Fussball

68 Verletzte bei spanischem Liga-Finale

SID
Konsternierte Mienen: Für die Spieler von Osasuna und Betis rückte der Fußball in den Hintergrund
© getty

Ein eingestürzter Zaun hat am letzten Spieltag der Primera Division für 68 Verletzte gesorgt. Beim Spiel zwischen Osasuna Pamplona und Betis Sevilla hatten die Fans nach dem Führungstor der abstiegsgefährdeten Gastgeber offenbar zu sehr nach vorne gedrückt, die Absperrung zerbrach.

Zahlreiche Fans standen plötzlich auf dem Platz, Sanitäter waren sofort zur Stelle. Betis-Spieler trugen einen verletzten Jungen aus der kritischen Zone heraus.

Das Rote Kreuz berichtete, dass 68 Personen verletzt worden seien. Zehn Personen, darunter auch Kinder, mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden, 58 wurden wegen kleinerer Blessuren vor Ort behandelt.

Das Spiel wurde nach einer halben Stunde fortgesetzt. Um Chancengleichheit zu wahren - am letzten Spieltag drohten noch sechs Vereine zweiter und dritter Absteiger neben Betis zu werden - gab es bei den Spielen mit allen Konkurrenten eine 45-minütige Halbzeitpause. Um 19.30 Uhr wurde in allen betroffenen Stadien die zweite Halbzeit angepfiffen.

Am Ende stiegen Osasuna trotz des 2:1 (2:0) gegen Betis und Real Valladolid nach einer 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den FC Granada ab.

Bei Valladolid hatte in der Hinrunde der frühere U21-Nationalspieler Patrick Ebert gespielt, er war im Winter jedoch zu Spartak Moskau gewechselt.

Die Abschlusstabelle der Primera Division

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