Klose warnt vor Überheblichkeit

SID
Dienstag, 18.12.2007 | 13:05 Uhr
klose, bayern münchen, uefa-cup, fußball, bundesliga
© DPA
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München - Ein Unentschieden reicht zum Weiterkommen, doch nur mit einem überzeugenden Jahresausklang gegen Aris Saloniki kann Trainer Ottmar Hitzfeld für besinnliche Weihnachten beim FC Bayern sorgen.

Nach der Herbstmeisterschaft muss das Münchner Star-Ensemble unbedingt einen Heimsieg einfahren, um auch im UEFA-Cup das Jahr der finanziellen Offensive als Nummer 1 zu beenden (Mi., ab 20.45 Uhr im SPOX-LIVE-TICKER). "Wir wollen gewinnen und Gruppenerster werden, damit wir in der nächsten Runde keinen Dritten aus der Champions League als Gegner kriegen", sagte Miroslav Klose.

Der Nationalstürmer soll in der wohl voll besetzten Allianz Arena gemeinsam mit dem von einer Oberschenkelverhärtung genesenen Luca Toni für ein Ende der Münchner Torflaute sorgen.

"Irgendwann ist bei uns die Treffsicherheit auf der Strecke geblieben", stöhnte Klose, der eine mögliche Erklärung lieferte: "Wir sind nicht mehr so eiskalt vor dem Tor." Überhaupt lahmt die Offensive, was auch am geschlauchten Antreiber Franck Ribery liegt, der zugab, am Ende der strapaziösen Hinrunde "ein bisschen müde" zu sein. "Aber nicht nur bei Franck, bei jedem ist im Moment Sand im Getriebe", räumte Klose selbstkritisch ein.

Saloniki "kein kleiner Gegner"

Bleibt es dabei auch gegen Saloniki, könnte das für den selbsternannten Titelkandidaten fatale Folgen haben: Denn bei einer Niederlage gegen den Tabellenfünften der griechischen Super-Liga könnten die Bayern sogar ausscheiden, wenn Sporting Braga sein Heimspiel gegen den punktlosen Tabellenletzten Roter Stern Belgrad gewinnt.

Klose warnte eindringlich vor Überheblichkeit: "Es wäre fatal, bei Saloniki von einem kleinen Gegner zu sprechen."

Vorsicht vor Garcia

Gefahr geht bei Aris derzeit vor allem vom Bolivianer Garcia aus. Gegen Belgrad (3:0), Braga (1:1) und bei den Bolton Wanderers (1:1) konnte das Team von Trainer Dusan Bajevic jeweils punkten. Die Griechen dürften sehr defensiv agieren, was den Bayern gar nicht liegt.

"Die Gegner haben sich auf uns eingestellt", klagte Klose. Nur bei einem Sieg werden die Münchner Gruppenerster, bei einem Remis würde es wenigstens zu Platz zwei oder drei und damit dem Minimalziel Weiterkommen reichen. "Wir wollen den Gruppensieg, dann hätten wir perfekte Weihnachten", sagte Manager Uli Hoeneß.

Viele offene Baustellen

Tatsächlich? Die Diskussionen um die ungewisse Zukunft von Coach Hitzfeld werden die Bayern ebenso in die Winterpause begleiten, wie Querelen um einzelne Spieler.

Abwehrspieler Willy Sagnol zieht es offenbar nach wie vor im Winter weg. Hitzfeld will seine Zukunfts-Entscheidung dem Verein in der Winterpause mitteilen, die Kritik insbesondere von Vereinschef Karl-Heinz Rummenigge hat ihn getroffen und seine Autorität gefährdet: "Spieler sehen, wenn der Trainer vom Vorstand gerügt wird", sagte Hitzfeld im Bayerischen Fernsehen.

Toni ersetzt Poldi

Personell ist der Spielraum des Trainers gegen Saloniki wieder etwas größer. Kapitän Oliver Kahn kehrt nach seiner Suspendierung beim 0:0 gegen Hertha BSC ins Tor zurück. Der in der Bundesliga gegen Berlin gesperrte Lucio wird Daniel van Buyten in der Abwehr ersetzen, Toni dürfte Lukas Podolski aus dem Team verdrängen.

Aber egal, wer spielt, entscheidend ist, was Ribery sagte: "Gewinnen ist ungemein wichtig vor der Winterpause, für den Klub, für die Mannschaft, für die Fans." Ansonsten ist es mit der Weihnachtsruhe beim FC Bayern definitiv vorbei.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

FC Bayern München: Kahn - Lell, Lucio, Demichelis, Lahm - Schweinsteiger, van Bommel, Zé Roberto, Ribéry - Klose, Toni

Aris Saloniki: Chalkias - Neto, Ppadopoulos, Marco Aurelio, Ronaldo - Nemplegeras, Clavo, Garcia, Javito, Pritas - Koke

Schiedsrichter: Alon Yefet (Israel)

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