Völler ist enttäuscht von der Werkself

Nach der Ohrfeige kommt die Angst

SID
Freitag, 04.04.2008 | 13:49 Uhr
Leverkusen, St. Petersburg, UEFA-Cup, Fußball
© Getty
Advertisement
Club Friendlies
FrLive
Inter Mailand -
FC Schalke 04
1. HNL
Fr20:00
Dinamo Zagreb -
Cibalia
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
Premier League Asia Trophy
Sa12:00
West Bromwich -
Crystal Palace
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League Asia Trophy
Sa14:30
Leicester -
Liverpool
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Shenhua -
Beijing Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar

Leverkusen - Nach der brutalen Bruchlandung im UEFA-Pokal geht bei Bayer 04 Leverkusen die Angst vor einem Absturz in der Fußball-Bundesliga um.

"Die Gefahr droht. Wir müssen deshalb den Schalter umlegen und das Spiel aus dem Kopf bekommen", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler nach dem "furchtbaren" 1:4-Desaster im Viertelfinale gegen Zenit St. Petersburg.

Hier geht es zu den Highlights der Partie.  

Während er schon mit Sorge an das Gastspiel bei Borussia Dortmund dachte, herrschte bei Trainer und Profis tiefe Niedergeschlagenheit.

"Das schlechteste Spiel der Saison" 

"Wir haben das schlechteste Spiel der Saison gemacht", meinte Kapitän Bernd Schneider: "Das ist ein schwarzer Tag, ein trauriger Tag, den wir am liebsten schnell streichen würden."

Die Lobeshymnen über den schönen Fußball à la Leverkusen und das Gerede vom Meisterschafts-Geheimfavoriten sind nach der dritten Niederlage in Serie passé.

"Das war Bockmist. Nach vielen guten Spielen haben wir mit dieser einen Partie alles umgehauen", ärgerte sich Chefcoach Michael Skibbe, der nun auch um den erneuten Europacup-Einzug bangen muss: "Das wird eine harte Nuss bis zum letzten Spieltag."

Bockmist in Bildern - Hier geht's zur Diashow des Bayer-Debakels.  

Skibbe glaubt nicht an Wunder

Die Chancen auf ein Fußball-Mirakel im Rückspiel in St. Petersburg am 10. April stufte er als "sehr gering" ein.

Als Grund dafür, dass der Bundesliga-Vierte von den schnellen Zenit-Kickern förmlich überrannt wurde und bei den Toren durch Andrej Arschawin (20. Minute), Pawel Pogrebnijak (52.), Alexander Anjukow (61.) und Igor Denisow (64.) nur bedingt abwehrbereit war, sieht er bei dem einen oder anderen Spieler ein körperliches Tief.

"Da fehlt die Spritzigkeit. Wenn der Körper nicht ganz rund läuft, fehlt die Passsicherheit", weiß Skibbe, der die Mannschaft bis zum Duell mit dem BVB wieder aufzurichten versucht: "So eine Niederlage sitzt tief."

Keine Panik auf der Titanic

In Panik verfalle man in Leverkusen aber nicht. "Wir versuchen im Verein große Ruhe zu bewahren. Und die Spieler wissen, wie schlecht sie gespielt haben."

Allerdings hielt Völler nicht damit hinterm Berg, dass er mehr Widerstand von den Profis gegen die Abreibung erwartet hätte. "Auf diesem Level muss man härter spielen. Wir waren zu brav", monierte der Ex-Nationalstürmer.

Völler: "Kämpfen bis zum Kotzen!"

"Nur Hacke, Spitze eins, zwei, drei geht nicht. Da muss man kämpfen bis zum Kotzen." Dies soll die Devise sein, um aus der Krise zu kommen.

"Wir müssen an uns glauben und mit breiter Brust nach Dortmund fahren", forderte Bayer-Verteidiger Gonzalo Castro. Genauso sieht es Nationalspieler Schneider: "Da können wir uns nur selber rausholen, am besten schon beim BVB."

Der russische Fußball wächst und gedeiht

Der furiose Auftritt von Zenit St. Petersburg ist ein weiterer Beleg für die wachsende Qualität des russischen Fußballs, der schon durch den UEFA-Cup-Triumph von ZSKA Moskau 2005 aufhorchen ließ.

"Das war mehr als exzellent", schwärmte Zenit-Trainer Dick Advocaat. Nach seiner Innenraumsperre konnte er das brillante Konterspiel seines Teams entspannt von der Tribüne verfolgen.

Advocaat: "Es war sehr einfach"

"Es war heute sehr einfach. Wir konnten wie ein Heimteam auf einem wunderbaren Platz spielen", befand der Niederländer. Der 1:1-Ausgleich durch Stefan Kießling habe ihn nicht beunruhigt.

"Das war ein Tor aus dem Nichts. Das Spiel ist 4:1 ausgegangen, doch wir hätten noch mehr Tore schießen können", meinte der frühere Mönchengladbacher Coach.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung