Nach der "brennenden Ohrfeige" für Florenz

Glasgows Geiz-Fußballer freuen sich auf Zenit

SID
Freitag, 02.05.2008 | 15:02 Uhr
Fußball, UEFA Cup, Glasgow Rangers
© DPA
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Florenz - Die Geiz-Fußballer von Glasgow Rangers konnten es kaum glauben - der geschlagene Gegner AC Florenz klagte über die Ungerechtigkeit.

"Die Rangers sind nur hierhergekommen, um unser Spiel zu zerstören, und bekamen das Resultat, das sie wollten. Die Mannschaft, die nicht mitgespielt hat, ist belohnt worden", meinte AC-Trainer Claudio Cesare Prandelli nach dem 2:4 im Elfmeterschießen vor heimischer Kulisse.

"Eine brennende Ohrfeige", schrieb die "Gazzetta dello Sport". Ihr erhofftes Wiedersehen im UEFA-Pokalfinale mit Florenz-Liebling Luca Toni hatten die Italiener schon rund drei Stunden zuvor durch die 0:4-Pleite des FC Bayern München in deren Halbfinal-Rückspiel bei Zenit St. Petersburg abhaken können.

Klingen kreuzen mit Advocaat 

Die Schotten kratzte die Kritik an ihrer ebenso destruktiven wie unattraktiven Spielweise nicht sonderlich. "Gegen uns schießt man nicht so leicht Tore", frohlockte Coach Walter Smith. Nach dem 0:0 im Hinspiel blieb seine Mannschaft auch in Florenz inklusive Nachspielzeit ohne Gegentor.

Alle Daten und Fakten zum Spiel 

Smith darf sich nun auf das Duell mit einem seiner Trainer-Vorgänger freuen. Im Finale am 14. Mai im Stadion von Manchester City trifft er auf seinen niederländischen Kollegen Dick Advocaat, der die Rangers von 1998 bis 2001 unter seinen Fittichen hatte. "Es wird schön sein, mit ihm die Klingen zu kreuzen", sagte Smith.

Nacho Novo macht Endspiel fix 

Auf den ersten Einzug in ein Europapokal-Finale seit 1972 mussten die Rangers bis Donnerstagabend 23.23 Uhr MESZ warten. Vor 40.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion Artemio Franchi schaute sich Ignacio Gomez Novo eine Ecke aus, lief an und traf.

"Nacho Novo ist einer unserer besten Elfmeterschützen", lobte Smith seinen Matchwiner. Zuvor waren die Gäste aus Glasgow indes eher selten so nah vor dem Kasten von Florenz-Schlussmann Sebastien Frey aufgetaucht, der zumindest einen Elfmeter der Rangers noch hatte parieren können.

Die Chance, zum Held zu werden 

Das bessere Ende konnte aber sein Pendant im Rangers-Kasten für sich in Anspruch nehmen. "Wenn es zum Elfmeterschießen kommt, hast du immer die Chance, der Held zu werden, und das ist mir durch den Kopf gegangen", erzählte Neil Alexander, der für den derzeit verletzten Stammkeeper Allan McGregor im Tor stand. Mit Blick auf die Finalteilnahme stammelte er anschließend: "Mir fehlen die Worte, was für eine Leistung."

Da konnte er auch über die Tatsache, dass er die vorzeitige Entscheidung im Elfmeterschießen gar nicht so richtig mitbekommen hatte ("Ich dachte, sie hätten noch einen Elfmeter zu schießen") schmunzeln. "Ich hab' die Jungs rennen sehen und gedacht: Die muss ich jetzt einholen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung