Donnerstag, 30.01.2014

Copa del Rey, Viertelfinale

Spieler-Boykott in Santander

Die Spieler von Racing Santander haben ihr Viertelfinal-Rückspiel im spanischen Pokal gegen Real Soceidad aus Protest gegen Vereinspräsident Angel Lavin boykottiert. Nach 40 Sekunden "Spielzeit" schickte der Schiedsrichter beide Teams wieder in die Kabine. Das Spiel wird mit 3:0 für Real Sociedad gewertet. Nächster Gegner der Basken ist der FC Barcelona. Im anderen Halbfinale stehen sich die Madrider Klubs Real und Atletico gegenüber.

Die Spieler von Racing Santander lassen sich von ihren Fans feiern
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Die Spieler von Racing Santander lassen sich von ihren Fans feiern

Racing Santander - Real Sociedad 0:3 nach Spielabbruch (Hinspiel 1:3)

Die Spieler des spanischen Drittligisten haben ihre Drohung wahr gemacht und für einen Abbruch des Pokalspiels gesorgt. Die Mannschaft zeigte wegen ausstehender Gehaltszahlungen keine Gegenwehr, 40 Sekunden nach dem Anpfiff wurden die beiden Teams wieder in die Kabine geschickt. Zuvor hatte Santander-Kapitän Mario Fernandez Schiedsrichter Gil Manzano mitgeteilt, dass sein Team das Spiel boykottieren werde.

Die Spieler warten schon seit September auf ihre Gehälter. Trotz mehrerer Versprechungen von Vereinspräsident Angel Lavin hat sich an der misslichen Lage beim hoch verschuldeten Klub aber nichts verändert. Die wirtschaftliche Situation sei inzwischen bei mehreren Profis äußerst prekär, hieß es zuletzt in einer Erklärung.

Das Team aus Nordspanien hatte zuvor die Erstligisten FC Sevilla und UD Almeria ausgeschaltet. Schon bei der Partie gegen Almería zu Beginn des Monats hatten die Profis von Santander mit einer ähnlichen Aktion für Aufsehen gesorgt. Wegen der Missstände im Klub waren die Spieler nach dem Anstoß für 20 Sekunden einfach stehen geblieben. Gleichzeitig hatten Racing-Fans die Vorstandsloge gestürmt.

Diesmal feierten die Anhänger die Spieler mit frenetischem Beifall. Das gesamte Team von Racing inklusive Trainer und Betreuer lief nach dem Spielabbruch in die Fankurve.

"Es war ein Traum für uns, im Copa-Viertelfinale zu stehen. Und nach dem Hinspiel hätten wir ja auch noch Chancen gehabt, ins Halbfinale zu kommen. Daher sieht man, wie schwer uns die Entscheidung gefallen ist, das Spiel zu bokottieren. Aber wir konnten nicht anders", sagte Racing-Spieler Javo Barrio.

"Wir haben das eingestellt, was wir am meisten lieben - Fußballspielen", sagte Stürmer Mariano Sanz: "Wir wollten spielen, konnten aber unsere Rechte nicht mit Füßen treten lassen. Es ist eine Schande, dass es so zu Ende gegangen ist. Aber wir wussten, was wir taten."

Real Madrid - Espanyol Barcelona 1:0 (1:0) - Hinspiel: 1:0

Tor: 1:0 Jese (7.)

Gelb-Rot: Victor Sanchez (Espanyol/77.)

Iker Casillas hat seiner Statistik einen weiteren Rekord hinzugefügt. Der Madrilene blieb gegen Espanyol ohne Gegentor. In der 77. Minute überbot er so mit 665 Minuten den alten Rekord von Paco Buyo. Real Madrid, das mit Isco als Mittelstümer spielte, hatte schon früh eine Verlängerung unmöglich gemacht. Jese enteilte dem 35-jährigen Joan Capdevila und netzte unbedrängt ein. Die Vorlage lieferte Xabi Alonso mit einem mustergültigen langen Pass von der Mittellinie. Es war sein erster Assist in dieser Saison.

Torgefährlichster Spieler der Königlichen war aber Cristiano Ronaldo. Der Portugiese blieb aber im fünften Spiel in Folge ohne Tor gegen Espanyols Schlussmann Kiko Casilla. Real hatte das Spiel trotz sieben Wechseln in der Startaufstellung anfangs vollkommen unter Kontrolle, zog sich aber immer weiter zurück. Kurz vor der Pause hätte Pizzis mit einem Volley von der Strafraumkante fast den Ausgleich besorgt.

In der zweiten Hälfte spielte Real lange mit dem Feuer. Offensiv gefährlich, wackelte die Defensive. Als Victor Sanchez wegen Handspiels seine zweite Gelbe Karte sah, schien die Entscheidung gefallen, Raul Rodriguez bekam jedoch die nochmals eine Großchance. Espanyols Verteidiger scheiterte aber aus kurzer Distanz und konnte Reals Halbfinal-Einzug nicht mehr ins Wanken bringen.

