Lell: "Skandale sind nicht mein Ding"

Von Marco Heibel
Freitag, 10.01.2014 | 12:32 Uhr
Christian Lell (r.) will bis zum Sommer bei Levante bleiben
© getty
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Nach monatelangen Querelen mit seinem Verein UD Levante und einer kürzlich eingestellten Anzeige wegen Körperverletzung gegen ihn hat sich der deutsche Fußballprofi Christian Lell zu Wort gemeldet. Der 29-Jährige ist enttäuscht über sein Negativ-Image. Er möchte künftig nur noch sportlich auf sich aufmerksam machen und seinen Vertrag in Spanien erfüllen.

Im "Bild"-Interview erklärte Lell, er sei über den Vorwurf der Körperverletzung, der mittlerweile entkräftet wurde, "traurig und entsetzt" und distanzierte sich von seinem Image als "Frauenschläger": "Das bin ich ganz bestimmt nicht. Das belegen die Fakten der Polizei-Untersuchung genauso wie die Abweisung der Vorwürfe durch das Gericht. Ich habe meine Lebensgefährtin nicht geschlagen!"

Dass es bereits 2007 einen ähnlichen Vorfall mit seiner damaligen Freundin gab, bezeichnete Lell als "trauriges Kapitel" und führte aus: "Es gab schon damals falsche Anschuldigungen gegen mich. Was nämlich die wenigsten Zeitungen berichtet haben: Das Verfahren gegen mich wurde eingestellt. Eine solche Falschbeschuldigung ist ein Alptraum!"

Skandale sind "nicht mein Ding"

Der ehemalige Bayern- und Hertha-Profi widersprach auch dem Vorwurf, ein Skandalprofi zu sein, energisch: "Skandale kann ich mir nicht erlauben. Sie sind auch nicht mein Ding. Ich will durch Leistung überzeugen - und das habe ich auch in allen meinen Profistationen getan - nicht durch Klatschgeschichten, die irgendjemand über mich kolportiert."

Lell beklagte weiter, dass man als Prominenter besonders leicht in eine negative Rolle gepresst werden könne: "Wenn man als Fußballprofi in einem gewissen Rampenlicht steht, versuchen manchmal Leute, Ihr Mütchen an einem zu kühlen. Das muss man ertragen."

Lell will Vertrag erfüllen

Obwohl sein Verein UD Levante ihm am Donnerstag einen Vereinswechsel in der laufenden Transferperiode nahegelegt hat, möchte Lell weiter um seinen Platz im Team kämpfen: "Mein Vertrag läuft bis 30. Juni 2014 und den werde ich, Stand jetzt, auch voll erfüllen."

Seine Zukunft als Profi sieht der 29-Jährige trotz der Negativ-Presse der letzten Monate nicht gefährdet: "Ich bin in der Blüte meiner Schaffenskraft als Fußballer. Da gibt es einige spannende Chancen. Weil ich mir nichts zu Schulden kommen lassen habe, bin ich positiv gestimmt."

UD Levante im Überblick

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