Trotz Anschlägen in Istanbul

Abschied für Poldi vorerst kein Thema

SID
Montag, 21.03.2016 | 15:16 Uhr
Lukas Podolski äußerte zuletzt Bedenken über die Sicherheitslage in der Türkei
© getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
Primera División
Live
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Vardar Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Lukas Podolski will seine Zukunft beim türkischen Rekordmeister Galatasaray entgegen jüngster Medienberichte trotz der derzeitigen Sicherheitslage vorerst nicht in Frage stellen. "Das kam vielleicht so rüber, aber so weit gehen meine Überlegungen im Moment noch nicht", sagte der 30-Jährige der Sport Bild.

"Wenn die Bedrohung so nahe kommt, macht man sich natürlich Gedanken. Ändern kannst du jedoch nichts."

Nach der kurzfristigen Absage des Istanbul-Derbys zwischen Galatasaray und Stadtrivale Fenerbace am Sonntag wegen einer Terrorwarnung räumte Podolski jedoch ein, dass ihn das Thema privat sehr beschäftige. "Es ist doch klar, dass ich keine Lust darauf habe, ständig in Sorge zu sein. Ich bin nicht nur Fußball-Profi, sondern auch Familien-Vater", sagte der Nationalspieler: "So etwas lässt keinen Menschen kalt, wenn das in seinem Lebensumfeld passiert."

Es sei deshalb "fahrlässig", wenn er sich angesichts der Anschläge keine Gedanken machen würde, meinte Podolski, der sich besonders vom jüngsten Selbstmordattentat in einer beliebten Istanbuler Einkaufsstraße am Samstag geschockt zeigte.

"Anspannung war spürbar"

"Die Anspannung in der Stadt war spürbar", sagte Angreifer: "Wenn du an allen öffentlichen Plätzen oder am Flughafen ständig Polizei und Spürhunde siehst, weißt Du, wie ernst die Lage ist."

Am Sonntag habe die Mannschaft erst unmittelbar vor der Abreise in Richtung Stadion von der Absage erfahren. "Wir sind Fußballer durch und durch, daher kann von Erleichterung keine Rede sein", sagte Podolski: "Wenn es aber eine Bombendrohung gibt und die Sicherheit gefährdet ist, ist es jedoch keine Frage, dass abgesagt werden muss."

Länderspiel findet wohl statt

Derweil soll das Länderspiel zwischen der Türkei und Schweden in Antalya offenbar wie geplant stattfinden. Nach Angaben des schwedischen Verbandes steht die Teamleitung der Skandinavier in Kontakt mit den zuständigen Sicherheitsbehörden. Eine Absage der Partie am Donnerstag (19.45 Uhr) stehe derzeit nicht im Raum.

Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic will der Türkei mit der Partie nach den jüngsten verheerenden Terroranschlägen auch ein wenig Zuversicht zurückgeben. "Wir spielen Fußball und versuchen, auf diese Weise Freude zu verbreiten", sagte der 34-Jährige von Paris St. Germain der Zeitung Aftonbladet.

Lukas Podolski im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung