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Port Elizabeth - Nelson-Mandela-Bay-Stadion

Von SPOX
Das Nelson-Mandela-Bay-Stadion in Port Elizabeth wurde extra für die WM 2010 erbaut
© Getty
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Das Nelson-Mandela-Bay-Stadion wurde nach dem Anti-Apartheid-Kämpfer benannt und zwischen September 2006 und Mai 2009 für die FIFA Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erbaut. Die Baukosten belaufen sich auf geschätzte 110 Mio. Euro, der Entwurf stammt vom Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp).

Besondere Fussballereignisse im Stadion

Aufgrund des zarten Alters von gerade mal einem Jahr hat das Nelson-Mandela-Bay-Stadion bisher keine Fußball-Höhepunkte erleben können. Auch beim Konföderationen-Pokal war die in Port Elizabeth gelegene Arena kein Austragungsort. Einer der bisher spannendsten Partien in der jungen Geschichte des Stadions war das traditionelle Soweto-Derby zwischen den Kaizer Chiefs und den Orlando Pirates.

WM-Eröffnungsspiel

Zum WM-Auftakt im Nelson-Mandela-Bay-Stadion treffen Südkorea und Griechenland am 12. Juni aufeinander. Der Verlierer dieser Partie dürfte schon keine realistischen Chancen auf ein Weiterkommen mehr haben, denn in der Gruppe B warten auch noch Mit-Favorit Argentinien und der Drittplatzierte des letzten Afrika-Cups, Nigeria.

Weitere WM-Spiele im Stadion

Arm an Fußball-Höhepunkten dürfte das Nelson-Mandela-Bay-Stadion nach der Weltmeisterschaft nicht mehr sein: Insgesamt drei Playoff-Partien werden in Port Elizabeth ausgetragen, darunter auch das Spiel um Platz 3. Das kleine Finale findet am 10. Juli statt. Zudem gastieren auch die Deutschen für eines ihrer Gruppenspiele in der Arena. Am 18. Juni trifft die Löw-Elf im Nelson-Mandela-Bay-Stadion auf Serbien.

Bauhistorie

Baubeginn für das futuristische Stadion war im September 2006, insgesamt dauerte es knapp drei Jahre, bis die Arena endgültig fertiggestellt war. Da man teilweise weit hinter den eigenen Zeitplänen zurücklag und eine Blamage bei der Generalprobe vermeiden wollte, wurde das Nelson-Mandela-Bay-Stadion nicht zum Austragungsort des Konföderationen-Pokals ernannt.

Stadioneigenschaften

Das Nelson-Mandela-Bay-Stadion ist eine dieser Sportstätten, die vor allem durch ihre spektakuläre Architektur auffallen. Die Arena gehört zu den modernsten der Welt und unterstreicht das mit einer futuristischen Dachkonstruktion, die charakteristisch für das ganze Stadion ist. Für Statistiker und Liebhaber der inneren Werte noch ein paar Zahlen: Die Kapazität liegt bei über 46.000 Plätzen, es gibt 150 VIP- und 80 Business-Logen, zudem wurde ein umfangreicher Presse-Bereich eingerichtet.

Zur Stadt

Port Elizabeth ist eine der größten Städte Südafrikas und ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Durch den Fokus auf die Auto-Industrie wird es oft auch als Detroit Südafrikas bezeichnet. Die Volkswagen AG betreibt in der Stadt ein Werk mit 6500 Beschäftigten, zudem sind unter anderem General Motors und Ford in Port Elizabeth ansässig. Des Weiteren besitzt die Stadt den drittgrößten Hafen des Landes.

Standort-Besonderheiten

Malerischer könnte die Umgebung eines Stadions kaum sein. Die Arena liegt mitten in Port Elizabeths Prince Alfred Park, am Rande des North End Lakes. Am Abend spiegelt sich die beleuchtete Sportstätte im See - die Kulisse kann dann durchaus als spektakulär bezeichnet werden.

Spiele der WM 2010

Gruppe B - 12. Juni 2010, 13:30 Uhr: Südkorea - Griechenland
Gruppe G - 15. Juni 2010, 16:00 Uhr: Elfenbeinküste - Portugal
Gruppe D - 18. Juni 2010, 13:30 Uhr: Deutschland - Serbien
Gruppe H - 21. Juni 2010, 16:00 Uhr: Chile - Schweiz
Gruppe C - 23. Juni 2010, 16:00 Uhr: Slowenien - England
Achtelfinale - 26. Juni 2010, 16:00 Uhr: 1. Gruppe A - 2. Gruppe B
Viertelfinale - 2. Juli 2010, 16:00 Uhr: Sieger Achtelfinale 5 - Sieger Achtelfinale 6
Spiel um Platz 3 - 10. Juli 2010, 20:30 Uhr: Verlierer Halbfinale 1 - Verlierer Halbfinale 2

 

Die WM-Stadien in Südafrika im Überblick

 

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