Fussball

Träumen erlaubt: Messi und CR7 in einem Team

Der FC Barcelona und Real Madrid vereinen höchste Qualität auf dem Rasen

Der FC Barcelona empfängt Real Madrid zum Clasico (ab 15.30 Uhr live auf DAZN und im LIVETICKER). Das Duell verspricht höchste Qualität auf beiden Seiten. Doch wie könnte eine kombinierte Top-11 beider Mannschaft aussehen? Ein Gedankenexperiment von SPOX, das zur Diskussion einladen soll.

Elf Spieler sollen es werden - aus den beiden Kadern des FC Barcelona und von Real Madrid. Nicht realitätsnah und schon gar nicht einfach. Wir laden mit unserem Gedankenspiel zum Diskutieren ein und freuen uns auf eure Top-11 in den Kommentaren.

Der Torhüter

Schon die erste Frage ist alles andere als einfach zu beantworten. Mit Keylor Navas und Marc-Andre ter Stegen stellen beide Klubs einen überdurchschnittlichen ersten Torwart. Eine derartige Qualität wie bei Manuel Neuer, David de Gea oder Gianluigi Buffon sucht man jedoch vergebens.

Grundsätzlich soll unsere Mannschaft das Spiel kurz eröffnen und über einen gesicherte Spielaufbau gemeinsam vorrücken. Deshalb würde sich ter Stegen durchaus anbieten. Der so ballsichere Deutsche hat jedoch immer wieder Fehler in seinem risikoreichen Spiel.

Deshalb fällt die Wahl doch auf Navas. Dieser ist mit Ball am Fuß vielleicht nicht ganz so gewandt wie sein Gegenüber, dafür aber fehlerfrei und in den primären Torwartaufgaben vielleicht sogar ein Stück stärker. Spiele wie das gegen Sporting Gijon bewiesen auch bei ihm eine gute Fähigkeit in der Antizipation, dafür aber etwas mehr auf Sicherheit bedachtes Spiel mit dem Fuß.

Nicht in der SPOX-Top-11: Marc-Andre ter Stegen, Jasper Cillessen, Kiko Casilla

Die Viererkette

Angesichts der überragenden Qualität in der Offensive möchte man in erster Handlung beinahe auf drei Verteidiger umstellen. Da die Verteidiger beider Teams aber eine Viererkette gewohnt sind und wir mit Gerard Pique sowie Sergio Ramos ein vertrautes Duo aus der spanischen Nationalmannschaft aufstellen können, greifen wir doch zu vier Mann in erster Linie.

Beide Innenverteidiger sind stark gegen den Ball und weichen gerne zur Seite aus, um dem Außenverteidiger beizustehen. Ihre Stärke bei hohen Bällen wird ebenso benötigt wie ihre Vertrautheit mit viel freiem Raum hinter sich, da sie das Team weit nach vorne schieben sollen, um stets kompakt zu sein.

Mit Ball sind sie sehr sicher. Ramos zirkuliert gerne horizontal, Pique wagt auch mal einen risikoreicheren Pass nach vorne. Beide dürfen sie mit Ball am Fuß nach vorne stoßen, um eine kurze Überzahl im Mittelfeld herzustellen und so den Gegner in Handlungszwang zu bringen.

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Auf der linken Seite fällt die Wahl auf Marcelo. Der Brasilianer ist sehr offensiv ausgerichtet, geht allerdings nicht die Linie herunter, sondern wählt oft den Weg ins Zentrum. Das darf er bei uns noch öfter tun und den Halbraum bearbeiten. Defensiv leistet er sich gerne Stellungsfehler, die dann aber von Ramos ausgebügelt werden sollen, der seinen Signature Move, die Grätsche am linken Seitenrand, ohnehin gerne einsetzt.

Auf der rechten Seite setzen wir dagegen auf einen Mann vom FC Barcelona. Sergi Roberto ist nicht nur sehr spielintelligent, sondern durch seine Vergangenheit als Mittelfeldspieler auch sicher am Ball und etwas vorsichtiger im Offensivspiel. Er verteidigt intelligent, leistet sich wenig Fouls und ist nicht sehr fixiert auf das klassische Flankenspiel.

Nicht in der SPOX-Top-11: Raphael Varane, Pepe, Nacho Fernandez, Fabio Coentrao, Danilo, Samuel Umtiti, Javier Mascherano, Jeremy Mathieu, Jordi Alba, Lucas Digne, Sergi Roberto, Aleix Vidal

Das Mittelfeld

Auf der Position des Pivote, des zentralen Manns vor der Abwehr, setzen wir auf Sergio Busquets. Dieser soll den Rhythmus des Teams bestimmen, den Spielaufbau nach eigenem Ermessen verstärken und das insgesamt sehr offensiv ausgerichtete Team ausbalancieren.

Trotz eines geringen Formabfalls in dieser Saison ist Busquets beim FC Barcelona noch immer unersetzbar. Er ist der Spieler, nach dessen Balleroberungen die meisten Tore im Konter fallen und deckt einen riesigen Raum im Mittelfeld oft alleine ab. Damit er jedoch nicht so alleine ist wie bei Barca 2016, stellen wir ihm Toni Kroos zur Seite.

Der Deutsche soll das Spiel von der linken Acht aus lenken, öfter verlagern und defensiv die Mitte besetzen. Er ist Gegenpart zur später behandelten rechten Seite. Diese beginnt mit Andres Iniesta auf der rechten Acht. Dieser fehlte Barca zuletzt einen Monat verletzt, bei uns sind seine Fähigkeiten im Zwischenlinienraum und im schnellen Kombinationsfußball in engen Räumen aber deshalb nicht weniger wert.

Nicht in der SPOX-Top-11: Carlos Casemiro, Lucas Silva, Mateo Kovacic, James Rodriguez, Isco, Ivan Rakitic, Andre Gomes, Denis Suarez

Das offensive Trio

Jetzt wird es interessant. Wie kombiniert man BBC und MSN? Die Antwort ist: Gar nicht. Auf dem linken Flügel setzen wir auf Cristiano Ronaldo. Dieser hat seine besten Momente, wenn er mit Tempo und etwas mehr Raum agieren darf. Diesen wollen wir ihm schaffen und ihn so zum Abschluss bringen.

Dafür kommt Karim Benzema in die Mitte unserer 4-3-3-Grundordnung. Er fällt gerne ins Mittelfeld, ist allgemein sehr viel unterwegs und öffnet damit auch bei Real Madrid des Öfteren Räume für seine Mitspieler. Im richtigen Moment ist er dann wieder im Strafraum zu finden und verwandelt etwaige Hereingaben in beeindruckender Manier.

Auf der rechten Seite spielt für uns Lionel Messi. Er und Ronaldo sollen die Schlüsselspieler unserer Mannschaft werden. Messi fühlt sich wohl, wenn er etwas dribbeln kann, zeigt in dieser Saison aber einmal mehr auch großartige Qualitäten als Spielmacher. Deshalb wollen wir ihn in einer Art Freirolle von rechts einsetzen.

Nicht in der SPOX-Top-11: Rafinha, Arda Turan, Paco Alcacer, Luis Suarez, Neymar, Marco Asensio, Gareth Bale, Lucas Vazquez, Alvaro Morata, Mariano Diaz

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