Fussball

Grindel will nur einen UEFA-Kandidaten

SID
Reinhard Grindel war von 2002 bis 2016 Mitglied des Deutschen Bundestags
© getty

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich vor der Wahl des neuen UEFA-Chefs am 14. September in Athen für eine vorzeitige Einigung auf nur einen Kandidaten ausgesprochen.

"Ich fürchte ansonsten, dass die UEFA in mehrere Lager zerbricht. Das wäre für den Kontinentalverband sehr schädlich", sagte der 54-Jährige der Bild-Zeitung.

Das DFB-Präsidium werde Ende August entscheiden, "wer von uns unterstützt wird", sagte Grindel, der "im Gespräch mit einigen Mitgliedern" des Exekutivkomitees der UEFA "klar dafür geworben" habe, keinen Zwei- oder Dreikampf um das Präsidentenamt entstehen zu lassen.

Allerdings deutet sich genau das an: Bereits jetzt haben der Niederländer Michael van Praag und der Slowene Aleksander Ceferin ihre Absichten erklärt, in Athen kandidieren zu wollen. Die Bewerbungsfrist endet am 20. Juli.

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