Der Fußball-Tag im Ticker

Pedro spielt - Torres erneut auf der Bank

Von Tickerer: Daniel Börlein / Daniel Reimann
Sonntag, 11.07.2010 | 18:07 Uhr
Pedro gab gegen Deutschland sein Startelf-Debüt bei der WM 2010
© Getty
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Bei den Spaniern läuft wieder Pedro an Stelle von Fernando Torres auf (19 Uhr). Arjen Robben fürchtet sich nicht allzu sehr vor dem spanischen Torjäger und verrät, auf wen man viel eher achten müsse (18.10 Uhr). Er selbst plagt sich mit Schmerzen durch das Turnier (14.02 Uhr). Sneijder kündigt an, gegen Spanien mutiger als das DFB-Team anzutreten (11.56 Uhr). Derweil bekennt sich Mesut Özil zu Werder Bremen (9.28 Uhr).

19.58 Uhr: So, der Tages-Ticker ist hiermit am Ende angelangt. Das WM-Finale zwischen Holland und Spanien könnt Ihr ab jetzt im LIVE-TICKER verfolgen. Viel Spaß dabei und auf ein spektakuläres Ende einer schönen WM!

19.54 Uhr: Achja, ganz am Rande: Beide Teams trafen noch nie bei einer Weltmeisterschaft aufeinander. Außerhalb des WM-Geschehens gab es acht Duelle. Die Bilanz spricht knapp für Holland. Vier Spiele konnte die Elftal für sich entscheiden, Spanien gewann nur dreimal. Eine Punkteteilung gab's auch noch.

19.47 Uhr: Es ist soweit: Die Teams sind auf dem Platz und machen sich warm. Unter tosendem Applaus wurden beide Mannschaften empfangen. Jetzt noch fleißig das Fußballer-Bein schwingen, damit keiner verletzt raus muss.

19.44 Uhr: Noch ein paar Infos zum Ablauf: Nachdem sich die Teams warmgemacht haben, wird der Weltmeister von 2006, Fabio Cannavaro, gegen 20.15 Uhr den WM-Pokal in das Stadion tragen. Es folgt der Einmarsch der Spieler, ein Handshake mit FIFA-Boss Sepp Blatter und wie immer die Hymnen. Nach der Partie

19.38 Uhr: Nicht schlecht. Wie der "Guardian" berichtet, ist in Amsterdam die ultimative Hölle los. Die Stadt ist voll bis untern Rand. Mittlerweile wurden bereits Straßen gesperrt, damit nicht noch mehr Fans ins Stadtzentrum kommen. Und noch immer pilgern mehr und mehr Fans Richtung Amsterdam...

19.31 Uhr: Egal, wer die Partie heute für sich entscheidet, der Gewinner wird Geschichte schreiben. Denn sowohl für die Iberer als auch für die Elftal wäre es der erste WM-Titel aller Zeiten.

19.23 Uhr: Holland wird heute übrigens als erstgenannter Final-Teilnehmer ganz in Orange auflaufen. Also Hemd, Hose, Stutzen - alles oranje. Hat gegen Uruguay ja schon Glück gebracht. Spanien als Gastteam dementsprechend im Auswärts-Blau.

19.20 Uhr: Die Abschlussfeier ist zu Ende, Mandelas Papamobil-Show war der spirituelle Abschluss. Jetzt wird das Feld eine Viertelstunde aufgeräumt, dann kommen die Keeper zum Aufwärmen raus.

19.18 Uhr: Der Holländer spielt also mit den Rückennummern 1 bis 11 und Spanien mit der Schland-Bezwinger-Truppe. Überraschungen sehen anders aus, aber das ist nunmal das Beste, was beide zu bieten haben.

19.17 Uhr: Zwischendurch mal schnell die offizielle Aufstellung der Niederlande. Keine Überraschungen soweit: Stekelenburg - van der Wiel, Heitinga, Mathijsen, van Bronckhorst - van Bommel, de Jong - Robben, Sneijder, Kuyt - van Persie.

19.15 Uhr: Der Moment, auf den alle Südafrikaner gewartet haben. Staatspräsident Nelson Mandela wird über den Rasen des Soccer-City-Stadions gefahren und winkt den Fans zu. Die Arena tobt, Gänsehaut-Atmosphäre.

19.12 Uhr: Abgeschlossen und abgerundet wird die spektakuläre Abschlussfeier mit einem großen, herzlichen Dankeschön an alle Mitwirkenden, an die Teams und vor allem an die Fans. Wenn wir schon dabei sind, geben wir das Kompliment gerne zurück. Danke an Südafrika für eine tolle WM! Wenn auch mit etwas gewöhnungsbedürftigem Vuvuzela-Sound.

19.10 Uhr: Ehre, wem Ehre gebührt. Es folgt die ultimative Einstimmung auf das Finale und eine Choreographie inklusive Feuerwerk. Auf den beiden Seiten: Die Flaggen von Holland und Spanien.

19.08 Uhr: Die Schuhplattler in Johannesburg? Mitnichten. Jetzt sorgt eine Art Stepptanzeinlage von gut hundert Leuten für Unterhaltung. Genannt: Der Gummistiefeltanz. Kein Witz!

19.05 Uhr: Wir bleiben musikalisch. Per Animation spielen ein paar über den Rasen laufende Herren Xylophon und weitere Intrumente. Anschließend rockt eine afrikanische Rockband das Stadion.

