Montag, 12.01.2015

Wechselgerüchte um Superstar

Messi: "Das sind alles Lügen"

Der viermalige Weltfußballer Lionel Messi hat Gerüchte über einen möglichen Abschied vom spanischen Spitzenklub FC Barcelona scharf zurückgewiesen. "Ich habe gehört, dass mein Vater mit Chelsea oder auch Manchester City gesprochen haben soll. Das sind alles Lügen", sagte der 27-jährige Argentinier am Sonntagabend nach dem 3:1 (2:0)-Sieg gegen Meister Atlético Madrid.

Lionel Messi stellte klar, dass nichts an den Wechselgerüchten um seine Person dran ist
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Lionel Messi stellte klar, dass nichts an den Wechselgerüchten um seine Person dran ist

Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, Messi könne sich wegen Problemen mit Trainer Luis Enrique und der Vereinsführung nach zwölf Jahren von Barca verabschieden.

Eine Reaktion des Superstars war bislang ausgeblieben. "Ich habe nichts dementiert, weil ich nie daran gedacht habe, zu gehen", sagte Messi, der gegen Atlético ein Tor erzielte und zwei Vorlagen gab: "Nun kennt jeder die Wahrheit."

Am Montagabend, kurz vor der Kür des Weltfußballers 2014, vermied Messi allerdings ein klares Treuebekenntnis.

"Weiß nicht, ob ich woanders hingehe"

Auf die Frage, ob sein Jugendklub Newell's Old Boys und Barcelona die einzigen Vereine in seiner Karriere bleiben würden, antwortete der 27-Jährige vielsagend: "Ich weiß nicht, ob ich woanders hingehe."

Der Südamerikaner hatte am vergangenen Montag wegen Magenproblemen im Training gefehlt, nachdem er am Wochenende im Spiel gegen Real Sociedad San Sebastian (0:1) auf der Bank gesessen hatte.

Danach waren die Gerüchte aufgekommen. Spanische Medien berichteten unter anderem, Messi habe Barca-Präsident Josep Maria Bartomeu aufgefordert, Enrique zu entlassen.

"Keine Rivalität zwischen Enrique und mir"

Von Loddar bis Messi: Die Weltfußballer seit 1991
Seit 1991 kürt die FIFA offiziell den Weltfußballer des Jahres. Den Anfang machte Lothar Matthäus, damals in Diensten von Inter
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Seit 1991 kürt die FIFA offiziell den Weltfußballer des Jahres. Den Anfang machte Lothar Matthäus, damals in Diensten von Inter
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1992 krönte sich Marco van Basten vom AC Milan zum besten Spieler des Planeten
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Auch 1993 kam der Weltfußballer von einem italienischen Verein: Roberto Baggio von Juventus Turin
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Brasilien wurde 1994 Weltmeister, der Barca-Stürmer Romario traf fünf Mal und wurde zum besten Spieler der Welt gewählt
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Der bisher einzige Weltfußballer aus Afrika. George Weah zauberte für Paris St. Germain und wechselte dann zum AC Milan
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Der bisher einzige Weltfußballer aus Afrika. George Weah zauberte für Paris St. Germain und wechselte dann zum AC Milan
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1996 wechselte Ronaldo vom PSV Eindhoven zum FC Barcelona und wurde als bester Spieler der Welt ausgezeichnet
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1996 wechselte Ronaldo vom PSV Eindhoven zum FC Barcelona und wurde als bester Spieler der Welt ausgezeichnet
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Ein Jahr später wiederholte Ronaldo das Kunststück, mittlerweile im Trikot von Inter Mailand
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Ein Jahr später wiederholte Ronaldo das Kunststück, mittlerweile im Trikot von Inter Mailand
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1998 schoss Zinedine Zidane Frankreich zum Weltmeistertitel und wurde zum ersten Mal zum Weltfußballer gewählt
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Rivaldo vom FC Barcelona wurde der letzte Weltfußballer des vorigen Jahrtausends
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Nach einem Jahr Pause setzte sich Zinedine Zidane 2000 wieder die Krone des besten Fußballers auf
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Luis Figo bekam den Ballon d'Or 2001 von Real Madrid-Legende Alfredo di Stefano (M.) überreicht
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Die letzte Sternstunde von Il Fenomeno. Ronaldo machte Brasilien 2002 zum Weltmeister und sich zum dritten Mal zum Weltfußballer
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2003 war Zinedine Zidane mal wieder nicht zu stoppen. Der Franzose wurde zum dritten Mal als Weltfußballer ausgezeichnet
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2004 ist das Jahr von Ronaldinho. Der Barca-Star führte die Katalanen zum ersten Meistertitel seit 2000
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Ronaldinho verteidigte 2005 seinen Titel. Nach einem fantastischen Auftritt im Bernabeu bejubelten ihn sogar die Fans von Real Madrid
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Ronaldinho verteidigte 2005 seinen Titel. Nach einem fantastischen Auftritt im Bernabeu bejubelten ihn sogar die Fans von Real Madrid
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Als einziger Abwehrspieler schaffte es Fabio Cannavaro 2006 in die Phalanx. Auch dank seiner überragenden Leistungen wurde Italien Weltmeister in Deutschland
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2007 gab es zwei große Titel für Kaka. Mit Milan gewann er die Champions League und er selbst die Wahl zum Weltfußballer
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Cristiano Ronaldo freute sich 2008 über die Trophäe für den Weltfußballer
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Cristiano Ronaldo freute sich 2008 über die Trophäe für den Weltfußballer
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Sechs Titel in einem Jahr waren Grund genug: Lionel Messi wurde Weltfußballer des Jahres 2009
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Sechs Titel in einem Jahr waren Grund genug: Lionel Messi wurde Weltfußballer des Jahres 2009
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2010 verteidigte der Dribbelkünstler aus Argentinien trotz enttäuschender WM seinen Titel
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Und auch 2011 war er der alles überragende Mann: Messi gewinnt zum dritten Mal in Folge den "FIFA Ballon d'Or"
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Und auch 2011 war er der alles überragende Mann: Messi gewinnt zum dritten Mal in Folge den "FIFA Ballon d'Or"
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Der vierte Streich hintereinander! Auch 2012 führt kein Weg am 91-Tore-Mann aus Argentinien vorbei.
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Der vierte Streich hintereinander! Auch 2012 führt kein Weg am 91-Tore-Mann aus Argentinien vorbei.
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Die fünfte Auszeichnung in Folge verhinderte Cristiano Ronaldo 2013 mit beeindruckenden 69 Toren
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Erfolgreiche Titelverteidigung: Ronaldo wird auch 2014 Weltfußballer - mit 62 Toren in 62 Spielen
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2015 war dann wieder Lionel Messi dran und erhielt seinen fünften Ballon d'Or
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2015 war dann wieder Lionel Messi dran und erhielt seinen fünften Ballon d'Or
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"Ich bin dankbar dafür, meine Version erzählen zu können", sagte Messi. "Es tut weh, weil das alles von hier kommt, aus Barcelona. Von Leuten, die den Klub lieben oder sagen, dass sie es tun.

Die Gerüchte kommen nicht aus Madrid, so wie früher. Es gibt keine Rivalität zwischen Luis Enrique und mir."

Barcelona ist in der Liga nach dem Sieg im Verfolgerduell mit 41 Punkten schärfster Verfolger von Real Madrid (42), der ein Spiel weniger absolviert hat.

Lionel Messi im Steckbrief


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