Real: "Besorgniserregend und alarmierend"

Von Ben Barthmann
Donnerstag, 21.09.2017 | 09:51 Uhr
Cristiano Ronaldo spielt bei Real Madrid
Advertisement
Primera División
Levante -
FC Sevilla
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Primera División
Getafe -
Girona
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Primera División
Valencia -
Eibar
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Primera División
Real Betis -
Malaga
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Primera División
Bilbao -
Real Betis
Primera División
Celta Vigo -
La Coruna
Primera División
Villarreal -
Valencia
Primera División
Málaga -
Alavés
Primera División
Atletico Madrid -
Espanyol
Primera División
Las Palmas -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Real Madrid
Primera División
Leganes -
Levante

Real Madrid hat den Start in die neue Saison spätestens mit der 0:1-Niederlage gegen Real Betis verpatzt. Sergio Ramos läutet die Alarmglocken, Marcelo ist verletzt.

Vor heimischen Publikum haben die Königlichen schon lange nicht mehr so schlecht ausgesehen wie am Mittwochabend gegen Betis. Lange standen die Zeichen auf torloses Unentschieden, dann trafen die Gäste aus Andalusien mitten in das königliche Herz.

Damit liegt Real nicht nur nach fünf Spieltagen schon sieben Punkte hinter Barcelona, sondern verpasste auch den alleinigen Rekord mit 74 Spielen am Stück mit eigenem Treffer. Dass man sich diesen nun weiterhin mit dem FC Santos teilen muss, ist aber das geringste Problem bei den Königlichen.

"Es ist ein ärgerlicher, besorgniserregender und alarmierender Beginn, denn es ist seltsam, dass diese Heimspiele so ausgehen, wo die Gegner ansonsten doch mit anderen Ergebnissen vom Bernabeu abgereist sind", sagte Ramos nach der Partie.

Zidane bemängelt Chancenverwertung

Auch die Rückkehr von Cristiano Ronaldo nach dessen Sperre konnte dem Spiel von Real nicht den gewünschten Punch geben. "Wenn der Ball einfach nicht ins Tor will, dann kann so etwas passieren wie heute Abend", fluchte Trainer Zinedine Zidane, der mit seiner Mannschaft nun den enormen Rückstand in der Liga aufholen muss.

So früh in der Saison gibt sich Zidane aber kämpferisch: "Wir müssen ruhig und geduldig bleiben und dürfen unsere gute Arbeit während der Vorbereitung nicht wegwerfen. Die Saison ist noch sehr lang, es stehen noch viele Spieltage bevor. Der Rückstand ändert überhaupt nichts an unserer Mentalität."

Etwas anders sah das Mittelfeldspieler Casemiro: "Wir dürfen nicht an Barca denken, sondern nur an uns. Von nun an müssen wir aufmerksamer sein." Der Brasilianer stellte fest: "Wir haben es versucht und gekämpft, aber so ist der Fußball. Manchmal ist er unfair."

Ramos glaubt noch an den Titel

Ramos richtete den Blick nach der Partie schnell wieder nach vorne. Am Wochenende geht es zu Deportivo Alaves (16.15 Uhr im LIVETICKER): "Wir haben Meisterschaften schon mit einem größeren Rückstand umgebogen. Es bleibt noch viel Zeit, es sind viele Spiele und viele Punkte, von daher muss man die Ruhe bewahren."

Fehlen wird wohl Linksverteidiger Marcelo, der sich gegenn Betis am linken Oberschenkel verletzte. "Wir werden morgen Untersuchungen durchführen. Es könnte sein, dass etwas gerissen ist", sagte Zidane. Ersatz Theo Hernandez fehlt derzeit mit einer Schulterverletzung, der eigentlich starke Transfersommer der Königlichen wird gerade ad absurdum geführt.

Nach dem Spiel meldete sich auch Präsident Florentino Perez erstmals seit langem wieder in der Kabine zu Wort. Laut Aussagen von Zidane aber nur, um den Spielern "Mut zu machen".

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung