Daum sieht Fener auf einer Stufe mit Bayern

SID
Donnerstag, 23.07.2009 | 12:18 Uhr
Christoph Daum will Fener zu einer festen Größe in Europa machen
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Christoph Daum will künftig mit Fenerbahce Istanbul eine feste Größe in Europa sein. Fener müsse in "einem Atemzug mit Manchester, Bayern oder Mailand" genannt werden.

Der deutsche Trainer Christoph Daum will Fenerbahce Istanbul zu einer festen Größe im internationalen Fußball formen. "Das ist ein europäischer Topklub, der von den Möglichkeiten eigentlich in einem Atemzug mit Manchester United, Bayern oder Mailand genannt werden müsste", sagte Daum dem Fachmagazin "kicker": "Fener ist ein Verein mit Visionen. Ich will daran mitarbeiten, dass aus Visionen Fakten werden."

Erstes Ziel sei der Meistertitel mit Fener. "Ja, ich werde mit Fenerbahce Meister", sagte Daum: "Ich bekomme vom Vorstand gute Spieler und mache daraus eine Meistermannschaft. Ende."

Sein Abschied vom Bundesligisten 1. FC Köln sei plötzlich erfolgt und habe sich erst mit dem Angebot aus der Türkei ergeben, versicherte der frühere Stuttgarter Meistercoach. "Noch einen Tag bevor das Angebot kam, hatte ich mit Manager Michael Meier überlegt, wo wir hinfahren zwecks Spielertransfers", erzählte er.

Rückkehr nach Köln möglich

"Ich hatte meine Planung voll auf Köln ausgerichtet, obwohl ich nicht ganz einverstanden war mit den Ambitionen. Aber meinem Inneren widersprach es, in den nächsten drei, vier Jahren nur nicht abzusteigen. Dafür braucht man mich nicht."

Daum bemühte im Zusammenhang mit dem FC dennoch wieder das Wort "Herzensangelegenheit" und zeigte Verständnis für die verärgerten Fans: "Das ist ja nur der Ausdruck einer tiefen Liebe." Er kündigte an: "Irgendwann komme ich wieder."

Aus der Bundesliga hatte der 55-Jährige Innenverteidiger Lucio von Rekordmeister Bayern München in die Türkei locken wollen, der letztlich zum italienischen Meister Inter Mailand wechselte.

"Wir hatten mit ihm intensive Gespräche geführt. Er sagte: Für mich gibt es nur Inter oder Fener", meinte Daum und versicherte: "Ich habe vollstes Verständnis, dass er sich für Inter entschied."

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