19.02 Uhr: Bei der Abschlussfeier geht es weiter mit einer Huldigung an das südafrikanische Wetter. "Beautiful raaaiiin" tönt es durch die Arena. Es paar Männer in Elefanten-Kostümen schleichen über das Spielfeld.

19 Uhr: Die Aufstellung der Spanier ist da. Und siehe da: Fernando Torres muss erneut auf der Bank Platz nehmen. Er wird, wie schon gegen Deutschland, von Barcelonas Pedro vertreten. Hier das Lineup der Iberer: Casillas - Sergio Ramos, Puyol, Pique, Capdevila - Xabi Alonso, Busquets - Pedro, Xavi, Iniesta - Villa.

18.56 Uhr: Es wird wieder musikalisch. Der Trompeten-Sound erinnert an bayrische Marschmusik vom Oktoberfest. Doch der nächste Musik-Act steht schon an. Eine afrikanische Gruppe von Sängern heizt der Menge ein, dazu sieht man auf dem Rasen nochmal die Flaggen aller Teilnehmer-Länder.

18.53 Uhr: Nun ein kleiner Video-Rückblick auf das Turnier. Jubel, Tore, Trauer. Wir sehen noch einmal die Höhepunkte der Vorrunde.

18.50 Uhr: Waka waka eh eeeh! Jetzt performt Superstar Shakira ihren WM-Song. Und jetzt alle! It's time for Africa.

18.48 Uhr: Es beginnt mit einer aufwendigen, beeindruckenden Licht- und Animationsshow. Im Anschluss daran folgt eine Menschen-Choreographie auf dem Rasen, die eine Vuvuzela darstellen soll. Die Südafrikaner beweisen ihren Sinn für Humor.

18.45 Uhr: Schon sind 64 Spiele so gut wie vorbei. In diesen Minuten beginnt die große Abschlussfeier der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Wir schildern Euch, was in Soccer City so los ist.

18.43 Uhr: Gewinnen? Unbedingt! Wie? Egal! Arjen Robben will den WM-Titel mit allen Mitteln holen, auch wenn die Spielkultur darunter leiden sollte: "Ich würde es bevorzugen, ein sehr schmutziges Spiel zu gewinnen, als ein schönes zu verlieren", so Robben gegenüber dem "Express".

18.35 Uhr: Auch der Spanien-Coach Vicente del Bosque machte im Vorfeld der Partie von allerlei Psychospielchen Gebrauch. Er ließ die Muskeln spielen und redete euphorisiert drauflos: "Wir sind eine Gruppe von Champions. Viele haben schon große Finals gespielt und jetzt kommt ihr größtes Spiel. Jetzt können sie zeigen, dass sie es drauf haben. Wir haben bis hierhin Weltklasse-Fußball gespielt, auch gegen die ganz starken Deutschen. Gegen Holland wollen wir noch besser werden und den Pokal nach Hause bringen."

18.30 Uhr: Spaniens Rechtsverteidiger Sergio Ramos schickte Hollands Wesley Sneijder unter der Woche noch einen freundlichen Gruß per SMS. In dem forderte er Zurückhaltung vom Triple-Gewinner Sneijder, aber lest selbst: "Wesley, Du hast in dieser Saison schon so viele Titel gewonnen. Also könntest du dich jetzt zurückhalten."

18.24 Uhr: Die spanische Presse stimmt die Fans mit euphorischen Parolen auf die Partie ein. Hier ein paar Schlagzeilen aus den Gazzetten von der Halbinsel:

AS: "Der Tag der Träume ist gekommen"

Marca: "Das Spiel unseres Lebens"

Sport: "Die Stunde der Superchampions"

18.17 Uhr: Spanien-Keeper Iker Casillas hingegen fürchtet sich am meisten vor jenem Arjen Robben: "Er ist schnell, schuss- und zweikampfstark. Ich mache mir schon Sorgen, dass er von außerhalb des Strafraums schießen könnte, aber wir müssen eben versuchen, ihn zu decken."

18.10 Uhr: David Villa ist mit bislang fünf Treffern einer der besten Angreifer der WM. Da erstarrt so mancher Gegenspieler schon einmal in Ehrfurcht. Nicht so Arjen Robben: "David Villa ist für mich nicht der gefährlichste Spieler Spaniens." Wirklich aufpassen müsse man stattdessen auf Xavi und Iniesta. "Die beiden sind spielentscheidend und sorgen dafür, dass Villa den Ball bekommt", so Robben.

18.06 Uhr: Bahnbrechender Optimismus sieht anders aus. Laut einer Umfrage glauben 63 Prozent der Holländer an einen Finalsieg der Elftal gegen Spanien. Nur 63 Prozent der eigenen Landsleute setzen auf ihr Team... Offenbar sind sich die Niederländer durchaus ihrer Außenseiterrolle bewusst.

17.55 Uhr: Da steht Holland schon einmal im WM-Finale und dann hat die Elftal-Legende Johan Cruyff keine Zeit, ins Stadion zu kommen. Cruyff lehnte eine offizielle Einladung des niederländischen Verbandes ab: "Für ein Spiel bin ich drei Tage unterwegs. Das ist mir zuviel Aufwand", sagte der 63-Jährige.

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