UEFA-Cup

Ein "kolossales" Ende

SID
Freitag, 22.02.2008 | 11:29 Uhr
FCN, Uefa-Cup
© Getty
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Nürnberg - Dominik Reinhardt war geschockt, Ivan Saenko den Tränen nahe und Jan Koller einfach nur traurig - nach dem tragischen Ende eines denkwürdigen Fußball-Dramas ließen die Spieler des 1. FC Nürnberg ihren Gefühlen freien Lauf.

Nur Thomas von Heesen hielt sich nicht mit Sentimentalitäten auf, sondern schwor seine Mannschaft gleich nach dem brutalen UEFA-Cup-K.o. gegen Benfica Lissabon auf das Kellerderby gegen Energie Cottbus ein.

"Wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen, sondern müssen alle Kräfte für die Liga bündeln", forderte der Club-Trainer nach dem 2:2 (0:0) gegen die Portugiesen und strahlte trotz seines unglücklichen Heimdebüts ungebrochen Zuversicht aus: "Nach so viel Pech müssen wir jetzt das Glück erzwingen."

Kein Happy-End

Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit versetzte der eingewechselte Oscar Cardozo mit dem Treffer zum 1:2 dem DFB-Pokalsieger einen Keulenschlag, den der FCN binnen zwei Tagen bis zum "kleinen Abstiegsfinale" gegen Cottbus verdauen muss.

"Das hat weh getan", gestand Stürmer Saenko. Der Russe hatte in der 65. Minute sein Team nach der Führung von Angelos Charisteas (58.) schon so gut wie ins Achtelfinale geschossen, ehe Nürnbergs Europacup-Märchen ein jähes Ende fand, weil die Abwehr vor dem Gegentor die Situation nicht entschlossen genug geklärt hatte.

Der Ausgleich durch Angel di Maria in der Nachspielzeit spielte keine Rolle mehr, stellt den Spielverlauf der zweiten Halbzeit aber auf den Kopf. Nach einem mäßigen ersten Durchgang, beherrschten die Franken die Partie nach der Pause klar. Angetrieben vom starken Javier Pinola und geordnet vom Mittelfeld-Duo Tomas Galasek und Jawhar Mnari präsentierte sich der Club stark verbessert im Vergleich zu den Vorwochen.

Aufbauarbeit für Spiel gegen Cottbus

Fürs Weiterkommen reichte es dennoch nicht. "Wir alle sind geschockt", fasste Verteidiger Reinhardt die maßlose Enttäuschung im Nürnberger Lager zusammen. "Jetzt wird es gegen Cottbus ganz schwer, aber der UEFA-Cup hat uns voran gebracht."

Von Heesen empfand es als "schmerzhaft und tragisch, durch so ein spätes Gegentor auszuscheiden", suchte aber nicht nach Erklärungen, sondern betrieb Überzeugungsarbeit für das Heimspiel gegen Cottbus.

Die zweite Halbzeit, in der man den harmlosen portugiesischen Rekordmeister "total im Griff" gehabt habe, vermittelte dem Trainer die Erkenntnis, "dass die Mannschaft Potenzial hat und auf dem richtigen Weg ist. Sie hat ein Riesenspiel abgeliefert."

Dass die Spieler den "Glauben an ihre eigene Stärke" wiederfinden, sei eine "mentale Geschichte, aber wenn die Jungs meine Mentalität haben, ist mir um die Zukunft nicht bange. Rückschläge sind für mich Herausforderungen."

Positives Fazit

Als der böse Spuk längst vorbei war, zog Sportdirektor Martin Bader zu mitternächtlicher Stunde ein positives Fazit der "tollen Europacupsaison. Der gesamte Auftritt war kolossal. Die Stürmer treffen wieder und die Mannschaft setzt die Vorgaben des Trainers um. Ich hoffe nur, dass es eine Frage von ganz kurzer Zeit ist, bis sie wieder Erfolg hat."

Ein Sieg gegen Cottbus ist für den Tabellen-16. der Bundesliga nun Pflicht. Auf Stürmer Robert Vittek wird der FCN aber noch verzichten müssen. Der Slowake musste wegen eines Grippevirus schon gegen Lissabon sein Comeback absagen und fällt auch am Sonntag aus. Dagegen rechnet von Heesen wieder mit Peer Kluge, der wegen seines Zehenbruchs gegen Benfica geschont wurde.

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