Völler ist enttäuscht von der Werkself

Nach der Ohrfeige kommt die Angst

SID
Freitag, 04.04.2008 | 13:49 Uhr
Leverkusen, St. Petersburg, UEFA-Cup, Fußball
© Getty
Advertisement
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Leverkusen - Nach der brutalen Bruchlandung im UEFA-Pokal geht bei Bayer 04 Leverkusen die Angst vor einem Absturz in der Fußball-Bundesliga um.

"Die Gefahr droht. Wir müssen deshalb den Schalter umlegen und das Spiel aus dem Kopf bekommen", sagte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler nach dem "furchtbaren" 1:4-Desaster im Viertelfinale gegen Zenit St. Petersburg.

Hier geht es zu den Highlights der Partie.  

Während er schon mit Sorge an das Gastspiel bei Borussia Dortmund dachte, herrschte bei Trainer und Profis tiefe Niedergeschlagenheit.

"Das schlechteste Spiel der Saison" 

"Wir haben das schlechteste Spiel der Saison gemacht", meinte Kapitän Bernd Schneider: "Das ist ein schwarzer Tag, ein trauriger Tag, den wir am liebsten schnell streichen würden."

Die Lobeshymnen über den schönen Fußball à la Leverkusen und das Gerede vom Meisterschafts-Geheimfavoriten sind nach der dritten Niederlage in Serie passé.

"Das war Bockmist. Nach vielen guten Spielen haben wir mit dieser einen Partie alles umgehauen", ärgerte sich Chefcoach Michael Skibbe, der nun auch um den erneuten Europacup-Einzug bangen muss: "Das wird eine harte Nuss bis zum letzten Spieltag."

Bockmist in Bildern - Hier geht's zur Diashow des Bayer-Debakels.  

Skibbe glaubt nicht an Wunder

Die Chancen auf ein Fußball-Mirakel im Rückspiel in St. Petersburg am 10. April stufte er als "sehr gering" ein.

Als Grund dafür, dass der Bundesliga-Vierte von den schnellen Zenit-Kickern förmlich überrannt wurde und bei den Toren durch Andrej Arschawin (20. Minute), Pawel Pogrebnijak (52.), Alexander Anjukow (61.) und Igor Denisow (64.) nur bedingt abwehrbereit war, sieht er bei dem einen oder anderen Spieler ein körperliches Tief.

"Da fehlt die Spritzigkeit. Wenn der Körper nicht ganz rund läuft, fehlt die Passsicherheit", weiß Skibbe, der die Mannschaft bis zum Duell mit dem BVB wieder aufzurichten versucht: "So eine Niederlage sitzt tief."

Keine Panik auf der Titanic

In Panik verfalle man in Leverkusen aber nicht. "Wir versuchen im Verein große Ruhe zu bewahren. Und die Spieler wissen, wie schlecht sie gespielt haben."

Allerdings hielt Völler nicht damit hinterm Berg, dass er mehr Widerstand von den Profis gegen die Abreibung erwartet hätte. "Auf diesem Level muss man härter spielen. Wir waren zu brav", monierte der Ex-Nationalstürmer.

Völler: "Kämpfen bis zum Kotzen!"

"Nur Hacke, Spitze eins, zwei, drei geht nicht. Da muss man kämpfen bis zum Kotzen." Dies soll die Devise sein, um aus der Krise zu kommen.

"Wir müssen an uns glauben und mit breiter Brust nach Dortmund fahren", forderte Bayer-Verteidiger Gonzalo Castro. Genauso sieht es Nationalspieler Schneider: "Da können wir uns nur selber rausholen, am besten schon beim BVB."

Der russische Fußball wächst und gedeiht

Der furiose Auftritt von Zenit St. Petersburg ist ein weiterer Beleg für die wachsende Qualität des russischen Fußballs, der schon durch den UEFA-Cup-Triumph von ZSKA Moskau 2005 aufhorchen ließ.

"Das war mehr als exzellent", schwärmte Zenit-Trainer Dick Advocaat. Nach seiner Innenraumsperre konnte er das brillante Konterspiel seines Teams entspannt von der Tribüne verfolgen.

Advocaat: "Es war sehr einfach"

"Es war heute sehr einfach. Wir konnten wie ein Heimteam auf einem wunderbaren Platz spielen", befand der Niederländer. Der 1:1-Ausgleich durch Stefan Kießling habe ihn nicht beunruhigt.

"Das war ein Tor aus dem Nichts. Das Spiel ist 4:1 ausgegangen, doch wir hätten noch mehr Tore schießen können", meinte der frühere Mönchengladbacher Coach.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung