Stadien

Durban - Moses-Mabhida-Stadion

Das Moses-Mabhida-Stadion in Durban wurde anstelle des Kings-Park-Stadions errichtet, welches 2006 anlässlich des Neubaus gesprengt wurde. Die deutsche Nationalmannschaft trifft dort in der Vorrunde auf Australien.

Das Moses-Mabhida-Stadion wurde nach einem kommunistischen Politiker benannt
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Das Moses-Mabhida-Stadion wurde nach einem kommunistischen Politiker benannt

Besondere Fussballereignisse im Stadion

Das Kings-Park-Stadion, auf dessen Grund nun das Moses-Mabhida-Stadion steht, war eine der geschichtsträchtigsten Fußball-Arenen Südafrikas. So wurde das erste Nationalspiel nach Ende der Apartheid in Durban angepfiffen. Zudem war die Stadt ein wichtiger Schauplatz des Afrika-Cups 1996: Gruppen-, Viertelfinal- und Halbfinalspiele wurden im damals noch genutzten Kings-Park ausgetragen. In der Vorschlussrunde konnte Tunesien mit einem 4:2-Erfolg gegen Sambia den Einzug ins Finale perfekt machen. Das größte Spiel der Durbaner Geschichte fand 2003 statt. In einem Freundschaftsspiel trafen die Südafrikaner auf die in Bestbesetzung antretenden Engländer.

WM-Eröffnungsspiel

Am 28. November 2009 wurde das Moses-Mabhida-Stadion offiziell eröffnet. Im ersten Spiel in der neuen Arena gewann der Heimverein Maritzburg United mit 1:0 gegen AmaZulu. Bei der Weltmeisterschaft werden am 13. Juni Deutschland und Australien als erste Mannschaften im Durban-Stadion aufeinandertreffen. Auftakt ist um 20:30 Uhr, Zeitverschiebung gibt es aufgrund der fehlenden Sommerzeit in Südafrika keine. Wollen die Deutschen ihrer Rolle als Mitfavorit gerecht werden, ist ein gutes Ergebnis im ersten Spiel der Gruppe D Pflicht.

Weitere WM-Spiele im Stadion

Als eines der größten Stadien Südafrikas werden in der Arena in Durban während der Weltmeisterschaft zahlreiche Top-Partien ausgetragen. Dazu gehören jeweils ein Achtel- und Halbfinale sowie das Spitzenspiel der Vorrunde: In der Gruppe G treffen WM-Halbfinalist Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo und die Rekord-Weltmeister aus Brasilien aufeinander.

Bauhistorie

Von einer "Bauhistorie" kann bei vielen WM-Stadien in Südafrika im Grunde gar nicht gesprochen werden, denn das Bauen ist dort zumeist noch sehr gegenwärtig. So auch in Durban: Zwar wurde das Stadion offiziell schon im November 2009 eröffnet, die Arbeiten an der Arena wurden aber erst kurz vor Beginn des Großereignisses endgültig abgeschlossen. Interessant: Deutsche Firmen spielten eine wichtige Rolle bei der Realisierung des Projekts. Unter anderem wurden die Aufträge für Bauteile und die Dachkonstruktion an Unternehmen aus Memmingen und Hannover übergeben.

Stadioneigenschaften

190.000 Tonnen Beton, 10.000 Parkplätze, eine 46.000 Quadratmeter große Dachkonstruktion und eine geplante Kapazität von über 70.000 Plätzen. Schon die Zahlen zeigen auf, dass das Durban-Stadion während der Weltmeisterschaft mehr als nur europäischem Standard entspricht. Beeindruckend: Der 2700 Tonnen schweren Stahlbogen, der aufgrund seiner einzigartigen Architektur charakteristisch für die Arena ist.

Zur Stadt

Durban ist mit über 3,1 Millionen Einwohnern nach Johannesburg die zweitgrößte Stadt Südafrikas und ein wichtiges Zentrum für Wirtschaft, Kultur und Tourismus. Der größte Hafen des Landes ist in der Stadt angesiedelt, zudem bieten schöne Strände und hohe Wellen perfekte Bedingungen für Badeurlauber und Surfer. Für die ganz Sportlichen gibt es den so genannten Comrades Marathon. Interessierte müssen sich aber auf ein etwas längere Distanz als die üblichen 42,195 Kilometer einstellen: Die Länge der Strecke variiert nämlich zwischen 86 und 92 Kilometern.

Das Moses-Mabhida-Stadion in Durban
Das Moses-Mabhida-Stadion in Durban bietet Platz für 70.000 Fans
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Das Moses-Mabhida-Stadion in Durban bietet Platz für 70.000 Fans
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Die Räumlichkeiten sind elegant gehalten, an der Wand hängt ein Porträt des Namensgebers
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Die Räumlichkeiten sind elegant gehalten, an der Wand hängt ein Porträt des Namensgebers
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Die Kabinen im Edelholzlook bieten Tresore für alle Spieler
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Die Kabinen im Edelholzlook bieten Tresore für alle Spieler
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10.000 Parkplätze stehen zur Verfügung
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10.000 Parkplätze stehen zur Verfügung
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Standort-Besonderheiten

Eine bessere Lage kann man für ein Stadion in einer Millionenstadt wie Durban kaum finden: Fast direkt am Strand gelegen, von einem Park und Golfplätzen umgeben und gleichzeitig in direkter Nähe zum Bahnhof, ist das Moses-Mabhida-Stadion sowohl für die Anreise vor den als auch für die Feier nach den Spielen bestens gerüstet. Um die Anbindung an die Strandpromenade noch zu verbessern, ist zudem der Bau einer Brücke geplant.

Spiele der WM 2010

Gruppe D - 13. Juni 2010, 20:30 Uhr: Deutschland - Australien
Gruppe H - 16. Juni 2010, 16:00 Uhr: Spanien - Schweiz
Gruppe E - 19. Juni 2010, 13:30 Uhr: Niederlande - Japan
Gruppe B - 22. Juni 2010, 20:30 Uhr: Nigeria - Südkorea
Gruppe G - 25. Juni 2010, 16:00 Uhr: Brasilien - Portugal
Achtelfinale - 28. Juni 2010, 16:00 Uhr: 1. Gruppe E - 2. Gruppe F
Halbfinale - 7. Juli 2010, 20:30 Uhr: Sieger Viertelfinale 3 - Sieger Viertelfinale 4

 

Die WM-Stadien in Südafrika im Überblick

 

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