Fussball

FC Barcelona will Philippe Coutinho weiter abgeben - nur vier Klubs kommen als Abnehmer infrage

Von SPOX
Philippe Coutinho steht noch beim FC Barcelona unter Vertrag.

Dem FC Barcelona droht ein Coutinho-Problem. Nach Informationen von Goal und SPOX will der spanische Meister den Mittelfeldspieler trotz eines gescheiterten Wechsels in die Premier League weiterhin abgeben, um finanziellen Spielraum für die Rückkehr Neymars von Paris Saint-Germain zu schaffen. Allerdings kommen nur noch vier Klubs überhaupt als Abnehmer infrage.

Da das Transferfenster in England am Donnerstag bereits geschlossen hat, sind Tottenham und der FC Arsenal nicht mehr im Kreis der Vereine, bei denen Barca den Brasilianer unterbringen könnte. Die Gunners sahen letztlich von der Möglichkeit ab, Coutinho zu holen, zu den Spurs wollte der 27-Jährige nicht.

Damit bleibt nur noch ein Quartett, das finanziell in der Lage wäre, Coutinho zu verpflichten und dessen Jahresgehalt zu stemmen, das zwischen zehn und 15 Millionen Euro liegt: Der FC Bayern München, PSG, Juventus Turin und die AS Monaco.

Keiner der vier Klubs hat bisher jedoch Interesse an Coutinho gezeigt. PSG galt vor einiger Zeit als realistische Option, zumal ein direktes Tauschgeschäft mit Neymar möglich gewesen wäre. Die Pariser wollten über einen solchen Deal allerdings nicht verhandeln.

Bayern scheint auch eher unwahrscheinlich ernsthaft infrage zu kommen, wenngleich das Buhlen um Wunschspieler Leroy Sane durch dessen Verletzung einen herben Rückschlag erhalten hat. Aber: Die Münchener wirtschaften stets solide und werden wohl kaum ein Gehalt der Dimension Coutinhos zahlen wollen.

Juventus hätte indes ebenfalls die finanziellen Ressourcen und könnte noch eine weitere Großverpflichtung in diesem Sommer tätigen. Aktuell gibt es aber keinerlei Hinweise, dass der italienische Meister dabei an Coutinho denken könnte. Gleiches gilt für Monaco, wo der Nationalspieler ohnehin auch sportlich deutliche Abstriche machen müsste.

Derzeit sieht es also aus, als würde Barca mit Coutinho auf einem teuren Spieler sitzen bleiben, den die Katalanen eigentlich gar nicht mehr haben wollen - weil ihn auch sonst niemand unbedingt will.

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