Montag, 24.02.2014

In Folge des Steuerverfahrens

Barca zahlt 13,6 Millionen Euro nach

Der FC Barcelona hat im Verfahren wegen steuerlicher Unregelmäßigkeiten beim Transfer von Neymar eine Nachzahlung von 13,6 Millionen Euro an das spanische Finanzamt getätigt. Gleichzeitig weist der spanische Erstligist den Verdacht des Ermittlungsrichters Pablo Ruz zurück, Barca habe das Finanzamt betrogen. "Der Verein hat kein Steuerdelikt begangen", betonte die Clubführung in einer Pressemitteilung.

Der FC Barcelona musste sich am 25. Spieltag Real Sociedad geschlagen geben
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Der FC Barcelona musste sich am 25. Spieltag Real Sociedad geschlagen geben

"Der FC Barcelona ist dem Finanzamt nichts schuldig." Ferner werde man alles machen, um den Ruf des FC Barcelona nicht zu beschädigen, heißt es in der Mitteilung, die der Verein am Montag in Umlauf gab.

Im vergangenen Sommer hatten die Katalanen den brasilianischen Nationalspieler Neymar für offiziell rund 60 Millionen Euro verpflichtet. Ermittlungen des spanischen Finanzamtes sollen jedoch ergeben haben, dass die Transfersumme weitaus höher lag. Der FC Barcelona muss sich nun mit der spanischen Justiz auseinandersetzen.

In der Erklärung am Montag teilte Barca mit, dass die Summe von genau 13.550.830,56 Euro vorsorglich gezahlt werde, sollte die Justiz zu der Überzeugung gelangen, dass der Klub Steuern nachzahlen müsse.

Im Zuge des Neymar-Transfers und der damit verbundenen Ungereimtheiten trat Präsident Sandro Rosell im Januar von seinem Amt zurück. Ursprünglich sollte der brasilianische Superstar 57,1 Millionen Euro kosten, am Ende stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für Neymar auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten.

Der FC Barcelona im Überblick

SPOX

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