Kritik an medizinischer Abteilung

Von Mirko Jablonowski
Dienstag, 12.11.2013 | 15:16 Uhr
Lionel Messi ist erneut am Oberschenkel verletzt
© getty
Advertisement
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim 1899 -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Hiroshima -
Urawa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid

Nach 20 Minuten humpelte Lionel Messi gegen Betis Sevilla verletzt vom Platz, tags darauf folgte die ernüchternde Nachricht: Sechs bis acht Wochen Pause. Für Jordi Ardevol, den ehemaligen Leiter der medizinischen Abteilung des FC Barcelona, ist der neuerliche Ausfall einer zu kurzen Regeneration am Ende der vergangenen Saison geschuldet.

"Nachdem ein Spieler verletzt war, gibt es eine Phase, in welcher er die Verletzung noch im Hinterkopf hat, obwohl sie eigentlich auskuriert ist", so Ardevol gegenüber "Esports Cope": "Das ist völlig normal, man muss es dann schaffen, den Kopf freizubekommen."

Genau dies sei bei Messi nicht in ausreichendem Maße geschehen. Der Fokus lag vor allem darauf, ihn fit zu bekommen. Die Verletzung war zwar körperlich überstanden, aber im Kopf noch nicht verarbeitet.

Kein Risiko eingehen

Darüber hinaus äußerte Ardevol Kritik an den ehemaligen Kollegen: "Am Ende der letzten Spielzeit hätte Leo meiner Meinung nach einen differenzierteren Trainingsplan erhalten müssen." Diesmal müsse gewährleistet werden, dass der Argentinier wirklich erst wieder ins Spielgeschehen eingreift, wenn er bei 100 Prozent ist.

Dass dies leichter gesagt als getan sei, räumt Ardevol ohne Umschweife ein. "Hierbei spielen allerdings viele Faktoren eine Rolle. Der Wunsch, so schnell wie möglich wieder zu spielen, das Team zu unterstützen. Und der sportliche und wirtschaftliche Druck aus dem Umfeld - letztlich die Weltmeisterschaft, die ansteht."

Messi müsse trotzdem geduldig sein und sich durch ein speziell abgestimmtes Rehaprogramm wieder in eine Topverfassung bringen.

Lionel Messi im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung