Ismaik vergleicht 1860 mit Würstchenbude

SID
Samstag, 01.07.2017 | 11:58 Uhr
Hasan Ismaik hat den TSV 1860 München kritisiert
Advertisement
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
Bundesliga
SoJetzt
Schau dir jetzt die Nordderby-Highlights an!
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Superliga
Brøndby -
Odense BK
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

Hasan Ismaik hat scharfe Kritik am TSV 1860 München geführt. Der Verein wird dem Investor zufolge "wie eine Würstchenbude geführt". Außerdem will der Jordanier gegen die 50+1-Regel vorgehen.

Erst trieb Hasan Ismaik 1860 München in den sportlichen Ruin, nun blies der jordanische Milliardär zum Großangriff auf den DFB. In einem erneuten Rundumschlag zielt der 40-Jährige auf die verhasste 50+1-Regel. Um sie abzuschaffen, nimmt er gar einen jahrelangen Rechtsstreit in Kauf.

"Diese Regel ist eine Scheinregel, die den deutschen Fußball nicht schützt, sondern ihm extrem schadet", schrieb Ismaik in einem Statement bei Facebook. Anschließend legte er in der Süddeutschen Zeitung nach: "Ich klage zunächst in Deutschland, wenn das nicht genügt, dann ziehen wir vor den Europäischen Gerichtshof."

Am Freitag hatte Ismaik offiziell beim Bundeskartellamt in Bonn Beschwerde gegen die 50+1-Regel eingelegt. Diesen Schritt begründet er mit mangelnder Professionalität in der Organisation seines Vereins.

Ismaik: "1860 wird wie eine Würstchenbude geführt"

"Eigentlich sollten Fußballvereine wie Wirtschaftsunternehmen geleitet werden, von Profis. Bei 1860 dagegen wird der Verein wie eine Würstchenbude geführt", schrieb Ismaik. Doch im Verein herrscht in der Causa keine Einigkeit. Präsident Robert Reisinger hatte sich im Juni bereits gegen eine mögliche Klage ausgesprochen.

Mit der Beschwerde attackiert Ismaik nicht nur den DFB als Institution, sondern auch den DFB-Vizepräsidenten Rainer Koch, der sich zuvor immer wieder für die 50+1-Regel eingesetzt hatte.

"Besonders enttäuscht mich auch die Haltung von Dr. Rainer Koch", schrieb Ismaik. Einerseits versuche der DFB mit der 50+1-Regel den Kommerz zu unterbinden, andererseits organisiere der Verband für Chinas U20-Nationalmannschaft einen Startplatz in der Regionalliga.

Koch verzichtete am Samstag auf SID-Anfrage auf eine Stellungnahme. In der Vergangenheit pochte der 58-Jährige auf die Einheit des Fußball und stellte sich daher gegen die Pläne Ismaiks.

1860 von 2. Liga in die Regionalliga abgestürzt

"Wir verstehen Fußball anders und wollen, dass Profifußball vorrangig als Sport und nicht nur als kapitalistisches Investment begriffen und reguliert wird. Genau deshalb gibt es die 50+1-Regel", hatte Koch im Juni der Münchner Abendzeitung gesagt.

Ismaik stand zuletzt in den Schlagzeilen, als 1860 nach dem sportlichen Abstieg aus der 2. Bundesliga direkt in die Regionalliga durchgereicht wurde. Ismaik hatte eine neuerliche Geldspritze von elf Millionen Euro für die Löwen verweigert.

Der Verein erhielt daraufhin keine Lizenz für die 3. Liga und muss künftig in der Regionalliga antreten. Ismaik schloss aus, seine Anteile am Verein zu verkaufen.

Kind drängt bei Hannover auf Übernahme der Mehrheit

Schon vor dem Absturz der Löwen hatte Ismaik mit der 50+1-Regel gehadert, die eine Machtübernahme eines Geldgebers in einem Klub verhindern soll.

Eine Ausnahme bilden Vereine, bei denen sich ein Investor bereits mehr als 20 Jahre engagiert hat. Das ist in München nicht der Fall. Ausnahmefälle sind die Bundesligisten Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim.

Bei Aufsteiger Hannover 96 drängt Präsident Martin Kind auf eine Übernahme der Mehrheit, da er seit 1997 bei den Niedersachsen mit seinem Privatvermögen einsteht. Um auf diesem Wege die Mehrheit bei 1860 zu übernehmen, müsste Ismaik noch bis 2031 warten.

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung