Clinch zwischen Spieler und Zeitung

"Marca" schießt gegen Khedira zurück

Von Marco Nehmer
Dienstag, 15.10.2013 | 17:21 Uhr
Sami Khedira hatte sich über unfaire Kritik seitens der spanischen Medien beschwert
© getty
Advertisement
Primera División
Eibar -
Real Betis
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
Primera División
Alaves -
Eibar
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Primera División
Real Betis -
Girona
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Primera División
Valencia -
Barcelona
Primera División
Espanyol -
Getafe
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Primera División
Malaga -
Levante
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Primera División
Leganes -
Villarreal
Primera División
Getafe -
Valencia
Primera División
Eibar -
Espanyol
Primera División
Las Palmas -
Real Betis

Der deutsche Nationalspieler Sami Khedira befindet sich im Clinch mit den spanischen Medien. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid hatte der Presse vorgeworfen, er werde wegen fehlenden Standings zu oft kritisiert und unter Wert eingestuft. Die auflagenstärkste Sportzeitung des Landes reagierte dünnhäutig.

Carlos Carpio, stellvertretender Chefredakteur der "Marca", äußerte sich in der Dienstagsausgabe in Form eines Kommentars zu Khediras Medienschelte. "Seit dem Weggang von Mesut Özil ist Khedira im Kader von Real Madrid isoliert", so das schonungslose Fazit.

"Der Klub betrachtet ihn nicht mehr als unverzichtbar, und die Fans haben ihn auf dem Kieker", antwortete das Blatt auf die Aussagen Khediras, der dem "Kicker" in seiner Montagsausgabe gesagt hatte, er werde "in Spanien nie ein Liebling der Medien werden."

"Ich bin auch jetzt wieder der Sündenbock. Selbst wenn ich gute Leistungen abrufe, werden diese schlecht bewertet", schoss der 26-Jährige gegen die Sportpresse auf der iberischen Halbinsel. Als Grund gab der Ex-Stuttgarter an, "eben kein Spanier" zu sein und "nicht viel Geld gekostet" zu haben. Zudem sei er als "Mourinho-Schüler" verpönt.

"Marca" zerpflückt Khediras Argumente

Die "Marca" ließ dies nicht auf sich sitzen und nahm die Argumente Khediras auseinander. So habe Rechtsverteidiger Alvaro Arbeloa auch als Spanier oftmals einen schweren Stand bei den Real-Fans. Zudem hätten die Madrilenen den Brasilianer Marcelo für nur sechs Millionen Euro verpflichtet, "aber die Fans verehren ihn".

Kein gutes Haar ließ das Blatt an den fußballerischen Fähigkeiten des Sechsers. "Er ist ein Verteidiger, der als Mittelfeldspieler getarnt wird", konnte sich Carpio eine abfällige Bemerkung zu Khediras Spielstil nicht verkneifen. Der deutsche Nationalspieler sei technisch zu limitiert.

Sami Khedira wechselte 2010 für 14 Millionen Euro Ablöse vom VfB Stuttgart zu Real Madrid und konnte sich auf Anhieb als Stammspieler etablieren. Auch nach dem Abgang von Mesut Özil, mit dem er gemeinsam nach der WM in Südafrika zu den Königlichen kam, ist Khedira zumeist gesetzt im Team von Trainer Carlo Ancelotti.
Sami Khedira im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung