Casillas-Wechsel droht zu platzen

Von Adrian Franke
Freitag, 10.07.2015 | 12:11 Uhr
Der Wechsel zum FC Porto schien kurz bevor zu stehen, doch Casillas feilscht noch um seinen Lohn
© getty
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Der Wechsel von Iker Casillas zum FC Porto schien zuletzt nur noch Formsache, Real Madrid hatte übereinstimmenden Berichten zufolge zugestimmt, seinen langjährigen Keeper ablösefrei vorzeitig aus dessen Vertrag zu entlassen. Die Suche nach möglichen Nachfolgern läuft bereits auf Hochtouren - doch plötzlich droht der Casillas-Abgang zu scheitern.

Wie die Marca berichtet, sind die Gespräche zwischen Real und Casillas zum Erliegen gekommen und offenbar besteht die ernsthafte Gefahr, dass die Verhandlungen komplett abgebrochen werden. Damit würde der kolportierte Wechsel des 34-Jährigen, dessen Vertrag eigentlich noch bis 2017 läuft, platzen: Porto will angeblich keine Ablöse für den Welt- und Europameister zahlen, um ihm dafür seinen Gehaltswunsch erfüllen zu können.

Dennoch scheint das Geld jetzt ein Knackpunkt zu werden. Porto bietet dem Vernehmen nach grob geschätzt insgesamt zehn Millionen Euro brutto über die nächsten beiden Jahre, doch laut seinem Real-Vertrag stehen ihm über diesen Zeitraum 25 Millionen brutto zu.

Casillas soll darauf bestehen, dass die Königlichen ihm die Differenz bezahlen - und zwar in der Brutto-Version, obwohl er in Portugal deutlich weniger Steuern zahlen muss. Das hat Real offenbar entschieden abgelehnt, was die Fronten inzwischen extrem verhärtet hat.

Nachfolge-Suche läuft

Gleichzeitig treibt Real aber die Suche nach einem möglichen Ersatzmann auch abgesehen von Wunsch-Torhüter David de Gea voran - immerhin fällt Keylor Navas mit Achillessehnenproblemen vorerst aus. Demnach sollen die Königlichen bei Espanyol wegen Kiko Casilla angefragt haben, der 28-Jährige kommt aus der Real-Jugend, ist aber noch bis 2018 an Espanyol gebunden.

Die Gespräche laufen hinter den Kulissen weiter. Barcelona verlangt aber wohl eine Ablöse in Höhe von 6,6 Millionen Euro. Reals erste Offerte soll sich auf lediglich vier Millionen Euro belaufen haben. Casilla selbst will den Schritt zu den Königlichen dem Vernehmen nach unbedingt durchdrücken.

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