Halbzeit auch 0:2 hinten lagen. Aber wir wussten: Gelingt uns ein Treffer, wird der Gegner nervös. Und so war es auch diesmal. Wir mussten dann einfach noch mehr tun, insofern hatte sich durch das 0:1 nicht viel verändert. Und mit dem 1:1 war die Sicherheit im Hamburger Spiel dahin.

Frage: Werder hat die letzten fünf Jahre durchgehend Champions League gespielt. Haben Erfahrung und Routine den Ausschlag gegeben?

Allofs: Der Verein und die Mannschaft haben sich dadurch natürlich weiterentwickelt. Aber unsere Erwartungen sind auch gestiegen. Was die Mannschaft auszeichnet, ist der Siegeswillen. Man kann das nicht jedes Mal so hinbekommen, aber in den großen Spielen in dieser Saison haben wir es sehr gut gemacht.

Frage: Wie ordnen Sie die beiden Finaleinzüge im UEFA-Cup und im DFB-Pokal ein?

Allofs: Wenn man sich die Wege betrachtet, die wir dafür gehen mussten, dann ist das eine ganz große Leistung. Im UEFA-Cup haben wir Milan, Udine und den HSV ausgeschaltet, im DFB-Pokal mussten wir nur auswärts ran. Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen.

Frage: Wie geht es Per Mertesacker?

Allofs: Sein Knöchel ist ganz dick. Gebrochen ist nichts, es könnte sich aber um eine Bänderverletzung handeln. Das müssen die weiteren Untersuchungen ergeben.

Frage: Wie haben Sie die Gelben Karten gegen Diego und Hugo Almeida gesehen?

Allofs: Was Diego angeht, so ist das für mich völlig unverständlich, wie man da eine Gelbe Karte zeigen kann. Die Sache mit Hugo Almeida konnte ich nicht sehen. Er beteuert, dass er gar nichts gemacht hat. Wir müssen uns das nochmal anschauen und es vielleicht auch nochmal überprüfen lassen. Das ist eine Katastrophe für die Mannschaft und die Spieler, auf solche Art und Weise Gelbe Karten zu bekommen und dadurch fürs Finale gesperrt zu sein. Das finde ich unmöglich.

Frage: Fanden Sie das Maß falsch, vor allem, wenn man sich das ein oder andere Foul vor Augen führt, das nicht mit Gelb bestraft wurde?

Allofs: Unabhängig davon geht es einfach nicht, in einer solchen Szene eine Kollektivstrafe auszusprechen. Diego wurde eindeutig provoziert und dann muss man auch mal den Mut haben und nur eine Strafe aussprechen.

Frage: Haben Sie eigentlich bemerkt, dass ein Papierkügelchen die Ecke vor dem 1:3 'provoziert' hat?

Allofs: Wir haben 90 Minuten gekämpft und eine tolle Moral gezeigt. Da ist es sicherlich nicht ein Papierkügelchen, das den Ausschlag gibt. Am Ende war es das Glück, das man dann auch braucht und unsere sensationelle Moral, die uns ins Finale geführt haben.

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