Fussball

LaLiga-Präsident: Atletico Madrid will Spielerlaubnis von Antoine Griezmann beim FC Barcelona verhindern

Von SPOX
Antoine Griezmann bleibt weiterhin das Streitobjekt zwischen dem FC Barcelona und Atletico Madrid.

Atletico Madrid will verhindern, dass Antoine Griezmann für den FC Barcelona in Pflichtspielen aufläuft. Dies bestätigte Spaniens Liga-Präsident Javier Tebas. Beide Vereine streiten auch weiterhin um 80 Millionen Euro.

"Atletico hat ein Schreiben aufgesetzt, in dem in Frage gestellt wird, ob die Liga eine Lizenz an Barcelona für Griezmann ausgibt", bestätigte Tebas gegenüber Onda Cero. Dem Liga-Präsidenten zufolge gäbe es durchaus die theoretische Möglichkeit, dass Griezmann keine Spielerlaubnis erteilt wird.

Das allerdings läge nicht in seiner Macht: "Jetzt wird sich ein Mechanismus in Gang setzen. Dabei handelt es sich um die zuständigen Organe, die die Situation lösen werden. Ich bin kein Teil des Gerichts."

Griezmann: Atletico pocht weiter auf 200 Millionen Euro

Der FC Barcelona verpflichtete Griezmann im Juli, nachdem seine Ausstiegsklausel von 200 Millionen Euro auf 120 Millionen Euro sank. Atletico vermutet allerdings, dass bereits zuvor eine Einigung mit dem Spieler bestand und pocht deshalb auf die volle Ablöse von 200 Millionen Euro.

Die Katalanen bestreiten diese Vorwürfe und präsentieren öffentlich weiter die Version, in der man erst im Juli Kontakt zu Griezmann bezüglich eines Transfers im Sommer 2019 aufnahm. Debütiert hat der Stürmer bereits für die Blaugrana: Am Dienstag stand er gegen den FC Chelsea (1:2) in der Startaufstellung.

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