Nach TV-Rechtevergabe

Türkische Klubs wollen Ausländerregelung kippen

Von Fatih Demireli
Samstag, 16.01.2010 | 14:06 Uhr
Wollen neue Regelung: Aziz Yildirim (l., Fenerbahce) und Adnan Polat (Galatasasaray)
© Imago
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Nach der Rekordsumme bei der TV-Rechtevergabe planen die türkischen Klubs eine neue Zukunft. Die Klub-Vereinigung will als erste Konsequenz die bestehende Ausländerregelung in der Süper Lig kippen. Ein Modell schwebt den Klubs auch schon vor.

Die Rekordsumme von 321 Millionen Dollar pro Saison bei der TV-Rechtevergabe ist in der Türkei das Gesprächsthema Nummmer eins.

Allen voran die Klubs freuen sich über die künftigen Einnahmen, die sich im Vergleich zum bisherigen Vertrag verdoppelt haben.

"Diese Gelder werden den Klub sehr gut tun. Jeder Klub hat finanzielle Sorgen. Man muss jetzt aber richtig handeln", so Galatasaray-Präsident Adnan Polat.

Nur sechs Ausländer in der Startelf

Der Blick aller Klubs geht jetzt in die Zukunft und erste Konsequenzen des TV-Vertrags gibt es auch schon.

So plant die Klub-Vereinigung, ein Gremium aller 18 Erstliga-Klubs, einen Antrag beim türkischen Fußballverband zu Stellen, die Ausländerregelung zu kippen.

Aktuell dürfen die Süper-Lig-Klubs acht Nicht-Türken unter Vertrag nehmen, aber davon nur sechs gleichzeitig spielen lassen. Wenn es nach der Klub-Vereinigung geht, soll es künftig keine Begrenzung mehr geben.

Englisches Modell für die Süper Lig?

"Wenn nötig, soll die englische Regelung übernommen werden, aber die 6+2-Regelung sollte abgeschafft werden", sagt Aziz Yildirim, Präsident von Fenerbahce und Vorsitzender der Klub-Vereinigung.

In der Premier League bekommen Spieler aus Nicht-EU-Ländern nur dann eine Spielerlaubnis, wenn sie in den vergangenen zwei Jahren 70 Prozent der möglichen Länderspiele bestritten haben. "Das könnte auch bei uns ein denkbares Modell sein", so Yildirim.

Die Klub-Vereinigung plant diesbezüglich in absehbarer Zeit einen Vorstoß beim Verband. Die TFF hatte bislang eine Aufhebung der Ausländerregelung abgelehnt.

 

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