Fussball

Ousmane Dembele aus Kader des FC Barcelona gestrichen - Ernesto Valverde übt Kritik

Von SID/SPOX
Ousmane Dembele manövriert sich beim FC Barcelona immer mehr aufs Abstellgleis.
© getty

Weltmeister Ousmane Dembele hat nun auch beim spanischen Titelträger FC Barcelona den Bogen womöglich überspannt. Zwei Tage nach der verspäteten Krankmeldung des Franzosen für das Training der Katalanen strich Barca-Trainer Ernesto Valverde das "Enfant Terrible" aus dem Kader für das Punktspiel gegen Betis Sevilla (Sonntag, 16.15 Uhr im LIVETICKER).

Valverde ließ auf der Pressekonferenz des Klubs vor dem Duell mit Betis Nachfrage offen, ob die Maßnahme als Disziplinarmaßnahme gegen den ehemaligen Dortmunder verstanden werden könne. "Intern ist intern. Ich versuche immer die bestmöglichen Entscheidungen für die Mannschaft und den Klub zu treffen. Diesmal ist Ousmane nicht dabei", sagte Valverde.

Dembele war im Sommer 2017 nach einem Streik von Bundesligist Borussia Dortmund zu Barcelona gewechselt. Die Ablöse für den Offensivspieler hatte 105 Millionen Euro betragen; dazu kommen mögliche Bonizahlungen bis zu 42 Millionen Euro.

Nach einer langen Verletzung sorgte der 21-Jährige in den vergangenen Monaten mehrfach für Aufregung beim Klub des deutschen Nationaltorhüters Marc-Andre ter Stegen. Am vergangenen Donnerstag hatte sich Dembele erst mit 90-minütiger Verspätung vom Training der Blaugrana abgemeldet und seinen Ausfall für die Übungseinheit mit Magen-Darm-Beschwerden begründet.

Ernesto Valverde schließt Winter-Verkauf von Ousmane Dembele aus

Am Folgetag erschien er wieder, doch Valverde schickte ihn in den Kraftraum anstatt ihn mit seinen Kollegen trainieren zu lassen. "Es stimmt nicht, dass ich die Geduld mit ihm verloren habe", bekräftigte der Coach der Katalanen am Samstag auf die Frage hin, ob er über einen Verkauf von Dembele im Winter nachdenke.

Der Franzose sei ein "brutales, nur schwer zu findendes Talent". Allerdings müsse er lernen, sein gesamtes Potential zu entfalten. "Wir brauchen ihn. Deshalb müssen wir ihm jetzt helfen", sagte Valverde.

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