Die Hoffnung trägt einen Namen

Von SPOX
Dienstag, 29.04.2008 | 13:42 Uhr
bayern, muenchen, uefa-cup, zenit, st.petersburg
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
So22.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Championship
Live
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Live
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Live
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Live
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad

München - Druck. Massiver Druck. Der FC Bayern München steht nach dem enttäuschenden 1:1 im Hinspiel gegen Zenit St. Petersburg gewaltig unter Zugzwang.

Doch es gibt einen Grund zur Hoffnung: Scharfschütze Luca Toni kehrt nach einer Gelbsperre ins Team des deutschen Rekordmeisters zurück. Lösen die Münchner im proppenvollen Petrowski-Stadion (Do., 01.05. 18.30 Uhr im SPOX-TICKER und im Internet-TV) das Finalticket?

Im ersten Aufeinandertreffen vor Wochenfrist stotterte der Bayern-Motor 60 Minuten wie ein altersschwacher Traktor. 30 Minuten lief er auf Hochtouren. Nicht genug, um ein zugegebenermaßen solides, aber nicht unbesiegbares Zenit St. Petersburg in die russischen Knie zu zwingen.

Furchtloser Hitzfeld 

"In der ersten Halbzeit sind wir hohes Tempo gegangen, haben flüssig kombiniert und ein gutes Spiel gezeigt. Nach der Pause haben wir Zenit unnötig ins Spiel kommen lassen", kommentierte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld nüchtern das 1:1.

Dabei begannen die Münchner furios, übten massiven Druck aus und erzielten in der 18. Minute durch Franck Ribery die mehr als verdiente Führung. Doch wie schon in der Runde zuvor gegen den FC Getafe verspielte der UEFA-Cup-Sieger von 1996 den Vorteil. Beste Einschussmöglichkeiten blieben ungenutzt.

In der 60. Minute folgte die Strafe auf den Fuß. Lucio, Bayerns gefährlichster "Angreifer" an dem verregneten Aprilabend, versenkte eine scharfe Hereingabe im eigenen Netz. Trotz der schlechten Ausgangslage stecken die Kicker des letzten verbliebenen Bundesligavereins im Europacup den Kopf nicht in den Sand.

"Schöne Schlacht"

Am Tag der Arbeit wird der UEFA-Cup-Favorit auf dem schlechten Rasen im Petrowski-Stadion allerdings schwer schuften müssen, um erstmals seit 2001 wieder in ein europäisches Finale einzuziehen. "Das Spiel wird eine heiße Kiste", prophezeit Franz Beckenbauer. Hoeneß erwartet nach dem 1:1 im Hinspiel eine "schöne Schlacht". 

"Wir müssen im Rückspiel ein Tor aufholen. Das ist schwer, aber möglich. Angst haben wir nicht, weil wir die bessere Mannschaft sind", kündigt Lukas Podolski den Russen einen heißen Tanz an. 

Toni, die Bilanz und Gelbsperren

Trotz der schlechten Platzverhältnisse im Petersburger Stadion machen den Bayern für das Rückspiel drei Punkte Hoffnung und Mut:

1. Die Rückkehr des "Heilsbringers" Luca Toni: Der Top-Torjäger im UEFA-Cup (zehn Treffer) wurde schmerzlich an allen Ecken und Enden vermisst. Vor allem im gegnerischen Strafraum. Denn sein Ersatz, der deutsche Nationalsturm mit Podolski und Miroslav Klose, blieb weitestgehend blass. "Wir haben Luca sehr vermisst. Er ist nicht nur ein Vollblutstürmer, sondern ein Winnertyp, der mit seiner Ausstrahlung andere mitzieht", analysierte Trainer Hitzfeld richtig.

2. Die herausragende Auswärtsstärke: In der laufenden UEFA-Cup-Saison verloren die Münchner keine einzige von sechs Auswärtspartien. Drei Siege und drei Remis bei 16 erzielten Treffern lautet die beeindruckende Bilanz. "Wir haben noch alle Chancen. Auswärts sind wir immer für ein, zwei Tore gut. Und Luca Toni ist dann wieder dabei", gibt sich Hitzfeld kämpferisch.

3. Die Personalsorgen bei Zenit Im Rückspiel fehlen dem "Russen-Express" wegen Gelbsperren drei wichtige Akteure: Fernando Ricksen, Andrej Arschawin und Radek Sirl müssen sich die Partie von der Tribüne aus ansehen. "Zu Hause fehlen uns wichtige Spieler, ich weiß noch nicht genau, was ich machen soll", kommentierte Zenit-Coach Dick Advocaat die prekäre Personalsituation.

So oder so, der Tisch ist gedeckt für ein unvergessliches Match. Denn dafür sind die Bayern berühmt. Nicht zuletzt seit dem Thriller von Getafe.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

Zenit St. Petersburg: Malafejew - Schirokow, Gorschkow, Krizanac, Anjukow - Denisow, Timoschtschuk, Syrijanow - Dominguez, Faysulin - Pogrebnjak

Bayern München: Kahn - Lell, Lucio, Demichelis, Lahm - Schweinsteiger, van Bommel, Ze Roberto, Ribery - Klose, Toni

Schiedsrichter: Ovrebo (Norwegen)

 

 

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung