"Uli - der Heilige König mit der größten Krone"

Mittwoch, 23.11.2016 | 13:10 Uhr
Klaus Augenthaler, Michael Ballack, Jean-Marie Pfaff und Rainer Zobel arbeiteten mit Uli Hoeneß
© getty
Advertisement
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
Six Nations
Sa24.02.
Insel-Gedränge! Schottland - England & Island - Wales
Primera División
Live
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

Uli Hoeneß soll am Freitagabend in der Jahreshauptversammlung wieder zum Präsidenten des FC Bayern gewählt werden. Seine ehemaligen Weggefährten Rainer Zobel, Klaus Augenthaler, Jean-Marie Pfaff und Michael Ballack erinnern sich für SPOX an die Zusammenarbeit mit dem Bayern-Macher zurück.

Von Rainer Zobel

Es gibt wohl nicht viele, die von sich behaupten können, am gleichen Tag wie Uli Hoeneß beim FC Bayern München angefangen zu haben. Zusammen mit Paul Breitner schlugen wir 1970 an der Säbener Straße auf - noch wusste ich nicht, welchen Einfluss dieser junge Bursche mal auf den Verein haben würde.

Uli war 18, ich gut drei Jahre älter. Und obwohl ich schon zwei Jahre Profi-Erfahrung hatte, legte sich die Schüchternheit bei Uli und Paul deutlich schneller als bei mir. Ungewöhnlich schnell. Das war ich von mir und auch anderen gar nicht gewohnt. Er wollte sehr schnell in die Mannschaft und war dabei immer zielbewusst und erfolgsbesessen. Das hatte Jung-Siegfried, wie er genannt wurde, schon in jungen Jahren.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie oft ich mich über ihn geärgert habe. Durch Uli habe ich schnell begriffen, was Fußball eigentlich ausmacht und wie so eine Mannschaft funktioniert. Er hat im Spiel nach hinten überhaupt nichts gemacht, vorne aber die Tore geschossen. Es braucht auf verschiedenen Positionen einfach diese verschiedenen Charaktere. Uli war prädestiniert für die offensive Rolle. Hätten wir getauscht, wäre wohl jeglicher Erfolg ausgeblieben.

Auch wenn wir außerhalb des Platzes nicht sehr viel gemein hatten, war ich als Norddeutscher manchmal etwas neidisch, wie gut Uli Wattn und Schafkopf spielen konnte. Generell war er ein geselliger Typ: Feiern konnte er auf jeden Fall gut. Oft mit Paul Breitner, die beiden waren zu der Zeit ja wie ein Brüderpaar - unzertrennlich.

Man musste nicht immer alles gutheißen, was Uli tat. Er ist aber nicht auf den Kopf gefallen, sondern wusste mit seinen Mitteln schon immer klug umzugehen. Die Weltmeisterschaft 1974 war das beste Beispiel: Schon vor dem Turnier plante er, zusammen mit Paul ein Buch über die WM zu schreiben. Und sie brachten es auch tatsächlich heraus. Dabei stand ihm, dem 22-Jährigen, das eigentlich gar nicht zu. So etwas hätte man vielleicht von den erfahreneren Franz Beckenbauer, Sepp Maier oder Gerd Müller erwartet. Um die Seriosität zu wahren, hat er sich Udo Lattek als Co-Autor hinzugeholt. Natürlich wusste er, dass sich das Buch gut verkaufen würde.

Vielleicht war es auch eine kleine Genugtuung, nachdem wir Abiturienten im Klub anfangs etwas belächelt wurden. Wir Akademiker, zu denen auch Uli gehörte, hatten keinen leichten Stand. Ob die 'Gescheiten' denn überhaupt Fußball spielen könnten, wurde spöttisch gefragt. Uns schlug aus der Führungsetage des FC Bayern München schon Argwohn entgegen. Uli Hoeneß konnte das aber nichts anhaben.

Die letzten Jahrzehnte haben das bestätigt. Sein Geschäftssinn und Organisationstalent brachten ihn dahin, wo er jetzt steht. Als mein Vertrag 1976 auslief, bot mir der damalige Präsident Wilhelm Neudecker einen neuen an. Der wäre allerdings an die Anzahl meiner absolvierten Spiele gebunden gewesen, sodass ich das Angebot ausschlug. Heute wünsche ich mir, Uli Hoeneß wäre damals auch schon mein Verhandlungspartner gewesen. Er hätte meinen Wert ganz sicher anders anerkannt. Das Ergebnis unter ihm wäre zufriedenstellender gewesen, davon bin ich überzeugt. Nicht, weil wir uns kannten, sondern weil er immer auch um das Wohl Anderer bemüht war.

Ohne Uli Hoeneß gäbe es Bayern München nicht in der heutigen Form. Der Verein, den er damals übernahm, war nicht unbedingt intakt. Dass daraus so eine große Gemeinschaft gewachsen ist, ist Uli Hoeneß' Werk. Das gab es früher, als er noch Spieler war, so noch nicht.

Für den Erfolg des Klubs ist es notwendig, dass er jetzt wieder zurückkehrt. Das Familiengefühl im Weltklub FC Bayern verkörpert er wie kein anderer, auch nach außen hin. Wenn Uli über den FCB spricht, ist es, als ob eine Mutter ihr Kind verteidigt.

Seine gerechte Strafe hat er abgesessen. Sicherlich hat ihn das ein Stück weit verändert. Dahingehend, dass ihm vieles nicht mehr so selbstverständlich erscheint. Ich halte es für sehr mutig, nach so einer Zeit zurückzukommen und wieder aufzustehen. Aber ich halte es für richtig.

Rainer Zobel wechselte 1970 von Hannover 96 zum FC Bayern und stieß somit zeitgleich zum Profi-Team wie Uli Hoeneß. Er bestritt bis 1976 251 Pflichtspiele für die Münchner. Nach seiner Profi-Laufbahn startete er seine Trainer-Karriere, die ihn unter anderem nach Ägypten, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Georgien und Südafrika führte.

Seite 1 - Rainer Zobel: "Abiturient Uli wurde anfangs belächelt"

Seite 2 - Klaus Augenthaler: "Von den Heiligen Drei Königen war Uli der mit der größten Krone"

Seite 3 - Jean-Marie Pfaff: "Ich kann mich an keinen Ausraster von Uli erinnern"

Seite 4 - Michael Ballack: "Ich bin Uli nicht böse - er hat emotional überreagiert"

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung