Wölfe-Sieg beim Europa-Comeback

SID
Donnerstag, 18.09.2008 | 21:00 Uhr
Wolfsburg, Rapid Bukarest
© Getty
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Der VfL Wolfsburg hat sich nach neunjähriger Pause mit einem 1:0 (0:0)-Arbeitssieg über Rapid Bukarest im Hinspiel der ersten UEFA-Cup-Runde auf der großen Fußball-Bühne zurückgemeldet.

Nur dank einer starken ersten Halbzeit bezwangen die Niedersachsen Rapid Bukarest mit 1:0. Im Erstrunden-Hinspiel des UEFA-Cups vor 16.245 Zuschauern im eigenen Stadion vergab das Team von Trainer Felix Magath viele gute Chancen und hat deshalb im Rückspiel am 2. Oktober in Rumänien ein schweres Stück Arbeit vor sich.

Mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter sorgte der Brasilianer Grafite (45.) für das Tor des Abends.

Magath hatte dem Publikum in der Volkswagen-Arena Offensiv-Fußball versprochen. Und seine Mannschaft legte los wie die Feuerwehr. Edin Dzeko spielte fünf Tage nach dem 2:2 in Berlin neben Grafite als zweite Spitze.

Mangelhafte Chancenverwertung

Gästetorhüter Rafael Urko Pardo stand in der einseitigen Partie im Blickpunkt und wurde zum großen Rückhalt seines Teams. Auf der Bank grantelte der Wolfsburger Trainer, denn sein Team vergab die toll herausgespielten Chancen gleich serienweise. Nach einer Viertelstunde wurde Bukarest dann etwas stärker. Doch für das Team des portugiesischen Trainers Jose Peseiro war es nur ein Strohfeuer.

Abwehrspieler Marcel Schäfer zwang nach knapp einer halben Stunde mit seinem Schuss aus gut 20 Meter den spanischen Keeper im Bukarester Tor zu einer weiteren Glanzparade. Fünf Minuten später fälschte Constantin einen strammen Schuss des Japaners Hasebe ins Tor-Aus ab.

Brasilianer foult, Brasilianer trifft

Und so musste ein Elfmeter her, um den Hausherren die hochverdiente Führung zu bescheren. Nach einem Rempler des Brasilianers Cesinha gegen Hasebe im Strafraum sorgte Grafite mit dem sicher verwandelten Strafstoß für die längst überfällige Führung.

Wolfsburg spielte nach dem Wechsel etwas vorsichtiger. In der insgesamt 31. internationalen Begegnung der Wölfe versuchte der VfL sein Glück nun mit kontrollierter Offensive.

Doch bis auf einen Kopfball von Dzeko (65.) hatte der starke Rapid-Keeper Urko nach der Pause nichts zu tun. Wolfsburgs Diego Benaglio wurde überhaupt nicht gefordert.

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