Real-Demütigung als Karriere-Highlight

Von Lukas Stockhofe
Montag, 04.05.2015 | 17:40 Uhr
Xavi im Barca-Trikot: Ein Bild für die Ewigkeit
© getty
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Xavi Hernandez, langjähriger Taktgeber beim FC Barcelona, benennt den 5:0-Triumph über Erzrivalen Real Madrid aus dem November 2010 als den schönsten Moment seiner Laufbahn. Insbesondere die verbalen Scharmützel von Jose Mourinho im Vorfeld hätten die Blaugrana damals angestachelt.

"Das Spiel, das ich mir am liebsten in Erinnerung rufe? Der Höhepunkt war das 5:0 über Real Madrid", erzählte Xavi jüngst der spanischen Sportzeitung Marca. Er schwärnte: "Wir hatten die ganze Zeit den Ball: Wenn wir ihn verloren, haben wir ihn umgehend zurückerobert."

Aus diesem Grund nennt Xavi das besagte Duell gegen die Königlichen den "erhabensten" Fußball, an dem er selber mitgewirkt habe und ordnet diese Lehrstunde sogar höher ein als den 6:2-Auswärtssieg im Bernabeu aus der Spielzeit 2008/2009, bei dem er selbst vier Treffer auflegte.

Despektierliche Äußerungen waren Ansporn

2010 sei die Atmosphäre dagegen elektrisierend gewesen. Die Barca-Spieler brannten darauf, den Real-Akteuren eine Lektion zu erteilen. Obwohl die Blancos angesichts des 0:2-Rückstands zur Halbzeit schon etwas geknickt gewesen seien, wollten die Katalanen keine Gnade zeigen, wie Xavi berichtete "Wir kamen in die Umkleide und wir konnten den Start der zwei Halbzeit nicht erwarten. Wir hatten sie auf dem Kieker aufgrund der Äußerungen, die sie vor dem Spiel getätigt hatten", rekapitulierte Xavi die vergiftete Atmosphäre zwischen den spanischen Schwergewichten damals.

Außerdem enthüllte der dreifache Champions-League-Sieger seine Schwäche für den baskischen Verein Athletic Bilbao. "Es ist eine Schande, dass ich nie dazu kam, für ein paar Jahre für Athletic zu spielen. Ich liebe Bilbao", offenbarte der Rechtsfuß.

Im Rahmen eines Matches zwischen den inoffiziellen Nationalmannschaften des Baskenlandes und Kataloniens habe er die Stadt kennengelernt und sei sehr angetan von der "Zuneigung und Bewunderung" gewesen, die ihm damals die Menschen auf den Straßen entgegengebrachten.

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