Neymar-Fall vor Gericht entschieden

Bartomeu und Rosell freigesprochen

SID
Freitag, 11.03.2016 | 14:40 Uhr
Sandro Rosell und Joseph Maria Bartomeu verlassen das Gerichtsgebäude
© getty
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Der FC Barcelona hat in einem offiziellen Statement verkündet, dass Präsident Josep Maria Bartomeu, sein Vorgänger Sandro Rosell und der Klub selbst sich nicht länger vor Gericht verantworten müssen. Gegen sie war zuvor wegen Unregelmäßigkeiten beim Transfer von Superstar Neymar ermittelt worden.

Die Justiz-Ermittlungen gegen die Klub-Verantwortlichen lagen einer Klage des Fonds-Unternehmens DIS zugrunde, welches Anteile an den Transferrechten des Brasilianers hält. Demnach hatte Barca mehr Geld für die Dienste des Offensivmannes bezahlt als offiziell kommuniziert.

Nun sei nach Barcelonas Einspruch allerdings eine "neue Situation" eingetreten, die Barcas Bosse entlaste. "Aus dieser neuen Situation ergibt sich, dass Barcelona-Präsident Bartomeu, Ex-Präsident Rosell und der FC Barcelona nicht mehr länger in diesem Fall angeklagt sind", so der Wortlaut im offiziellen Statement des Champions-League-Siegers.

Rosell und Bartomeu hatte wegen Steuerhinterziehung Haft- und hohe Geldstrafen gedroht. Das verfahren kann nun nur dann wieder aufgenommen werden, sollten neue beweise auftauchen.

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