Fussball

Messi: Geld- statt Gefängnisstrafe möglich

SID
Lionel Messi soll zwischen 2007 und 2009 4,16 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben

Der fünfmalige Weltfußballer Lionel Messi übersteht seine Steueraffäre womöglich doch ohne eine Haftstrafe. Wie die spanische Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, will sie die Gefängnisstrafe des Argentiniers vom spanischen Spitzenklub FC Barcelona in eine Geldstrafe umwandeln.

Messi soll demnach über die kommenden 21 Monate 400 Euro pro Tag zahlen, was auch der Forderung seiner Verteidiger entspricht.

"Wir widersetzen uns nicht der Umwandlung der Gefängnisstrafe in ein Bußgeld gegen Lionel Messi und seinen Vater Jorge Horacio, das an der Obergrenze von 400 Euro liegt", sagte der Staatsanwalt in einem Statement. Die Strafe würde addiert gut 250.000 Euro betragen, das Gericht muss nun entscheiden.

Geldbuße von zwei Millionen Euro bleibt bestehen

Am 24. Mai hatte der Oberste Gerichtshof Spaniens die 21-monatige Gefängnisstrafe gegen Messi noch bestätigt. Wie in Spanien üblich, musste der Weltstar die Haftstrafe von unter zwei Jahren nicht antreten. In erster Instanz wurde der 29-Jährige zudem zu einer Geldbuße in Höhe von zwei Millionen Euro verurteilt, diese bliebe nun bestehen.

Messi und sein Vater sollen laut Anklage mittels Scheinfirmen in Belize, Großbritannien, der Schweiz und Uruguay zwischen 2007 und 2009 Steuern auf Einnahmen in Höhe von insgesamt 4,16 Millionen Euro hinterzogen haben.

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