Einstimmiger Nachfolger von Glogowski

Neuer Eintracht-Chef Ebel hilft Möhlmann

SID
Dienstag, 04.12.2007 | 11:56 Uhr
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Braunschweig - Zäsur bei Eintracht Braunschweig: Sebastian Ebel, in seiner Jugend Fan und Flutlichtmasten-Kletterer, soll als neuer Präsident den Traditionsverein aus dem Schattendasein der Regionalliga Nord in das Rampenlicht zurückführen.

Die 309 Mitglieder wählten den 44 Jahre alten Wirtschaftswissenschaftler einstimmig zum Nachfolger von Gerhard Glogowski (64). Niedersachsens ehemaliger Ministerpräsident verzichtete nach siebeneinhalb Jahren auf eine erneute Kandidatur.

"Ich stehe hier, weil ich ein Löwe bin, und gebe nicht auf", sagte Ebel. Als vorrangiges Ziel bezeichnete der neue Eintracht-Chef, der von Ex-Profi Torsten Lieberknecht als Sachwalter Fußball unterstützt wird, die Qualifikation der Braunschweiger "Löwen" für die 3. Liga.

Quali kein Selbstgänger 

Dafür soll Trainer Benno Möhlmann in der Winterpause die eine oder andere Verstärkung erhalten. "Geld ist da", sagte Ebel. "Das würde unsere Chancen verbessern. Ich sehe die Situation nicht so pessimistisch wie einige Mitglieder. Aber die Qualifikation wird kein Selbstgänger", sagte Möhlmann.

Der Coach und die Mannschaft verfolgten eine turbulente Jahreshauptversammlung. Erst zum Ende nach viereinhalb Stunden war etwas von der viel beschworenen Eintracht beim deutschen Meister von 1967 zu spüren.

Stümperhafte Vereinspolitik 

Der Frust über die sportliche Talfahrt von der 2. Liga auf Platz 13 der Regionalliga Nord und über das undurchsichtige Verfahren bei der verschobenen Ausgliederung der Profi-Abteilung entlud sich in massiver Kritik am bisherigen Präsidium. Daran änderte auch ein Überschuss von 1,4 Millionen Euro zum 30. Juni nichts.

Eine wortgewaltige Opposition warf dem Glogowski-Team eine "stümperhafte Vereinspolitik", "laienhafte Arbeit", "Fehlverhalten" und "Possenspiele" vor. Die Aufforderung an die Mitglieder, der alten Führung die Entlastung zu verweigern, zeigte Wirkung.

Der scharf kritisierte Schatzmeister Rüdiger Giesemann wurde nicht entlastet. Glogowski, der Fehler eingestand ("Ich bin bedauerlicher Weise ein fehlerhafter Mensch"), blieb diese Abstrafung in Einzelabstimmung erspart. Der Vorstand ernannte ihn zum Ehrenpräsidenten.

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