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Athletic Bilbao - Atletico Madrid 1:2 (1:0) (Hinspiel 0:1)

Tore: 1:0 Adruiz (42.), 1:1 Raul Garcia (55.), 1:2 Diego Costa (86.)

Eine Minute war gespielt, als Diego Costa den ersten Warnschuss Richtung Tor der Hausherren abgab. Am Einzug des Tabellenzweiten der Primera Division in die Runde der letzten vier im Pokal sollten nach dem knappen Hinspiel-Sieg keine Zweifel aufkommen.

Die waren aber kurz vor der Pause plötzlich da, als Aritz Adruiz im strömenden Regen die Führung für die Gastgeber erzielte (42.). Bilbao leistete sich in der intensiven Partie aber immer wieder überhastete und unpräzise Aktionen im und um den eigenen Strafraum, so dass der Ausgleich nur eine Frage der Zeit zu sein schien.

Kurz nach der Pause besorgte Raul Garcia mit einer schönen Volleyabnahme nach genau so einer Aktion den erlösenden Auswärtstreffer für die Hausherren (55.). Athletics Anrennen war im neuen San Mames dann Großteils zu fahrig, am Ende liefen die Gastgeber sogar noch in einen Konter, den Diego Costa eiskalt zum Endstand abschloss (86.).

FC Barcelona - UD Levante 5:1 (2:1) (Hinspiel 4:1)

Tore: 0:1 Roberto (9./Eigentor), 1:1 Adriano (28.), 2:1 Puyol (44.), 3:1 Sanchez (50.), 4:1 Sanchez (52.), 5:1 Fabregas (69.)

Die Top-Torjäger der Primera Division 2013/14
Rang 1: Cristiano Ronaldo von Real Madrid (31 Tore)
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Rang 1: Cristiano Ronaldo von Real Madrid (31 Tore)
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Rang 2: Lionel Messi vom FC Barcelona (28 Tore)
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Rang 2: Lionel Messi vom FC Barcelona (28 Tore)
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Rang 3: Diego Costa von Atletico Madrid (27 Tore)
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Rang 3: Diego Costa von Atletico Madrid (27 Tore)
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Rang 4: Alexis Sanchez vom FC Barcelona (19 Tore)
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Rang 4: Alexis Sanchez vom FC Barcelona (19 Tore)
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Rang 5: Karim Benzema von Real Madrid (17 Tore)
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Rang 5: Karim Benzema von Real Madrid (17 Tore)
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Rang 6: Antoine Griezmann von Real Sociedad (16 Tore)
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Rang 6: Antoine Griezmann von Real Sociedad (16 Tore)
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Rang 6: Carlos Vela von Real Sociedad (16 Tore)
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Rang 6: Carlos Vela von Real Sociedad (16 Tore)
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Rang 6: Aritz Aduriz von Athletic Bilbao (16 Tore)
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Rang 6: Aritz Aduriz von Athletic Bilbao (16 Tore)
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Rang 9: Kevin Gameiro vom FC Sevilla (15 Tore)
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Rang 9: Kevin Gameiro vom FC Sevilla (15 Tore)
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Rang 9: Pedro von FC Barcelona (15 Tore)
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Rang 9: Pedro von FC Barcelona (15 Tore)
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Rang 9: Javi Guerra vom FC Valladolid (15 Tore)
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Rang 9: Javi Guerra vom FC Valladolid (15 Tore)
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Rang 9: Gareth Bale von Real Madrid (15 Tore)
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Rang 9: Gareth Bale von Real Madrid (15 Tore)
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Rang 13: Ikechukwu Uche vom FC Villareal (14 Tore)
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Rang 13: Ikechukwu Uche vom FC Villareal (14 Tore)
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Rang 13: Carlos Bacca vom FC Sevilla (14 Tore)
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Rang 13: Carlos Bacca vom FC Sevilla (14 Tore)
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Rang 13: Nolito von Celta Vigo (14 Tore)
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Rang 13: Nolito von Celta Vigo (14 Tore)
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Die knapp 30.000 Zuschauer, die trotz sintflutartiger Regenfälle den Weg ins Camp Nou gefunden hatten, mussten zunächst einen frühen Rückstand der Gastgeber mitansehen. Sergi Roberto bugsierte die Kugel nach neun Minuten ins eigene Netz. Es sollte jedoch das einzige Negativ-Erlebnis für die Anhänger der Katalanen bleiben.

Adriano mit einem strammen Fernschuss (28.) und Carles Puyol mit einem wuchtigen Kopfball kurz vor der Pause (44.) drehten die Partie und machten die leisen Hoffnungen der Valencianer auf die Sensation schon vor dem Halbzeitpfiff zunichte.

Im zweiten Abschnitt schalteten die Hausherren, bei denen der Ex-Schalker Ibrahim Afellay zu seinem zweiten Saisoneinsatz nach seiner langwierigen Muskelverletzung kam, einen Gang höher. Der Blitz-Doppelpack von Alexis Sanchez (50./52.) sowie Cesc Fabregas' Treffer (69.) fielen allerdings unter gütiger Mithilfe von Levantes Abwehr und Keeper Javi Jimenez.

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