Donnerstag, 08.05.2008

Regionalliga

Präsident Nerb will Jahn helfen

Regensburg - Angesichts des anhaltenden Wirbels beim Regionalligisten Jahn Regensburg hat Präsident Franz Nerb eine weitere Amtszeit in Aussicht gestellt.

Der 49-Jährige teilte auf einer Pressekonferenz mit, er stehe doch für drei weitere Jahre an der Spitze des oberpfälzischen Traditionsclubs zur Verfügung. Ursprünglich hatte Nerb seinen Rückzug zur anstehenden Hauptversammlung angekündigt.

"Wir spielen auf jeden Fall weiter, ganz gleich ob in der Profi-Liga oder in der Regionalliga", zeigte sich Nerb zuversichtlich über die Zukunft des Vereins.

Unterstützungsgruppe springt ab

Hintergrund des überraschenden Meinungswechsels ist der Rückzug einer Unterstützergruppe um den früheren Profi Hans Dorfler, der in Regensburg eine Fußball-Schule betreibt.

Die Gruppierung hatte schriftlich mitgeteilt, dass sie den Verein doch nicht wie angekündigt übernehmen wolle. Als Gründe dafür wurden die missliche aktuelle Vermögenslage des Vereins und auch fehlende Unterschriften bei Verträgen angeführt.

Darin sollten die ehemaligen Verantwortlichen aus Zweitliga-Zeiten auf Rücktrittsdarlehen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro verzichten.

Nerb hat Finanzierungsplan

Er werde für 1,7 Millionen Euro sorgen, teilte Nerb mit. Die Unterstützer möchte er mit ins Boot holen.

800.000 Euro soll diese nach seinem Vorschlag aufbringen, mit Dorfner könnte sie den zweiten Vorsitz übernehmen und für die Jugend- sowie die zweite Mannschaft verantwortlich sein.

Auch ohne die Unterstützergruppe sei der Fortbestand aber gesichert. "Wir werden 100-prozentig alles regeln", sagte Nerb.


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